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VRR-Tickets werden teurer aber neu: Vier-Stunden-Ticket

Bus- und Bahnfahrten im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr werden zum Jahreswechsel um durchschnittlich 1,9 Prozent teurer. Gleichzeitig führt der VRR in weiten Teilen seines Verbundgebietes ein Kurzzeit-Ticket ein.

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Gelsenkirchen

, 28.06.2018

In A1- und A2-Gebieten können Fahrgäste damit vier Stunden lang mit Bus und Bahn fahren, wie der VRR am Donnerstag in Gelsenkirchen mitteilte. Das 4,20 Euro teure Ticket sei für die nicht so stark urbanisierten und ländlicheren Gebiete entwickelt worden, hieß es. „Das Angebot richtet sich vor allem an Kunden, die Besorgungsfahrten in ein Stadtzentrum, Arztbesuche oder einfach nur Ausflüge machen möchten“, sagte eine Sprecherin. Der Tarif gilt nicht in den dicht getakteten Gebieten der Preisstufe A3, also in Essen, Bochum, Dortmund, Düsseldorf und Wuppertal.

Als Grund für den Preisanstieg gab der VRR vor allem gestiegene Kosten für Energie und Löhne an. Nahezu alle Tickets werden teurer. So steigt der Preis für einen Einzelfahrschein der Stufe B für Erwachsene ab dem 1. Januar um zehn Cent auf 6,00 Euro. Schüler, die ihr „SchokoTicket“ selbst bezahlen müssen, müssen künftig 36,70 Euro hinlegen, 70 Cent mehr als bisher. Das „YoungTicketPLUS“ für gewerbliche und kaufmännische Auszubildende steigt in der Abo-Variante von 59,95 Euro auf 61,10 Euro. Auch Semesterticket und Sozialticket werden teurer. Letzteres kostet dann 38,65 Euro, 85 Cent mehr als jetzt.

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