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Alle Artikel zum Thema: Türkei

Türkei

Berlin. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird voraussichtlich nicht vor den Wahlen am 24. Juni zu einem Besuch nach Deutschland kommen. Es gebe dafür keine konkrete Planungen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Das Auswärtige Amt stellte klar, dass es keinen Antrag der Türkei für einen Wahlkampf-Auftritt Erdogans gebe. Auch für den türkischen Präsidenten gelte die Regel, wonach ausländische Politiker weniger als drei Monate vor einer Wahl nicht zu Wahlkampfzwecken in Deutschland auftreten dürften.mehr...

Istanbul. Wer hat Schuld am Spielabbruch von Istanbul? Ein Mann, der Besiktas-Coach Senol Günes im Fenerbahce-Stadion beworfen und verletzt haben soll, wurde festgenommen. Die beiden Club-Präsidenten sehen sich nicht in der Verantwortung.mehr...

Istanbul. Das mit Spannung erwartete Rückspiel der beiden Stadtrivalen Fenerbahce und Besiktas Istanbul im Halbfinale des türkischen Fußball-Pokals ist nach etwa einer Stunde beim Stand von 0:0 wegen Zuschauer-Ausschreitungen abgebrochen worden.mehr...

Istanbul. Das Rückspiel der beiden Stadtrivalen Fenerbahce und Besiktas Istanbul im Halbfinale des türkischen Fußball-Pokals ist nach etwa einer Stunde wegen Zuschauer-Ausschreitungen abgebrochen worden. Nachdem Gäste-Trainer Senol Günes in aufgeheizter Atmosphäre von einem Gegenstand am Kopf verletzt worden war und sich ärztlich versorgen lassen musste, zog sich das Team von Besiktas geschlossen in die Kabine zurück und wurde von der Polizei abgeschirmt. Daraufhin pfiff Schiedsrichter Mete Kalkavan die Partie nicht wieder an.mehr...

Istanbul. Schon in etwas mehr als zwei Monaten wird voraussichtlich in der Türkei gewählt - wieder einmal. Wahlkampf türkischer Politiker in Deutschland ist inzwischen verboten. Eine Debatte darüber gibt es trotzdem.mehr...

Köln. Die Stadt Köln darf ein nicht genehmigtes Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord an den Armeniern entfernen. Das hat das Kölner Verwaltungsgericht am Donnerstag entschieden (AZ: 18 L 906/19). Die Initiative „Völkermord erinnern“ hatte die Stele ohne Genehmigung der Stadt nahe des Kölner Doms aufgestellt. Gegen die geplante Beseitigung hatte ein Mitglied der Initiative Einspruch beim Verwaltungsgericht eingelegt und sich dabei auf das Recht der Meinungsfreiheit berufen.mehr...

Berlin. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich dagegen ausgesprochen, dass der bevorstehende türkische Wahlkampf in Deutschland ausgetragen wird. „Bei anstehenden Wahlen in der Türkei muss der Wahlkampf dort geführt werden“, sagte Kramp-Karrenbauer der Deutschen Presse-Agentur. Sie fügte hinzu: „Wir wollen in unseren Städten keine innertürkischen Konflikte, die unser Zusammenleben belasten.“ Der türkische Staatspräsident Erdogan hatte angekündigt, die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen um fast anderthalb Jahre vorzuziehen, auf den 24. Juni 2018.mehr...

Istanbul. In der Türkei soll es nach dem Willen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan im Sommer vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geben. Termin solle der 24. Juni 2018 sein, sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara. Geplant waren die beiden gleichzeitig stattfindenden Wahlen bislang für November 2019.mehr...

Istanbul. In der Türkei soll es nach dem Willen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan im Sommer vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geben. Termin solle der 24. Juni 2018 sein, sagte Erdogan in Ankara. Geplant waren die beiden gleichzeitig stattfindenden Wahlen bislang für November 2019.mehr...

Istanbul. Immer wieder hat die türkische Regierungspartei AKP Gerüchte über Wahlen vor dem geplanten Termin 2019 zurückgewiesen. Nun will Erdogan doch vorzeitig wählen lassen - und zwar schon im Juni.mehr...

Reise und Tourismus

18.04.2018

Meer vor Antalya kommt auf mehr als 20 Grad

Hamburg. Badeurlauber müssen nun keine Fernreise mehr antreten: das Mittelmeer erwärmt sich allmählich. An der türkischen Küste werden bereits Wassertemperaturen bis zu 21 Grad gemessen. Das westliche Mittelmeer bleibt jedoch noch kühl.mehr...

Istanbul/Köln. Gegen einen weiteren deutschen Staatsbürger ist nach Angaben seiner Anwältin in der Türkei Haftbefehl erlassen worden. Adil Demirci sei am Dienstag in Istanbul unter anderem wegen Terrorpropaganda in Untersuchungshaft genommen worden, sagte die Anwältin Gülhan Kaya der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte damit einen Bericht der linken Nachrichtenagentur Etha.mehr...

Istanbul. Gegen einen weiteren deutschen Staatsbürger ist in der Türkei Haftbefehl erlassen worden. Adil Demirci sei gestern in Istanbul unter anderem wegen Terrorpropaganda in Untersuchungshaft genommen worden, sagte seine Anwältin Gülhan Kaya der Deutschen Presse-Agentur. Demirci besitze sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft. Konkret werde Demirci vorgeworfen, Mitglied der Marxistisch-Leninistischen Kommunistischen Partei zu sein und Propaganda für diese betrieben zu haben. Die MLKP gilt in der Türkei als Terrororganisation.mehr...

