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Unregelmäßige Menstruation: Anzeichen für Gesundheitsproblem

München (dpa/tmn) - Mädchen werden schnell nervös, wenn sie als vermeintlich einzige in ihrem Umfeld ihre «Tage» noch nicht haben. Und diejenigen, die schon mit zehn oder elf Jahren ihre Menstruation bekommen, empfinden sich häufig als frühreif.

Das unterschiedliche Einsetzen der Regelblutung ist jedoch normal. Nur wenn Mädchen bis zu ihrem 15. Geburtstag noch keine Menstruation hatten, sollten sie zu einem Arzt gehen, rät der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München. Gleiches gilt, wenn die Blutung auch drei Jahre nach dem Einsetzen der Brustentwicklung noch ausbleibt.

Ein Tagebuch hilft, die Menstruation im Blick zu behalten. Bleibt sie mehr als 90 Tage lang aus, ist eine Untersuchung empfehlenswert. Auch bei einer sehr starken Blutung, bei der jede Stunde der Tampon gewechselt werden muss, oder bei lang anhaltenden Blutungen über mehr als sieben Tage sollte ein Arzt aufgesucht werden, rät der BVF. Unregelmäßigkeiten der Menstruation könnten beispielsweise durch hormonelle Ursachen wie eine Fehlfunktion der Schilddrüse und Diabetes entstehen sowie durch Essstörungen, Stress oder Tumore.

Bei den meisten Mädchen setzt die Blutung nach Angaben des BVF im Alter von zwölf oder 13 Jahren ein. Im ersten Jahr seien die Zyklen noch unregelmäßig. Mit zunehmendem Alter pendelten sie sich aber auf Längen zwischen 21 und 45 Tage ein. Die Dauer der Blutung betrage sieben Tage und weniger. In dieser Zeit werden etwa drei bis sechs Tampons pro Tag benötigt, erläutert der Verband.

Berufsverband der Frauenärzte: www.frauenaerzte-im-netz.de

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