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Vermisster Toni Erdmann: Zoo rechnet mit dem Schlimmsten

Im Fall des vermissten Erdmännchens „Toni Erdmann“ rechnet der Krefelder Zoo inzwischen mit dem Schlimmsten. „Wir gehen davon aus, dass Toni nicht mehr lebt“, sagte Zoo-Sprecherin Petra Schwinn am Freitag. Toni war vor einer Woche spurlos verschwunden. „Wir werden wahrscheinlich nie erfahren, was passiert ist.“

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Krefeld

, 08.06.2018
Vermisster Toni Erdmann: Zoo rechnet mit dem Schlimmsten

Erdmännchen „Toni Erdmann“ im Erdmännchengehege im Zoo in Krefeld. Foto: Zoo Krefeld

Vergeblich hatten Zoo-Mitarbeiter das Gehege nach dem siebenjährigen Leittier umgegraben. „Wir sind sehr traurig. Toni hatte einen netten Charakter und hat sich sehr um seinen Nachwuchs gekümmert.“ Ein kleiner Trost: Die übrigen Erdmännchen hätten erstaunlich gelassen reagiert.

Das Verschwinden des Chefs der Erdmännchengruppe stellt den Zoo vor ein Problem: „Die anderen Tiere sind alle Weibchen. Nur beim Nachwuchs wissen wir es noch nicht.“ Im März war ein kleines Erdmännchen zur Welt gekommen. Der Zoo hatte auf weiteren Nachwuchs von Toni gesetzt. Früher oder später brauche man daher einen Nachfolger.

Der Tierpark hält seit einem Jahr Erdmännchen - in der Zeit kam noch kein Tier abhanden. Erdmännchen zählen zur Familie der Mangusten. „Toni Erdmann“ wurde nach dem gleichnamigen oscarnominierten Spielfilm aus dem Jahr 2016 benannt.