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Angriff auf Kinderbuch-Illustrator Gider

Verpackte Leiche im Kanal, Angriff vor Café, Betrunkener überfährt 5 Hühner

NRW Eine Kanufahrerin entdeckt eine verpackte Leiche im Rhein-Herne-Kanal, ein Mann sticht vor einem Cafe in Recklinghausen auf einen Kinderbuch-llustrator ein. Eine verzweifelte Suche in Mülheim, die Wahl von Andrea Nahles zur SPD-Chefin und ein Betrunkener, der im Münsterland fünf Hühner überfährt - hier ist das Morgen Update.

Das Wetter:

Nach Regen am Morgen lösen sich die Wolken im Laufe des Tages teilweise auf. Trotzdem wird es etwas kälter und nur noch bis zu 20 Grad warm.

Der Verkehr

Nach einem Unfall auf der A40 bei Essen-Huttrop wurde die A40 bereits am frühen Morgen Richtung Dortmund gesperrt. Zwischentzeitlich gab es bis zu 10 Kilometer Stau.

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Rettungskräfte haben am Sonntag vergeblich nach einem hilflosen Menschen in der Ruhr gesucht. Zuvor soll der Mann oder die Frau von der Schlossbrücke in Mülheim an der Ruhr in den Fluss gesprungen sein, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Person drohte dann, nahe der Fontäne vor der Stadthalle zu ertrinken. Mehrere Menschen sprangen ins Wasser, um zu helfen - allerdings erfolglos, die Person verschwand unter der Wasseroberfläche. Taucher und Boote der Feuerwehr, aber auch Kräfte der DLRG, des THW und des DRK und ein Hubschrauber mit Wiärmebildkamera suchten nach dem Vermissten. Bis zum Eintritt der Dunkelheit blieb die Suche erfolglos - gegen 21 Uhr wurde sie abgebrochen. Ein Helfer, der ins Wasser gesprungen war, kam wegen seines Erschöpfungszustands in eine Klinik.
  • Grausiger Fund in Oberhausen: Eine Kanufahrerin hat einen verpackten Leichnam im Rhein-Herne-Kanal entdeckt. Sie sah das im Wasser treibende, verschnürte Paket und alarmierte die Polizei. Mit Hilfe der Wasserschutzpolizei konnte die Leiche wenig später geborgen werden, wie die Staatsanwaltschaft Duisburg mitteilte. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus und setzte eine Mordkommission ein. Die Leiche wurde für weitere Untersuchungen in die Rechtsmedizin gebracht. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Verschnürte Leiche im Kanal: Polizei bestätigt Gewalttat

Kanufahrerin macht grausigen Fund in Oberhausen

Oberhausen Einen schrecklichen Fund hat am Sonntagvormittag eine Kanufahrerin in Oberhausen gemacht: Im Rhein-Herne-Kanal entdeckte sie eine verpackte und verschnürte Leiche. Jetzt ist klar: Die Frau wurde gewaltsam getötetmehr...

  • Bei einer Messerattacke in der Innenstadt von Recklinghausen ist am Sonntag ein 60-Jähriger verletzt worden. Laut Recklinghäuser Zeitung soll es sich um den Kinderbuch-Illustrator Iskender Gider, handeln. Lebensgefahr bestand nach Angaben eines Polizeisprechers nicht. Tatverdächtig ist ein etwa 40 Jahre alter Mann, der kurz nach der Tat festgenommen wurde. Die Attacke geschah vor dem Café "S.Presso". Der 40 Jahre alte Serbe soll seinem Opfer mehrfach mit dem Messer im Bereich des Nackens attackiert haben. Der 60-Jährige erlitt drei Einstiche. Er setzte sich zur Wehr und schlug seinem Angreifer gegen den Kopf - daraufhin flüchtete dieser. Der Tatverdächtige wurde schließlich am Zentralen Omnibusbahnhof festgenommen.

  • Bei Unfällen sind bundesweit mehrere Motorradfahrer ums Leben gekommen. Bei fast schon sommerlichen Temperaturen waren besonders viele Biker unterwegs. Bei der Eröffnung der Motorradsaison auf dem Nürburgring in der Eifel krachte ein 57-Jähriger mit seiner Maschine mit der eines anderen Bikers zusammen und starb. Rund 20.000 Fahrer hatten dort sich zum traditionellen „Anlassen“ getroffen. In Dorsten starb ein 62-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall auf der B58

Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf der B 58

Motorradfahrer kollidiert mit Auto

Dorsten Ein 62-jähriger Motorradfahrer aus Dorsten wurde bei einem Unfall am Freudenberg am Sonntag gegen 14.20 Uhr so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der Fahrer war mit einem Auto kollidiert. Der Unfallbereich war gesperrt.mehr...