Istanbul. Die Türkei hat die in einem Bericht geäußerte Kritik der EU-Kommission an der Situation im Land zurückgewiesen. Dieser Bericht sei weit davon entfernt, die Realitäten in der Türkei zu verstehen, teilte das türkische Außenministerium mit. Ankara betonte, die Türkei führe insbesondere seit dem Putschversuch vom Juli 2016 einen Kampf gegen mehrere Terrororganisationen. Obwohl man die Situation im Land mehrfach erklärt habe, sei die EU-Kommission unfähig, objektiv und ausgewogen zu sein.mehr...

Straßburg. Der EU-Beitrittskandidat Türkei bekommt von der EU einmal mehr ein dramatisch schlechtes Zeugnis ausgestellt. Anderen Ländern, die in die Europäische Union wollen, wird hingegen Mut gemacht.mehr...

Istanbul. Der Ausnahmezustand in der Türkei soll zum siebten mal um drei Monate verlängert werden. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu und bezieht sich dabei auf den türkischen Regierungssprecher Bozdag. Das Kabinett folgte damit einer Empfehlung des Nationalen Sicherheitsrats. Bozdag begründete die Maßnahme mit dem Kampf gegen den Terrorismus. Nun muss das Parlament, in dem die islamisch-konservative AKP eine Mehrheit hat, über die Verlängerung abstimmen. Das wird voraussichtlich schon morgen passieren.mehr...

Straßburg. In ihrem neuen Türkei-Bericht äußert die EU-Kommission vernichtende Kritik an der Politik von Staatspräsident Erdogan. „Die Türkei hat sich in großen Schritten von der EU wegbewegt“, heißt es in der Bewertung der EU-Beitrittsverhandlungen mit dem Land. Konkret ist zum Beispiel von deutlichen Verschlechterungen der Rechtsstaatlichkeit und der Presse- und Meinungsfreiheit die Rede. Eine Empfehlung, die praktisch bereits auf Eis liegenden Beitrittsgespräche mit der Türkei auch offiziell auszusetzen, sprach die Kommission allerdings dennoch nicht aus.mehr...

Köln. In Köln gibt es Streit um ein nicht genehmigtes Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord an den Armeniern. Die Stadt wollte die Stele am Dienstag abbauen, doch die Initiatoren legten im letzten Moment Einspruch beim Verwaltungsgericht ein. Nun müsse man erst die Gerichtsentscheidung in den nächsten Tagen abwarten, sagte eine Sprecherin der Stadt.mehr...

Istanbul. Nach dem Militärschlag des Westens in Syrien haben der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und Bundeskanzlerin Angela Merkel miteinander telefoniert. Die beiden hätten in ihrem Gespräch betont, dass die Einheit Syriens gewahrt werden müsse, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Sie stimmten zudem überein, dass klare Schritte unternommen werden müssten, um eine politische Lösung für das Bürgerkriegsland voranzutreiben. Die USA hatte in der Nacht zum Samstag gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien Ziele in Syrien angegriffen.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

16.04.2018

Die Teilchen-Detektive: Puzzeln auch zur Rauchentwöhnung

Lambach. So retro und so analog und scheinbar so von gestern: das Puzzle. Doch das Legespiel lebt. Und es hat ganz besondere Fans. Die meistern mit gutem Auge, sicherem Griff und Konzentration beachtliche Aufgaben.mehr...

Istanbul. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg trifft sich am Vormittag mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Ankara. Auch Gespräche mit Außenminister Mevlüt Cavusoglu und Verteidigungsminister Nurettin Canikli sind geplant.mehr...

Istanbul. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg trifft sich heute mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Ankara. Auch Gespräche mit Außenminister Mevlüt Cavusoglu und Verteidigungsminister Nurettin Canikli sind geplant. Der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu sagte Stoltenberg vor seiner Abreise, die Gespräche dienten vor allem der Vorbereitung des Nato-Gipfels in Brüssel im Juli. Erst Anfang April hatte Erdogan trotz wachsender Sorge im Westen die Annäherung an Russland vorangetrieben.mehr...

Istanbul. Galatasaray Istanbul ist neuer Spitzenreiter der türkischen Süper Lig. Das Team von Trainer Fatih Terim setzte sich im Stadtduell 2:0 (0:0) gegen Istanbul Basaksehir durch.mehr...

Istanbul. Seit der Entlassung Deniz Yücels aus türkischer Haft ist die Krise zwischen Berlin und Ankara abgeflaut. Dabei sind in der Türkei immer noch Deutsche hinter Gittern - nun vermutlich sogar noch einer mehr.mehr...

Berlin. Einige syrische Flüchtlinge mit gültigem Aufenthaltsstatus verlassen einem Medienbericht zufolge Deutschland wieder und geben als Grund die erschwerte Familienzusammenführung an. Sie reisten ohne Visum und damit illegal in die Türkei, berichten das ARD-Politikmagazin „Panorama“ und das Funk-Reporterformat „STRG_F“. Oftmals nutzten sie dafür die Hilfe von Schleusern. Der Repräsentant des UN-Flüchtlingskommissariats in Deutschland, Dominik Bartsch, sagte „Panorama“, er habe von Einzelfällen gehört. Sie zeigten, dass Deutschland dem hohen Schutzwert der Familie nicht gerecht werde.mehr...

Athen. Ein Seebeben der Stärke 4,7 hat die Inseln der Kykladen und der Dodekanes erschüttert. Das teilte das geodynamische Institut in Athen mit. Das Zentrum des Bebens lag ersten Messungen zufolge etwa zehn Kilometer unter dem Meeresboden zwischen den Inseln Amorgos und Astypalaia. Gespürt wurde das Beben in fast allen Regionen der südlichen Ägäis und auf der Insel Kreta. Verletzungen oder nennenswerte Schäden wurden der griechischen Polizei nicht gemeldet, berichtete das Staatsradio.mehr...

