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Verteidigung

Verteidigung

Vor dreieinhalb Jahren griff Saudi-Arabien zusammen mit arabischen Verbündeten in den Jemen-Krieg ein. Union und SPD verhängten deswegen in ihrem Koalitionsvertrag einen Exportstopp für diese Länder -

Die Verteidigungsministerin besucht deutsche Soldaten des Einsatzkontingents im Irak und in Jordanien. Nach der militärischen Niederlage der Terrormiliz IS sei für einen Erfolg ein langer Atem nötig, sagt sie.

Merkel gegen Nahles, von der Leyen gegen Maas: Die Frage eines möglichen Bundeswehreinsatzes in Syrien spaltet die Koalition. In den USA dürfte die Auseinandersetzung mit Interesse verfolgt werden.

„Wir werden uns mit unseren Partnern eng abstimmen und erwarten das auch umgekehrt“: Außenminister Maas will nicht ohne die Verbündeten über einen Militäreinsatz in Syrien entscheiden - sich aber auch

Politisch wird über eine Beteiligung der Bundeswehr an möglichen militärischen Vergeltungsschlägen in Syrien noch gestritten. Rechtlich scheint die Lage nach einem aktuellen Gutachten dagegen ziemlich klar zu sein.

Ein Passagierflugzeug als Terrorwaffe - bis zum 11. September 2001 mochte sich das kaum jemand vorstellen. Die Anschläge in den USA blieben bis heute einzigartig. Verdachtsmomente für Terror aus der Luft

Staat und Bürger sollen besser gegen Cyberangriffe geschützt werden. Dazu beschloss das Kabinett eine Agentur für Innovation in der Cybersicherheit, die Anfang 2019 ihre Arbeit aufnehmen soll.

Eine Rückkehr zur Wehrpflicht will die CDU nicht, ein verpflichtendes Dienstjahr kann sich Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer aber gut vorstellen - auch für Flüchtlinge. Nicht nur vom Koalitionspartner

Eine Rückkehr zur Wehrpflicht will die CDU nicht. Ein verpflichtendes Dienstjahr jedoch kann sich Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer gut vorstellen - auch für Flüchtlinge. Die SPD widerspricht.

Die einen nennen es Säbelrasseln, die anderen militärische Abschreckung: Die Manöver der Nato und Russlands haben seit Beginn der Ukraine-Krise deutlich zugenommen. Im Oktober dürfte eine besonders große

Donald Trump liebt das Militärische. Wie die Franzosen wollte er mit einer großen Parade die Stärke seiner Streitkräfte zeigen. Daraus wird nun erstmal nichts - und der Präsident hat schon einen Sündenbock gefunden.

Benannt ist das Gesetz nach einem der schärfsten Kritiker des US-Präsidenten. Trump vermied es aber, Senator John McCain beim Namen zu nennen, als er den milliardenschweren Wehretat absegnete.

Der frühere Linke-Chef Oskar Lafontaine ist gegen eine allgemeine Dienstpflicht für junge Männer und Frauen. Es gebe nicht nur „erhebliche rechtliche Bedenken“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken.

Ein Jahr als junger Mensch dem Staat dienen, bei der Bundeswehr oder in sozialen Diensten - diese Idee findet in Deutschland eine große Mehrheit. Ob das aber rechtlich überhaupt möglich ist, muss noch abgewartet werden.

Die US-Regierung will bis zum Jahr 2020 eine eigene Streitkraft für die Verteidigung im Weltraum ins Leben rufen. „Die Zeit ist gekommen, die United States Space Force zu gründen“, sagte US-Vizepräsident

Zurück zur Wehrpflicht? Eher nicht. Aber mehr soziales Engagement junger Menschen, etwa in der Pflege, das können sich viele vorstellen. Und auch die geplagte Bundeswehr würde profitieren. Wer kann da was dagegen haben?

Eine Renaissance der alten Wehrpflicht wird es wohl nicht geben. Aber die Idee einer Dienstpflicht für junge Männer und Frauen bleibt auf dem Tisch. Vor allem in der Union hat sie viele Anhänger. Schon

Die CDU steckt im Umfragetief. Die Partei versucht ihr Profil zu schärfen. Unionspolitiker holen nun eine alte Idee aus der Mottenkiste. Die politische Konkurrenz findet das gar nicht lustig.