  • Ein betrunkener 45-Jähriger hat mit seinem Auto auf einer Wiese in Lüdinghausen (Kreis Coesfeld) fünf Hühner überfahren. Der Mann sei am Sonntagabend von der Straße abgekommen, habe einen Zaun durchbrochen und sei auf einer Weide gelandet, teilte die Polizei mit. Als er die Weide rückwärts wieder verlassen wollte, überfuhr er die fünf Tiere. Seinen Führerschein musste er danach abgeben.
  • Die NRW-Landesregierung fordert von den Bundesliga-Clubs mehr Engagement gegen Fußball-Krawalle. "Ich werde in der Innenministerkonferenz dafür werben, die Vereine für die Sicherheit in den Stadien stärker in die Pflicht zu nehmen", sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) der WAZ. Die Fragen von personalisierten Tickets, reduzierten Kartenkontingenten für Auswärtsmannschaften bei Hochrisikospielen und einer konsequenten Durchsetzung von Stadionverboten für bekannte Krawallmacher seien für ihn "noch nicht zufriedenstellend beantwortet", so Reul weiter. NRW lehnt aber eine Beteiligung der Deutschen Fußball Liga (DFL) an den Polizeikosten für Hochrisikospiele weiterhin ab.
  • Der FC Schalke 04 hat in der Fußball-Bundesliga einen Sieg beim Tabellen-Letzten 1. FC Köln verspielt. Der Revierclub kam am Sonntagabend nach einer Zwei-Tore-Führung nur zu einem 2:2 (2:1) bei den Rheinländern, die bei noch drei verbleibenden Spielen und acht Punkten Rückstand auf den Relegationsrang kaum noch Chancen auf den Klassenverbleib haben. Schalke hat nun sieben Punkte Vorsprung auf 1899 Hoffenheim und Rang fünf, dem ersten Platz der nicht zur Teilnahme an der Champions League berechtigt.

KÖLN Der FC Schalke ist trotz eines 2:2 (1:0) beim 1. FC Köln so gut wie sicher für die Champions League qualifiziert. Drei Spieltage vor Saisonende beträgt der Vorsprung auf Rang fünf komfortable sieben Punkte. Trainer Tedesco ist dennoch richtig sauer.mehr...

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Der Prozess um den Völkermord in Srebrenica gegen den Ex-Serbenführer Radovan Karadzic (72) geht in die letzte Runde. Im Berufungsverfahren, das am Montag in Den Haag beginnt, will Karadzic eine Aufhebung seines Schuldspruches erreichen. Das UN-Kriegsverbrechertribunal zum früheren Jugoslawien hatte ihn 2016 in erster Instanz für den Völkermord von Srebrenica 1995, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 40 Jahren Haft verurteilt. Karadzic fechtet das Urteil an, da er aus seiner Sicht Opfer eines „politischen Prozesses“ war.
  • Entwicklungsminister Gerd Müller macht sich auf seiner Irak-Reise ein Bild vom Leben der Menschen nach dem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Der CSU-Politiker will in der Region Kurdistan Angehörige religiöser Minderheiten treffen. Außerdem stehen Besuche in einem Rehabilitationszentrum für Verwundete, in zwei Flüchtlingscamps und in einem Frauenbegegnungszentrum auf dem Programm. Im Fokus der Reise steht die Rückkehr von Flüchtlingen aus Deutschland in ihre Heimat.
  • Gegen den mutmaßlichen Paris-Attentäter und IS-Terroristen Salah Abdeslam soll in Brüssel das erste Urteil verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft fordert in dem Prozess gegen den 28-Jährigen die Höchststrafe von 20 Jahren Haft, sein Verteidiger plädiert wegen Verfahrensfehlern auf Straffreiheit. Der französische Angeklagte marokkanischer Abstammung soll zu einer Terrorzelle des Islamischen Staates (IS) gehören, die die blutigen Anschläge in Paris im November 2015 und in Brüssel im März 2016 verübte. Abdeslam wird nicht zur Urteilsverkündung erwartet.
  • Das oberste Gericht in Italien entscheidet über die Zukunft des Flüchtlings-Rettungsschiffes der deutschen Hilfsorganisation Jugend Rettet. Die „Iuventa“ war im August vergangenen Jahres nach einem Rettungseinsatz in Sizilien beschlagnahmt worden. Das Kassationsgericht in Rom muss nun entscheiden, ob das Schiff freigegeben wird oder weiter beschlagnahmt bleibt. Weder gegen die Organisation noch gegen einzelne Personen sei bisher Anklage erhoben worden, sagte Jugend-Rettet-Sprecher Philipp Külker.
  • Der spektakuläre Prozess um den Mord in einem U-Boot geht in Kopenhagen in die Schlussphase. Heute stehen unter anderem die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung an. Außerdem will das Gericht noch die Einschätzung eines Psychiaters zum Angeklagten Peter Madsen hören. Dem dänischen Erfinder wird vorgeworfen, die schwedische Journalistin Kim Wall an Bord seines selbstgebauten U-Boots gefoltert und getötet zu haben. Madsen selbst beschreibt ihren Tod als tragischen Unfall.
  • Zu einem Ortstermin im Schrebergarten treffen sich die Beteiligten eines Prozesses um eine Selbstschussanlage. Der Angeklagte hatte die Anlage in der saarländischen Gemeinde Quierschied gegen Wildschweine installiert. Sie verletzte einen 60-Jährigen im Mai 2017 am Knie. Die Richterin des Amtsgerichts Saarbrücken hatte den Ortstermin angeordnet, um beurteilen zu können, wie zugänglich und gefährlich das Gelände für die Öffentlichkeit gewesen sei. Das könne anhand der Akten nicht entschieden werden.
  • ARD und ZDF stellen in Hamburg ihre Pläne für die Übertragungen von der Fußball-WM 2018 in Russland vor. Dabei wollen beide Sender ihre Kommentatoren, Moderatoren und Experten für die Weltmeisterschaft präsentieren. Die ARD hat als einen ihren Experten Thomas Hitzlsperger aufgestellt, das ZDF bietet Oliver Kahn, Sebastian Kehl und Holger Stanislawski auf. Außerdem soll das gesamte WM-Programmangebot erläutert werden.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

...57 Jahren wurden Autofahrer über den Sender UKW-West erstmals über Verkehrsstaus auf den Autobahnen informiert - die Geburtsstunde der Verkehrsmeldungen.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Die Wahl von Andrea Nahles zur SPD-Vorsitzenden wird in allen Facetten in den Netzwerken diskutiert.

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