Wirtschaft

09.04.2018

Türkische Währung stürzt ab

Istanbul. Der Kurs der türkischen Landeswährung Lira fällt von einem Rekordtief zum nächsten. Heute war ein Euro zwischenzeitlich erstmals in der Geschichte mehr als 5 Lira wert. Auch im Verhältnis zum US-Dollar erreichte die Währung ein neues Rekordtief. Ein Dollar kostete bis zu 4,07 Lira.mehr...

Istanbul. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat anscheinend den tödlichen Vorfall in Münster für einen verbalen Angriff auf den französischen Amtskollegen Emmanuel Macron genutzt. „Da, Ihr seht doch, was die Terroristen in Deutschland machen, oder?“, sagte Erdogan am Samstag im westtürkischen Denizli nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. „Das wird auch in Frankreich geschehen. Ihr werdet sinken, solange der Westen diese Terroristen nährt.“mehr...

Berlin. Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt nach einem „Spiegel“-Bericht wegen gekaufter Visa an den deutschen Auslandsvertretungen in Teheran und Beirut. Im Iran sollen Ortskräfte der Botschaft bestochen worden sein, ein Mann habe dann gegen Beträge von 5000 bis 10 000 Euro Visa an iranische Staatsangehörige weiterverkauft, zitiert das Nachrichtenmagazin den Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner. Das Auswärtige Amt wollte sich mit Hinweis auf laufende Ermittlungen zunächst nicht dazu äußern.mehr...

Istanbul. Ein Mann dringt mit einer Waffe in das Gebäude einer türkischen Universität ein und erschießt vier Menschen. Der Direktor vermutet persönliche Motive.mehr...

Istanbul. Vor einem Brand in einem Istanbuler Krankenhaus sind am Donnerstag zahlreiche Menschen in Sicherheit gebracht worden. Der Gouverneur der türkischen Metropole sagte dem Sender TRT, Todesopfer gebe es nicht. Einige Patienten hätten jedoch eine Rauchvergiftung erhalten. Der Brand sei inzwischen unter Kontrolle. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie eine Seite des 14-stöckigen Gebäudes in Flammen stand. Nach Angaben des Gouverneurs war das Feuer unter dem Dach ausgebrochen. Die Ursache war jedoch zunächst unklar.mehr...

Istanbul. Ein Mitarbeiter der Osmangazi Universität im türkischen Eskisehir hat auf dem Campus der Hochschule vier seiner Kollegen erschossen. Die Motive des Täters seien noch unklar, sagte der Gouverneur der Provinz Eskisehir. Laut dem Sender CNN Türk sei der Angreifer in das Gebäude der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät eingedrungen und habe erst das Zimmer des Dekans aufgesucht. Als er diesen nicht vorfand, habe er vier seiner Kollegen erschossen. Anschließend habe die Polizei den Mann festgenommen.mehr...

Istanbul. Der Kurs der türkischen Lira ist am Donnerstag auf ein Rekordtief gesunken. Im Verhältnis zum US-Dollar verlor die Währung gut ein Prozent an Wert. Für einen Dollar mussten am Nachmittag erstmals 4,05 Lira gezahlt werden.mehr...

Istanbul. Ein bewaffneter Angreifer hat an der Osmangazi Universität im türkischen Eskisehir nach Medienberichten vier Menschen getötet. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität sei in das Gebäude der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät eingedrungen und habe um sich geschossen, meldete der Sender CNN Türk. Die Polizei habe den Angreifer festgenommen. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete, bei den Opfern handele es sich um Mitarbeiter der Universität. Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar.mehr...

Ankara. Die Türkei, Russland und der Iran wollen nach eigener Aussage ihre Anstrengungen für ein Ende der Gewalt in Syrien und für den Schutz von Zivilisten verstärken. In einer gemeinsamen Erklärung nach einem Dreiergipfel in Ankara riefen die Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Wladimir Putin und Hassan Ruhani die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Hilfe für Syrien zu auszweiten. Das gelte besonders für die Vereinten Nationen. Weiter hieß es, die drei Länder wollten stärker darauf hinwirken, dass humanitäre Hilfe Notleidende in sogenannten Deeskalationszonen erreiche.mehr...

Istanbul. Im Zusammenhang mit dem Putschversuch in der Türkei vor fast zwei Jahren sind am Mittwoch 65 Menschen - darunter ranghohe Soldaten - zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. 77 weitere Menschen wurden in Istanbul freigesprochen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Die Angeklagten wurden unter anderem für den Versuch, die verfassungsmäßige Ordnung aufzuheben, verurteilt. Ein Teil war beschuldigt worden, in der Putschnacht die zweite Brücke über den Bosporus abgesperrt zu haben.mehr...

Istanbul. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat angekündigt, im Norden des Bürgerkriegslandes Syrien in Kürze mit dem Wiederaufbau beginnen zu wollen. Das habe er seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeschlagen, sagte Erdogan nach einem Syrien-Gipfeltreffen der drei Staaten in Ankara. „Ich sage, lasst uns im sicheren Gebiet Wohnungen errichten. Lasst uns die Menschen aus den Zelten und Containern befreien“, sagte Erdogan.mehr...

Ankara. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat sich mit seinen russischen und iranischen Amtskollegen zum Syrien-Gipfel in Ankara getroffen. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Bei dem Dreiergipfel will Erdogan mit Kremlchef Wladimir Putin und dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani trotz gegensätzlicher Positionen über die Lage im Kriegsland Syrien beraten. Russland und der Iran unterstützen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, die Türkei oppositionelle Kräfte.mehr...

Reise und Tourismus

04.04.2018

Noch kein Badewetter in Europa

Hamburg. Die Sonne scheint warm. Doch die Seen und Meere in Europa brauchen noch ein wenig Zeit, um badetaugliche Temperaturen bieten zu können. Hier die Werte weltweit im Überblick:mehr...

