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Verbalattacken zwischen Erdogan und Netanjahu

Tel Aviv.

Nach den gewaltsamen Massenprotesten am Freitag an der Gaza-Grenze mit 17 Toten und mehr als 1400 Verletzten haben sich Israel und die Türkei einen heftigen verbalen Schlagabtausch geliefert. Der türkische Staatspräsident Erdogan hatte die Schüsse israelischer Soldaten auf Palästinenser bereits gestern als „Massaker“ verurteilt. Nun legte er nach: Erdogan griff den israelischen Regierungschef Netanjahu persönlich als „Terroristen“ an. Netanjahu erwiderte: „Die moralischste Armee der Welt wird sich keine Moralpredigten anhören von jemandem, der selbst seit Jahren eine Zivilbevölkerung ohne Unterscheidung bombardiert.“

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