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Überfall auf Juweliergeschäft

Hagen. Bei einem brutalen Raubüberfall wird die Betreiberin eines Juweliergeschäftes schwer verletzt. Jetzt steht einer der mutmaßlichen Täter vor Gericht - und gibt die Tat zu.

Überfall auf Juweliergeschäft

Juweliergeschäft. Foto: Jochen Reichwein/Archiv

Mit einem Geständnis hat am Hagener Schwurgericht der Prozess um einen brutalen Überfall auf ein Juweliergeschäft begonnen. Der 36-jährige Angeklagte hat über seinen Verteidiger zugegeben, an der Tat von August 2016 beteiligt gewesen zu sein. Bei dem Raubzug war die 77-jährige Hagener Juwelierin so hart gegen den Kopf geschlagen worden, dass sie das Bewusstsein verlor. Die Anklage lautet auf schweren Raub und versuchten Mord.

Der Angeklagte aus Serbien war nach einem ähnlichen Überfall in Hamburg Ende 2006 festgenommen und später zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Nach einem DNA-Abgleich muss er sich nun auch für den Raub in Hagen vor Gericht verantworten. Den Namen seines Mittäters wollte der 36-Jährige zum Prozessauftakt am Montag nicht nennen. Dass er den Tod der Juwelierin damals in Kauf genommen habe, bestreitet er. 

Die Juwelierin hat nach eigenen Angaben kaum noch Erinnerung an den Überfall. Ihre Ängste seien aber immer noch nicht ganz verschwunden. „Ich drehe mich häufiger um“, sagte sie den Richtern am Hagener Schwurgericht. „Außerdem bin ich vorsichtiger geworden.“

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