Ankara. Vor dem Dreiergipfel über Syrien in Ankara hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani getroffen. Die beiden Staatschefs seien in der türkischen Hauptstadt zusammengekommen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Bereits am Dienstag hatte Erdogan bilaterale Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Ankara geführt. Am Mittwochmittag wollen Erdogan, Putin und Ruhani trotz gegensätzlicher Positionen in Syrien bei einem Gipfeltreffen über die Lage in dem Bürgerkriegsland beraten.mehr...

Ankara. Die Türkei, Russland und der Iran mischen selber kräftig im Syrien-Krieg mit - auf unterschiedlichen Seiten. Bei einem Gipfeltreffen plädieren ihre Präsidenten für ein Ende der Gewalt. Der deutsche Staatsminister Niels Annen spricht von einem „Kriegsgipfel“.mehr...

Ankara. Russland hat von Großbritannien eine Entschuldigung für Vorwürfe im Fall des vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal gefordert. „Auf irgendeine Weise muss man sich bei Russland entschuldigen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Großbritannien verdächtigt Russland, an dem Anschlag auf Skripal beteiligt gewesen zu sein. London geht davon aus, dass der frühere Doppelagent mit dem sowjetischen Kampfstoff Nowitschok vergiftet wurde. Ein britisches Labor erklärte heute, es gebe keine präzisen Hinweise, dass das Gift aus Russland gekommen sei.mehr...

Ankara. Die Türkei will den Handel mit Russland deutlich ausbauen und künftig noch mehr russische Touristen ins Land locken. Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Ankara, das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern habe im vergangenen Jahr um 32 Prozent auf 22 Milliarden Dollar zugenommen. Ziel sei es, dieses Volumen auf 100 Milliarden Dollar zu steigern. Erdogan nannte Putin einen „lieben Freund“ und betonte die starken Beziehungen zu Russland.mehr...

Istanbul. Der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan haben den Startschuss für den Bau des ersten Atomkraftwerks in der Türkei gegeben. Die beiden Präsidenten sahen per Videoschalte aus Ankara dem Baubeginn im südtürkischen Mersin zu. Erdogan würdigte das russisch-türkische Projekt als „historischen“ Moment in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Federführend bei der Errichtung des Atomkraftwerks an der Mittelmeerküste ist der staatliche russische Konzern Rosatom.mehr...

Istanbul. Der russische Staatspräsident Wladimir Putin ist zu Gesprächen mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan in Ankara eingetroffen. Erdogan und Putin wollen sich einen Tag vor einem Dreier-Gipfel zum Syrien-Krieg bilateral beraten. Auf der Tagesordnung steht nach Kreml-Angaben unter anderem das gemeinsame Vorgehen im Kampf gegen den Terrorismus. Es ist Putins erster Auslandsbesuch seit seiner Wiederwahl. Erdogan hat sich vor dem Hintergrund von Spannungen mit dem Westen zunehmend Moskau zugewandt.mehr...

Istanbul. Russland und der Iran unterstützen Syriens Präsidenten Assad, die Türkei dagegen die Opposition. Nun suchen Russlands Präsident Putin und der türkische Staatschef Erdogan nach Wegen, das Elend in dem Bürgerkriegsland zu beenden - einen Tag vor einem Dreiergipfel mit dem Iran.mehr...

Istanbul. Der russische Präsident Wladimir Putin trifft heute das türkische Staatsoberhaupt Recep Tayyip Erdogan in Ankara. Die beiden wollen sich einen Tag vor einem Gipfeltreffen zum Krieg in Syrien bilateral beraten. Laut dem Kreml will Putin zudem per Videoschalte der Grundsteinlegung des geplanten Atomkraftwerks Akkuyu beiwohnen. An dessen Bau im südtürkischen Mersin ist der russische Konzern Rosatom beteiligt. Putin und Erdogan wollen außerdem über das gemeinsame Vorgehen im Kampf gegen den Terrorismus sprechen.mehr...

Istanbul. Die Türkei will den in Deutschland lebenden Journalisten Can Dündar auf die Fahndungsliste der internationalen Polizeiorganisation Interpol setzen. Ein Istanbuler Gericht habe das Justizministerium aufgefordert, Dündar mittels einer sogenannten „Red Notice“ bei Interpol suchen zu lassen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Zudem sei ein Haftbefehl ausgestellt worden. Dündar kritisierte die Entscheidung in einem auf Twitter verbreiteten Video und sagte, damit „blamiere“ sich die Türkei vor der ganzen Welt.mehr...

Tel Aviv. Nach den gewaltsamen Massenprotesten am Freitag an der Gaza-Grenze mit 17 Toten und mehr als 1400 Verletzten haben sich Israel und die Türkei einen heftigen verbalen Schlagabtausch geliefert. Der türkische Staatspräsident Erdogan hatte die Schüsse israelischer Soldaten auf Palästinenser bereits gestern als „Massaker“ verurteilt. Nun legte er nach: Erdogan griff den israelischen Regierungschef Netanjahu persönlich als „Terroristen“ an. Netanjahu erwiderte: „Die moralischste Armee der Welt wird sich keine Moralpredigten anhören von jemandem, der selbst seit Jahren eine Zivilbevölkerung ohne Unterscheidung bombardiert.“mehr...

Nürnberg. Seit dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei im Sommer 2016 haben mehr als 1000 Diplomaten und Staatsbedienstete sowie deren Familienangehörige um Asyl in Deutschland gebeten. Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg mitteilte, hatten bis zum 7. März 288 Inhaber von Diplomatenpässen und 771 Dienstpassinhaber einen Asylantrag beim BAMF gestellt. Diese Zahlen umfassen auch Ehegatten und Kinder. Anträge von türkischen Soldaten werden beim BAMF nicht statistisch erfasst.mehr...

