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Union fordert Meldepflicht für judenfeindliche Vorfälle an Schulen

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Berlin

, 01.04.2018

Die Union fordert eine Meldepflicht für judenfeindliche Vorfälle an Schulen. In jedem Bundesland sollten die Schulen verpflichtet werden, solche Vorfälle konsequent der Schulverwaltung zu melden“, sagte Fraktionschef Volker Kauder der „Welt am Sonntag“. Es sei wichtig, belastbare Angaben über das Ausmaß des Antisemitismus und dessen Ursachen zu bekommen, damit die Kultusminister der Länder auch schulübergreifend Maßnahmen prüfen könnten. An einer Berliner Grundschule war eine Zweitklässlerin von Schülern aus muslimischen Familien als Jude beschimpft worden.

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