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US-Steuerreform belastet Talanx-Gewinn

Hannover. Das Orkantief „Friederike“ und die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump haben dem Versicherungskonzern Talanx im ersten Quartal sinkende Gewinne eingebrockt.

US-Steuerreform belastet Talanx-Gewinn

Die Prämieneinnahmen des Talanx-Konzerns stiegen um 8,3 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro. Foto: Sebastian Gollnow

Unter dem Strich verdiente der Mehrheitseigner des Rückversicherers Hannover Rück 218 Millionen Euro - nach 238 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie der Konzern mitteilte.

Allein die Verwüstungen durch „Friederike“ schlugen konzernweit mit 59 Millionen Euro zu Buche. Hinzu kamen Belastungen in der Industrieversicherung, vor allem durch die Feuerversicherung.

Der neue Vorstandschef Torsten Leue, der die Konzernführung am Dienstag von Herbert Haas übernommen hat, sprach dennoch von einem guten Start ins Jahr. Talanx sei auf Kurs, in diesem Jahr wie geplant einen Nettogewinn von rund 850 Millionen Euro zu erreichen. Die Prämieneinnahmen des Konzerns stiegen um 8,3 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro. Trotz des Orkans „Friederike“ sank die Großschadenbelastung den Angaben zufolge auf rund 138 (Vorjahreszeitraum: 153) Millionen Euro.

Talanx und seine Tochter Hannover Rück wollen zudem ihre Kräfte im Spezial-Versicherungsgeschäft bündeln. Die Talanx-Tochter HDI Global und der weltweit drittgrößte Rückversicherer wollen in einem gemeinsamen Unternehmen in der Agentur- und Spezialversicherung Verträge zu Vermögensschadenhaftpflicht, Organhaftpflicht, Rechtsschutz, Sport- und Unterhaltung und Luftfahrt zeichnen.

Auch das Geschäft mit Bohrinseln und der Tierversicherung fällt in dieses Feld. Das neue Gemeinschaftsunternehmen soll auf jährliche Bruttoprämien von mehr als einer Milliarde Euro kommen.

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