Tel Aviv/Istanbul. Die hohe Zahl der palästinensischen Toten bei Gaza-Protesten lässt den schwelenden Streit zwischen Israel und der Türkei wieder aufflammen. Netanjahu und Erdogan geraten sich mal wieder heftig in die Haare.mehr...

Berlin. Nach dem Putschversuch vom Juli 2016 hat die Türkei einem Medienbericht zufolge in Deutschland 115 Anträge auf Auslieferung türkischer Staatsangehöriger gestellt. 54 davon wurden mit Terrorverdacht begründet, wie die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ unter Berufung auf Zahlen des Bundesjustizministeriums berichten. 2015 waren in Berlin 66 Auslieferungsgesuche der Türkei eingegangen, davon 13 wegen Terrorismus. Dem Bericht zufolge stimmte Deutschland weder 2015 noch danach einem mit Terrorverdacht begründeten Auslieferungsantrag zu.mehr...

Ankara. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat jede Vermittlerrolle Frankreichs bei der türkischen Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Syrien empört zurückgewiesen. Erdogan erhob schwere Vorwürfe gegen seinen französischen Amtskollegen Emmanuel Macron wegen dessen Vorstoß. Diejenigen, die sich mit Terroristen ins Bett legten und sie sogar in ihren Palästen empfangen würden, würden ihren Fehler früher oder später erkennen, so Erdogan. Macron hatte zuvor eine Delegation der Syrischen Demokratischen Kräfte in Paris empfangen, die von der YPG dominiert wird.mehr...

Istanbul/Paris. Frankreichs Präsident Macron schlägt vor, zwischen der Türkei und der Kurdenmiliz YPG in Syrien zu vermitteln. Der türkische Staatschef Erdogan weist das nicht nur zurück - er greift Frankreich frontal an.mehr...

Istanbul. Berlin hat die Festnahme eines Deutschen in der Türkei bestätigt. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, der Fall sei bekannt. Die Botschaft in Ankara stehe mit den türkischen Behörden in Kontakt. Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu hatte gestern berichtet, ein 28-jähriger Deutscher sei am 14. März im türkisch-syrischen Grenzgebiet festgenommen worden. Der Mann habe sich der Kurdenmiliz YPG in Syrien anschließen wollen. Inzwischen sei Haftbefehl wegen Unterstützung einer Terrororganisation erlassen worden.mehr...

Köln. Die Zahl der Asylbewerber aus der Türkei wächst weiter. Im Jahr des Putschversuchs 2016 zählte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 5742 Asylanträge - 2017 waren es bereits 8483 Anträge. Und in den ersten beiden Monaten 2018 stellten mit 1429 türkischen Staatsbürgern rund 300 mehr ein Asylgesuch, als das im Januar und Februar 2017 der Fall war. Wie das BAMF auf Anfrage weiter mitteilte, stieg auch die Schutzquote deutlich. In den ersten zwei Monaten 2018 seien 42,3 Prozent der Anträge positiv entschieden worden. In vielen Städten Deutschlands haben sich inzwischen Netzwerke für die neu Ankommenden etabliert.mehr...

Istanbul. Die türkischen Behörden haben nach Medienberichten einen Deutschen bei einem versuchten Grenzübertritt nach Syrien festgenommen. Gegen den 28-Jährigen sei wegen mutmaßlicher Verbindungen zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und der Kurdenmiliz YPG Haftbefehl erlassen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Ihm werde Unterstützung einer Terrororganisation vorgeworfen. Laut Anadolu habe der Deutsche gestanden, sich der YPG in Syrien anschließen zu wollen. Er habe zudem angegeben, vier Jahre bei der Bundeswehr gedient zu haben.mehr...

Schlaglichter

27.03.2018

Türkei macht EU nach Gipfel Vorwürfe

Warna. Nach dem EU-Türkei-Gipfel im bulgarischen Schwarzmeerort Warna macht die Regierung in Ankara den Europäern neue Vorwürfe. Er habe keine Anzeichen dafür erkannt, dass die EU in Zukunft gerecht mit der Türkei umgehen werde, sagte der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim in Ankara. Bei dem Spitzentreffen gestern hatte es in großen Streitfragen keine Annäherung gegeben. Die EU äußerte sich in den Gesprächen erneut besorgt über die Rechtsstaatlichkeit in der Türkei und kritisierte das Vorgehen der türkischen Streitkräfte gegen die Kurdenmiliz YPG in Syrien.mehr...

Warna/Istanbul. Bei einem Spitzentreffen in Warna sprechen die EU und die Türkei über die lange Liste ihrer Konfliktpunkte. Am Ende gibt es allerdings keine Lösungen, sondern neue Anschuldigungen.mehr...

Warna. Beim EU-Türkei-Gipfel in der bulgarischen Schwarzmeerstadt Warna haben beide Seiten in wichtigen Streitfragen keine Annäherung erzielt. EU-Ratspräsident Donald Tusk betonte am Abend nach den Gesprächen mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, dass die EU weiter besorgt über die Rechtsstaatlichkeit in der Türkei sei. Zudem kritisierte er die Inhaftierung von EU-Bürgern in dem Land und die türkische Blockade von Erdgasbohrungen vor Zypern. Auch die Besorgnis der EU über die türkischen Militäraktionen in Syrien habe man zum Ausdruck gebracht.mehr...

Schlaglichter

26.03.2018

EU-Türkei-Gipfel in Warna hat begonnen

Warna. Zehn Monate nach ihrem letzten Gipfeltreffen sind die EU-Spitzen am Abend mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan zusammengekommen. Für die EU nehmen an dem Treffen im bulgarischen Schwarzmeerort Warna Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Ratspräsident Donald Tusk teil. Kurz zuvor hatte Erdogan die Europäische Union zur Wiederbelebung des eingefrorenen Beitrittsprozesses seines Landes aufgefordert. Die Beziehungen zwischen Brüssel und Ankara sind seit langem angespannt.mehr...