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer war unterwegs an der Basis. Ein Ergebnis: Die Mitglieder wollen über eine „allgemeine Dienstpflicht“ diskutieren. Auch die Bundeswehr spielt eine Rolle.

Eine Mehrheit der Bundesbürger (56 Prozent) ist einer Umfrage zufolge davon überzeugt, dass Europa auch ohne den Beistand der USA für die eigene Sicherheit sorgen könne.

Die monatelange Hängepartie bei der Regierungsbildung hat die deutschen Rüstungsexporte stark gebremst. Inzwischen schnellen die Genehmigungen wieder nach oben. Zwei wichtige Kunden deutscher Waffenschmieden

Die Bundeswehr erwägt wegen ihres Personalmangels schon länger, Ausländer aus anderen EU-Staaten aufzunehmen - nun werden die Überlegungen konkreter.

Zu wenig Rüstungsausgaben, zu viel Abhängigkeit von Russland - so lauteten die Vorwürfe des US-Präsidenten an Deutschland beim jüngsten Nato-Gipfel. Der deutsche Außenminister kontert.

Traditionell fährt Frankreichs Armee zum Nationalfeiertag große Geschütze auf. Doch bei der Parade unter den Augen von Präsident Emmanuel Macron geht einiges schief. Gänzlich unbeschwert feiern kann das

Investiert Deutschland genug Geld in seine Verteidigung? Spätestens seit dem Nato-Gipfel wird über diese Frage wieder lebhaft diskutiert. Und in der großen Koalition bahnt sich neuer Streit an.

Verteidigungsministerin von der Leyen spricht „unter dem Strich“ von einem erfolgreich Nato-Gipfel - obwohl der US-Präsident ihn fast zum Scheitern brachte. Ex-Außenminister Gabriel fordert, Trump müsse

US-Präsident Donald Trump hat sich nach einer Krisensitzung der Nato zum Streit um Verteidigungsausgaben vor die Presse gestellt und über viele Dinge geredet - über Geld fürs Militär, den russischen Präsidenten

Der Nato-Gipfel 2018 - das waren zwei Tage verwirrender, teils auch beunruhigender Nachrichten. Das Durcheinander war nicht immer leicht zu sortieren. Fünf Dinge, die man am Ende wissen muss:

Zwischenzeitlich sieht es so aus, als stünde die Nato am Abgrund. Donald Trump droht beim Gipfel in Brüssel mit einem Alleingang, eilig beruft das Bündnis eine Krisensitzung ein. Am Ende steht eine denkwürdige

US-Präsident Trump stiftet Chaos, auch bei der Nato. Unter dem Strich kann er mit seinem Kurs aber erste Erfolge verbuchen. Ist ihm das Bündnis am Ende vielleicht sogar dankbar?

Hinter verschlossenen Türen stößt US-Präsident Trump offene Drohungen gegen seine Nato-Partner aus. Kurz darauf gibt er sich plötzlich zufrieden. Denn es scheint Bewegung zu geben - auch bei Deutschland.

US-Präsident Donald Trump hat Deutschland in einer Brandrede zum Auftakt des Nato-Gipfels schwere Vorwürfe gemacht, dabei aber mit zweifelhaften Zahlen argumentiert.

Die Gas-Pipeline Nord Stream bringt russisches Gas über die Ostsee nach Westeuropa. Nord Stream 1 transportiert seit 2011 Gas vom russischen Wyborg auf dem Grund des Meeres bis ins deutsche Lubmin bei

Mehr Abschreckung gegen Russland, ein neuer Irak-Einsatz und Pläne für eine Bündniserweiterung: Beim Nato-Gipfel in Brüssel geht es um wichtige Richtungsentscheidungen. Schafft es das Bündnis trotz interner

Donald Trump geht mit einer Kampfansage in den Nato-Gipfel - und die richtet sich frontal gegen Deutschland. Die Kanzlerin lässt das nicht auf sich sitzen. Aber ist am Ende alles wieder gut?

Eigentlich wollen die Bündnispartner auf ihrem Nato-Gipfel Stärke und Geschlossenheit demonstrieren. Das könnte nach hinten losgehen. Die Fronten zwischen Donald Trump und den Anderen sind verhärtet wie nie.

Deutschland hat sich, wie alle Nato-Mitglieder, verpflichtet seine Militärausgaben auf zwei Prozent des BIP zu erhöhen. Das wäre eine Erhöhung um gut 37 Milliarden Euro. Nato-Generalsekretär Stoltenberg