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U-Bahn-Unfall in Duisburg: Sicherungssystem wird überprüft

Nach dem Unfall in einem Duisburger U-Bahn-Tunnel mit mehr als 20 Verletzten untersuchen die Ermittler, ob die elektronische Zugsicherung zum Unfallzeitpunkt aktiv war. Das teilte eine Sprecherin der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) am Mittwoch auf Nachfrage mit.

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Duisburg

, 03.04.2018
U-Bahn-Unfall in Duisburg: Sicherungssystem wird überprüft

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Wenn eine Bahn im Tunnel unterwegs ist, fährt der Fahrer üblicherweise nicht selbst: Das elektronische System regelt etwa Geschwindigkeit oder Sicherheitsabstand der Bahnen. Sobald der Abstand weniger als 150 Meter beträgt, zieht das System die Notbremse. In Ausnahmefälle kann der Fahrer die Bahn aber auch händisch steuern. Das System werde derzeit erneuert, weil Neu- und Ersatzteile mittelfristig nicht mehr zu bekommen seien, teilte die DVG mit. Zunächst hatte die „Rheinische Post“ berichtet.

Am Dienstagnachmittag war eine Bahn der Linie 903 im Tunnel nahe einer Haltestelle im Stadtteil Meiderich auf eine andere aufgefahren. Zwei Menschen wurden schwer, mehr als 20 weitere leicht verletzt.