Warna. Trotz aller Spannungen mit Europa hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die EU zur Wiederbelebung des eingefrorenen Beitrittsprozesses seines Landes aufgefordert. Vor dem EU-Türkei-Gipfel im bulgarischen Schwarzmeerort Warna sagte Erdogan, eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union sei weiter ein strategisches Ziel. Das Treffen wird überschattet von der Menschenrechtslage in der Türkei, der türkischen Offensive in Syrien, der türkischen Blockade von Erdgasbohrungen vor Zypern und der Inhaftierung von EU-Bürgern in der Türkei.mehr...

Neue Angebote für Flugpassagiere: Germania, Air Malta, Turkish Airlines und Lufthansa erweitern ihre Flugpläne. Air Namibia lockt mit seinem „Travel Pass“ in unbekannte Regionen des Landes.mehr...

Warna. Vor einem Gipfeltreffen der EU-Spitzen mit der Türkei hat Österreichs Kanzler Sebastian Kurz verlangt, die Verhandlungen über einen EU-Beitritt des Landes abzubrechen. Die Türkei entferne sich seit Jahren von der EU und ihren Werten, sagte er der „Welt“ und verwies auf eine „systematische Verletzung der Menschenrechte und demokratischen Grundwerte“. „Über 100.000 Personen wurden seit dem gescheiterten Putschversuch 2016 entlassen, an die 50.000 befinden sich weiterhin in Haft“, rügte er.mehr...

Warna. Die Differenzen vor dem Gipfel der EU-Spitzen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan in Warna waren groß. Sie sind es auch nach dem Treffen geblieben. Lösungen oder Kompromisse? Fehlanzeige.mehr...

Bagdad. Das irakische Militär hat Berichten zufolge Truppen in den kurdischen Distrikt Sindschar gesandt. Dort habe sich die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK zurückgezogen, berichteten örtliche Medien. Zuvor hatte die türkische Regierung einen Einsatz gegen die dortigen Kurden angedroht. Nach der Einnahme der nordwestsyrischen Stadt Afrin wolle die Türkei ihre Offensive in die von Kurden kontrollierten Gebiete im Nordirak ausweiten, hieß es aus Ankara. In Sindschar leben vor allem Mitglieder der religiösen Minderheit der Jesiden. Kurdische Kämpfer hatten 2015 die Terrormiliz IS aus der Stadt vertrieben und die Region seitdem kontrolliert.mehr...

Warna. Überschattet von Spannungen kommen die EU-Spitzen heute zu einem Gipfeltreffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan zusammen. Für die Europäische Union nehmen an dem Arbeitsessen im bulgarischen Schwarzmeerort Warna Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Ratspräsident Donald Tusk teil. Vor dem Gipfel war es zu neuen Differenzen zwischen Brüssel und Ankara gekommen. Die EU hatte die türkische Blockade von Erdgaserkundungen vor der geteilten Mittelmeerinsel Zypern als rechtswidrig verurteilt. Ankara wies das empört zurück.mehr...

Istanbul. Nach der nordwestsyrischen Region Afrin soll die türkische Armee nach dem Willen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan auch die kurdisch kontrollierte Stadt Tell Rifat einnehmen. „So Gott will, werden wir in kurzer Zeit auch Tell Rifat unter Kontrolle bringen und das Ziel dieses Einsatzes erreichen“, sagte Erdogan in der Schwarzmeerstadt Trabzon. Tell Rifat liegt südlich von Afrin und wird von der Kurdenmiliz YPG kontrolliert. Die Türkei betrachtet die YPG wegen ihrer engen Verbindungen zur kurdischen Arbeiterpartei PKK als Terrororganisation.mehr...

Istanbul. Nach der nordwestsyrischen Region Afrin soll die türkische Armee nach dem Willen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan auch die kurdisch kontrollierte Stadt Tell Rifat einnehmen.mehr...

Istanbul. Gut zwei Monate nach dem Beginn der Militäroffensive in Nordwestsyrien hat die türkische Armee eigenen Angaben zufolge die Region Afrin „vollständig“ unter ihre Kontrolle gebracht. Das berichtete die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den türkischen Generalstab. Man helfe den Einwohnern, in ihre Häuser zurückzukehren, hieß es. Türkische Truppen hatten am 20. Januar die Operation „Olivenzweig“ gegen die Kurdenmiliz YPG in der Region Afrin gestartet. Die Türkei sieht in der YPG den syrischen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK.mehr...

Berlin. Der Journalist Deniz Yücel hat sich bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Entlassung aus türkischer Haft für die Unterstützung in Deutschland bedankt. „Es gab viele Menschen, die an meiner Seite standen. Das hat mir viel Kraft gegeben“, sagte er am Abend in Berlin-Kreuzberg, wo er zuhause ist. Geholfen habe ihm im Gefängnis das Schreiben. „Ich habe mich niemals der Situation ergeben.“ Yücel las Auszüge aus seinem neuen Buch „Wir sind ja nicht zum Spaß hier“. Er hatte mehr als ein Jahr lang bei Istanbul in Untersuchungshaft gesessen, ohne dass eine Anklage vorlag.mehr...

Hannover. Mehrere Hundert Kurden haben in Hannover den Einmarsch türkischer Truppen auf syrisches Territorium verurteilt. In verschiedenen kurdischen Dialekten kritisierten Redner zudem deutsche Waffenlieferungen an die Türkei, die gegen Kurden eingesetzt würden. Anlässlich des Newroz-Frühlingsfests kamen laut Polizei rund 400 Teilnehmer zu dem Treffen. Die Veranstalter sprachen von 500 bis 600 Teilnehmern. Türkische Truppen und verbündete syrische Milizen hatten die nordsyrische Stadt Afrin am vergangenen Wochenende vollständig unter ihre Kontrolle gebracht.mehr...

