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Unions: Kritik an SPD-Frist um Abtreibungs-Werbeverbot

Berlin.

Die Unionsfraktion im Bundestag hat im Streit über das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche die von der SPD gesetzte Frist bis Herbst kritisiert. Es sei „kein konstruktiver Beitrag zur Problemlösung, sich öffentlich Fristen zu setzen“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Grosse-Brömer. Nach dem SPD-Parteitag, bei dem Fraktionschefin Andrea Nahles am Sonntag mit nur 66 Prozent zur neuen Parteivorsitzenden gewählt worden war, appellierte Grosse-Brömer an die SPD, die Zusammenarbeit in der Koalition nicht zu gefährden.

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