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Das Morgen-Update

Vergewaltigung in Essen, Merkel zu Gast in Münster

NRW Eine Vergewaltigung mit lebensgefährlicher Verletzung am Mittwoch, Angela Merkel zu Gast in Münster beim Katholikentag. Und sieben Tote auf einer Farm in Australien. Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:

Heute ist es meistens heiter und es regnet nicht. 18 bis 21 Grad sind die Höchsttemperaturen bei schwachem bis mäßigem Wind.

Der Verkehr:

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert:

  • Ein 23-Jähriger soll eine Jugendliche in einem Wald im Essener Norden vergewaltigt und dabei lebensgefährlich verletzt haben. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Essen am Donnerstag mit. Das Mädchen war am Mittwoch in ein Krankenhaus gebracht worden, die Mitarbeiter informierten die Polizei noch am Abend über die schweren Verletzungen. Die Essener Beamten richteten eine Mordkommission ein und nahmen einen 23-Jährigen fest. Am Donnerstag wurde ein Haftbefehl wegen eines Sexualdeliktes und des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes erlassen.
  • Das iranische Außenministerium hat am Freitag eine iranische Beteiligung an den Raketenangriffen auf israelische Armeeposten tags zuvor auf den Golanhöhen dementiert. Israel benutze „frei-erfundene und grundlose“ Unterstellungen, um Angriffe auf syrische Ziele zu rechtfertigen, sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi am Freitag.
  • Ex-VW-Konzernchef Martin Winterkorn will sich laut Insider-Angaben zu den schweren Vorwürfen im Abgasskandal frühestens äußern, wenn seine Anwälte Akteneinsicht erhalten haben. Das sei die Linie, sagte eine informierte Person der Deutschen Presse-Agentur. Früheren Angaben des Braunschweiger Oberstaatsanwalts Klaus Ziehe zufolge sollen die Verteidiger möglicherweise in diesem Sommer einen Blick in die Akten werfen dürfen. Die US-Klage gegen Winterkorn ändere den derzeitigen Sachstand in Deutschland nicht.
  • Der Umweltverband Nabu will den in Kürze erwarteten Baubeginn für die umstrittene Ostseepipeline Nord Stream 2 mit einem weiteren Antrag vor Gericht verhindern. Der Verband beantragte nach eigenen Angaben beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Greifswald eine gerichtliche Zwischenverfügung, mit der das Gericht bis zum 15. Mai zu einer Entscheidung über einen sofortigen Baustopp bewegt werden soll. Laut Genehmigung kann die Gazprom-Tochter am 15. Mai im Greifswalder Bodden mit den Bauarbeiten für die Gasleitung beginnen.
  • Auch Japan hat die Festlegung des Termins für das erste Gipfeltreffen zwischen den USA und Nordkorea begrüßt. „Wir heißen das willkommen. Wir hoffen stark, dass dieser historische Dialog zwischen den USA und Nordkorea eine Gelegenheit sein wird, beim Problem der Atomwaffen- und Raketenprogramme und vor allem in der wichtigen Frage der Entführungen (von Japanern nach Nordkorea) voranzukommen“, sagte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe gestern laut japanischen Medien. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump bekanntgegeben, er werde mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un am 12. Juni in Singapur zusammenkommen. Bei dem bereits seit Wochen geplanten Gipfel zwischen beiden Ländern geht es um eine friedliche Lösung des jahrelangen Konflikts um das Atomprogramm Nordkoreas.
  • Auf einer Farm in Australien sind sieben Leichen gefunden worden. Die vier Kinder und drei Erwachsenen wurden auf einem Grundstück in der Gemeinde Osmington im Südwesten des Kontinents entdeckt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein Polizeisprecher sprach von einer „großen Tragödie“.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Angela Merkel besucht heute den Katholikentag in Münster. Die Kanzlerin diskutiert mit dem Friedensforscher Tilman Brück und dem Kurienkardinal Peter Turkson über das Thema „Deutschland in einer veränderten Weltlage - Wie umgehen mit Konfliktherden und aggressiven Regimes?“. Ein weiteres Thema am dritten Tag des Glaubenstreffens ist die Ökumene, die Annäherung zwischen Katholiken und Protestanten. Dieser Prozess war zuletzt durch den Kommunionsstreit unter den katholischen Bischöfen in Deutschland belastet worden. Dabei geht es darum, ob protestantische Ehepartner im Einzelfall zur katholischen Kommunion gehen dürfen.
  • Außenminister Heiko Maas reist heute zu einem Treffen mit seinen Kollegen aus den drei baltischen Staaten nach Litauen. Zu den Hauptthemen wird die Nato-Truppenstationierung in Litauen, Lettland und Estland zählen. Die drei kleinen EU-Staaten fühlen sich durch den mächtigen Nachbarn Russland bedroht.
  • Drei mutmaßliche Mitglieder einer Autoschieberbande stehen ab heute in Bielefeld vor Gericht. Die Gruppe soll überwiegend in Nordrhein-Westfalen sowie rund um Frankfurt immer wieder Luxusautos gestohlen und weiterverkauft haben, darunter zahlreiche hochwertige SUVs und Limousinen. In einer Lagerhalle im niedersächsischen Papenburg sollen sie dann die Fahrgestellnummern ausgefräst und ausgetauscht haben. Es sind mehr als zwanzig Prozesstage bis Ende Oktober angesetzt.
  • Für rund 800.000 Bauarbeiter wird heute in Berlin die Schlichtungsverhandlung über die künftigen Tariflöhne fortgesetzt. Unter dem Vorsitz des Schlichters und früheren Bundeswirtschaftsministers Wolfgang Clement versuchen die beiden Tarifparteien einen Kompromiss zu finden. Das war in der ersten Runde am Montag nicht gelungen.
  • Ein Dreivierteljahr nach der Ermordung einer Prostituierten in Regensburg beginnt heute der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 23-Jährigen Mord sowie Raub mit Todesfolge vor. Er soll sein 33-jähriges Opfer Ende August aus Habgier erwürgt haben.
  • Das Landgericht Tübingen verhandelt heute eine Klage der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gegen die Kreissparkasse Tübingen wegen Negativzinsen (Az. 4 O 220/17). Nach Angaben der Verbraucherzentrale hat die Sparkasse in ihrem Riester-Banksparplan Negativzinsen erhoben. Die Verbraucherschützer halten das für unzulässig. „Bei laufenden Sparverträgen darf die variable Verzinsung nicht ins Negative abrutschen“, sagte Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

26 Jahren hat der private Fernsehsender RTL die erste Folge der Seifenoper „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gesendet.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Es ist #Brückentag und wir hoffen, dass Sie das hier von zuhause lesen und die Füße hochlegen können.

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