Stuttgart. Der Chef der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, mahnt verfeindete türkische Gruppen in der Bundesrepublik zu einer gewaltfreien Auseinandersetzung. Gewalt und Straßenkampf hätten in einem Rechtsstaat nichts zu suchen, sagte Sofuoglu. Er rief Türken und Kurden auf, sich von solchen Gruppen zu distanzieren, die Gewalt als Mittel der politischen Auseinadersetzung anwendeten. Aus Protest gegen den türkischen Militäreinsatz sind für Samstag und Sonntag kurdische Demonstrationen und Kundgebungen in mehreren deutschen Städten angekündigt.mehr...

Rom. Der Export von acht Patrouillenbooten an Saudi-Arabien ist nach Angaben von Außenminister Heiko Maas noch von der alten Bundesregierung genehmigt worden. Das sagte der SPD-Politiker bei seinem Antrittsbesuch in Rom. Der neue Wirtschaftsminister Peter Altmaier hatte dem Bundestag die Genehmigung des Rüstungsgeschäfts durch den Bundessicherheitsrat erst am Donnerstag in einem Schreiben mitgeteilt. Da die neue Bundesregierung zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als eine Woche im Amt war, entstand der Eindruck, sie habe diesen Export auch genehmigt.mehr...

Istanbul/Berlin. Die Entspannungsphase zwischen Deutschland und der Türkei scheint schon nach wenigen Wochen wieder vorbei zu sein. Ankara reagiert harsch auf Merkels Kritik an der türkischen Syrien-Offensive. Die Kanzlerin betrachte die Lage „mit den Augen von Terroristen“.mehr...

Istanbul. Die Türkei hat Kritik von Kanzlerin Angela Merkel an der Militäroffensive in Nordsyrien als „bedauerlich“ und auf Falschinformationen beruhend zurückgewiesen. Merkel hatte den türkischen Militäreinsatz gestern erstmals deutlich verurteilt. „Bei allen berechtigten Sicherheitsinteressen der Türkei ist es inakzeptabel, was in Afrin passiert, wo tausende und abertausende von Zivilisten verfolgt sind, zu Tode kommen oder flüchten müssen“, sagte sie im Bundestag. Das türkische Außenministerium verwahrte sich gegen die Kritik Merkels und erklärte: Es sei merkwürdig, dass „einige unserer Verbündeten die Lage mit den Augen von Terroristen betrachten“.mehr...

Bagdad. Der Irak hat die Türkei vor einem Einmarsch ihrer Truppen in sein Staatsgebiet gewarnt. Der Irak werde auf seinem Boden keine Präsenz irgendwelcher Kräfte zulassen, die Militäroperationen ausführten, sagte der irakische Außenminister Ibrahim al-Dschafari in Bagdad. Dort traf er den türkischen Vize-Außenminister Ahmet Yildiz. Nach der Einnahme der nordwestsyrischen Stadt Afrin hatte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan mit einer Ausweitung der Offensive bis in den Nordirak gedroht.mehr...

Washington. Ungeachtet der Diskussion über eine mögliche Befreiung der EU-Länder von Zöllen auf Stahl und Aluminium hat die US-Regierung erneut Anti-Dumping-Zölle verhängt. Das teilte das Handelsministerium mit. Betroffen sind auch die EU-Länder Großbritannien, Spanien und Italien. Es geht konkret um Importe von Draht aus Stahllegierungen und aus Kohlenstoffstahl. Im britischen Falle würden die Waren um bis zu 147,63 Prozent unter dem Marktwert in die USA eingeführt. Edelstahlflansche aus China und Indien sollen ebenfalls mit Anti-Dumping-Zöllen belegt werden.mehr...

Damaskus. Bei mehreren Angriffen in Syrien sind Dutzende Menschen getötet worden. Mindestens 35 Zivilisten kamen bei einem schweren Raketenangriff auf einen Markt in Damaskus ums Leben, sagte der Direktor eines örtlichen Krankenhauses der dpa. 40 Menschen wurden verletzt. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtet, „Terroristen“ hätten die Rakete abgefeuert. Als „Terroristen“ bezeichnen staatliche Medien auch die islamistischen Aufständischen in der nahen Rebellenhochburg Ost-Ghuta. Helfer berichteten unterdessen von einer dramatischen humanitären Lage im Kurdengebiet Afrin im Nordwesten des Landes sowie in Ost-Ghuta.mehr...

Istanbul. Jetzt stehen die Basketballer des FC Bayern unter Druck. Nach einer völlig unnötigen Niederlage trotz Riesen-Vorsprungs gegen Istanbul muss im zweiten Halbfinal-Duell ein Sieg her - sonst ist der Finaltraum vorbei. Ein psychologischer Kraftakt muss her.mehr...

Straßburg/Genf/Istanbul. Verhaftungen, Entlassungen, Folter - die Türkei erntet für ihr Vorgehen gegen Oppositionelle und mutmaßliche Staatsfeinde schon länger harsche Kritik. Nun gibt es ein Urteil und einen neuen UN-Bericht. Die Regierung hält ihn für ein Terror-Machwerk.mehr...

Straßburg. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Türkei wegen der unrechtmäßigen Untersuchungshaft zweier prominenter Journalisten verurteilt. Die Türkei habe rechtswidrig gehandelt, als sie Sahin Alpay und Mehmet Altan in Gefangenschaft behielt, obwohl das Oberste Gericht ihre Freilassung angeordnet hatte, urteilten die Straßburger Richter. Damit haben türkische Journalisten, die nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 verhaftet worden waren, zum ersten Mal erfolgreich vor dem Straßburger Gericht geklagt.mehr...

Berlin. Die Polizeibehörden haben einem Bericht zufolge in diesem Jahr bislang 37 Angriffe mutmaßlicher prokurdischer Aktivisten auf Moscheen, Kulturvereine oder türkische Restaurants registriert. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf das Bundesinnenministerium. Vergangenes Jahr waren es insgesamt 13 solcher Übergriffe. Das seien vorläufige Zahlen, so eine Sprecherin. In den vergangenen Tagen waren in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg Brandanschläge auf Moscheen und türkische Einrichtungen verübt worden.mehr...

Damaskus. In Afrin und Ost-Ghuta mangelt es Tausenden Menschen an Nahrung, Wasser und medizinischer Versorgung. Auch anderswo in Syrien nimmt das Leid kein Ende. Zehntausende sind auf der Flucht.mehr...

Afrin. Rund zwei Monate nach Beginn ihrer Offensive kontrollieren die türkische Armee und ihre syrischen Verbündeten die von Kurden bewohnte Region Afrin. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht.mehr...

Ulm. Unbekannte haben in der Nacht in Ulm zwei Brandsätze gegen ein Wohnhaus geworfen, in dessen Hinterhaus sich eine Moschee befindet. Das Feuer sei von einer Streifenwagenbesatzung mit dem Feuerlöscher rasch gelöscht worden, teilte die Polizei mit. In dem Haus befindet sich auch ein türkischer Obst- und Gemüseladen, der aber ebensowenig wie die Moschee beschädigt wurde. Ulms Oberbürgermeister Czisch verurteilte den Anschlag: „Hier wurde fahrlässig und unverantwortlich mit dem Leben und der Gesundheit von Menschen gespielt.“mehr...

Istanbul. Der FC Bayern will da hin, wo noch kein deutsches Basketball-Team war. Den Münchnern winkt im Eurocup ein historischer Erfolg. Dafür muss zunächst ein Kraftakt gegen Istanbul her. Sorgen bereitete dem souveränen Bundesliga-Primus aber ein deutscher Nationalspieler.mehr...

Istanbul. Seit August sitzt ein 73-jähriger Deutscher in der Türkei unter Terrorverdacht in U-Haft, eine Anklageschrift liegt nicht vor. Die Familie ist verzweifelt - und macht den Fall nun publik.mehr...

Istanbul. Nach der Freilassung des „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel aus türkischer Haft bitten die Angehörigen eines weiteren inhaftierten Deutschen die Bundesregierung um mehr Engagement in dessen Fall. Ihr 73-jähriger Vater Enver Altayli sitze seit mehr als einem halben Jahr wegen Terrorvorwürfen in Ankara in Isolationshaft, sagte Altaylis Tochter Zehra Der der Deutschen Presse-Agentur in Istanbul. Die Familie wende sich aus Verzweiflung über die andauernde Untersuchungshaft ohne Anklage erstmals an die Öffentlichkeit.mehr...

Istanbul. Knapp zwei Monate nach dem Beginn der Militäroffensive in Nordwestsyrien haben die türkische Armee und verbündete Rebellen die umkämpfte kurdische Stadt Afrin eingenommen. Das Stadtzentrum sei seit 08.30 Uhr Ortszeit „vollkommen“ von türkischen Einheiten eingenommen, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan. Die türkische Fahne und die der verbündeten Freien Syrischen Armee wehten nun in Afrin. Auch die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte die Einnahme des Stadtzentrums.mehr...

Berlin. Der aus türkischer Haft freigekommene Journalist Deniz Yücel hat der Bundesregierung für ihre Unterstützung gedankt, sie aber zugleich für ihre zurückliegende Türkei-Politik kritisiert.mehr...

Istanbul. Knapp zwei Monate nach dem Beginn der Militäroffensive in Nordwestsyrien haben die türkische Armee und verbündete Rebellen die umkämpfte kurdische Stadt Afrin eingenommen. Das Stadtzentrum sei „vollkommen“ von türkischen Einheiten eingenommen, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan. Die türkische Fahne und die der verbündeten Freien Syrischen Armee wehten nun in Afrin. Die Türkei hatte den Militäreinsatz gegen die Kurdenmiliz YPG am 20. Januar begonnen. Sie sieht die YPG als Terrororganisation und begründet den Einsatz mit Selbstverteidigung.mehr...

Damaskus. Die Kleinstadt Afrin liegt im Norden Syriens. Im Laufe des Krieges war es kurdischen Einheiten gelungen, große Gebiete entlang der gesamten Länge der türkisch-syrischen Grenze einzunehmen.mehr...

Istanbul. Die türkische Armee und mit ihr verbündete Rebellen haben nach Angaben von Staatspräsident Erdogan das Zentrum der nordwestsyrischen Stadt Afrin unter ihre Kontrolle gebracht. Es würden jetzt die türkische Fahne und die der Freien Syrischen Armee in der Stadt wehen, so Erdogan. Nun werde das Gebiet von Minen und Sprengsätzen gesäubert. In den vergangenen Tagen waren angesichts der türkischen Offensive Zehntausende Menschen aus Afrin geflohen. Nach Angaben der Beobachtungsstelle harren jedoch noch immer tausende Zivilisten in der Stadt aus.mehr...

Schlaglichter

18.03.2018

Erdogan: Zentrum Afrins unter Kontrolle

Istanbul. Die türkische Armee und mit ihr verbündete Rebellen haben nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan das Zentrum der nordwestsyrischen Stadt Afrin unter ihre Kontrolle gebracht. Das sagte Erdogan heute im westtürkischen Canakkale.mehr...

Eilmeldungen

18.03.2018

Erdogan: Zentrum Afrins unter Kontrolle

Istanbul. Die türkische Armee und mit ihr verbündete Rebellen haben nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan das Zentrum der nordwestsyrischen Stadt Afrin unter ihre Kontrolle gebracht. Das sagte Erdogan am Sonntag im westtürkischen Canakkale.mehr...