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Trump geht von Treffen mit Kim Jong Un aus

Mar-a-Lago. Nordkorea und Handelsfragen standen im Mittelpunkt des Treffens von Trump und Japans Regierungschef in Florida. Trump gibt sich wieder sicherer, dass es ein Treffen mit Nordkoreas Kim geben wird - aber nur, wenn es erfolgreich zu werden verspricht.

Trump geht von Treffen mit Kim Jong Un aus

Für US-Präsident Trump, hier am Mittwoch in seinem Anwesen Mar-a-Lago, bietet ein Treffen mit Kim Jong Un eine historische Chance. Foto: Pablo Martinez Monsivais/AP

US-Präsident Donald Trump geht davon aus, in den kommenden Wochen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu treffen - knüpft aber Bedingungen an die Begegnung.

Es werde alles dafür getan, um sein Treffen mit Kim zu einem „weltweiten Erfolg“ zu machen, sagte Trump. Wenn das Treffen aber nicht fruchtbar zu werden verspreche, werde er es „voller Respekt verlassen“, sagte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) vor Medien in seinem Domizil in Mar-a-lago (Florida) nach einem Treffen mit Japans Regierungschef Shinzo Abe.

„Es ist ein historischer Moment, und möglicherweise sogar mehr als das - wenn es denn klappt“, sagte Trump zu einem Treffen mit Kim. Er hoffe, dass Süd- und Nordkoreaner in Sicherheit, Frieden und Wohlstand zusammenleben könnten. Außerdem setzten sich die USA unablässig dafür ein, drei in Nordkorea festgehaltene Amerikaner freizubekommen.

„Wir haben mit Nordkorea viel hinter uns“, sagte Trump. Frühere Präsidenten hätten das Problem lösen müssen. Erneut dankte Trump Chinas Präsident Xi Jinping für dessen Einsatz in der Koreafrage.

Ein Treffen Trumps und Kims steht seit einigen Wochen für Ende Mai im Raum. Am Vortag hatte Trump den frühen Juni als möglichen Zeitraum genannt. Für das Treffen würden fünf Orte erwogen, hatte Trump gesagt. Er hatte am Dienstag auch gesagt, ein Treffen mit Kim sei noch nicht ganz sicher.

Abe sagte: „Nordkorea sollte nicht belohnt werden, nur weil es zu einem Dialog bereit ist. Der maximale Druck sollte aufrechterhalten werden.“ Wenn Nordkorea den richtigen Weg einschlage, sei es aber möglich, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Abe dankte Trump für die sehr enge Partnerschaft der USA zu Japan.

Beide Staatsmänner deuteten an, dass es in strittigen Handelsfragen zwischen beiden Ländern eine Annäherung gebe. Sie gingen aber nicht ins Detail. Es solle neue Verhandlungen zwischen beiden Handelsministerien geben. Hier wird es vor allem um Strafzölle für Stahl- und Aluminium gehen, außerdem um japanische Autos, die in die USA importiert werden.

Zur Diskussion über eine mögliche Rückkehr der USA in das Transpazifische Abkommen TPP sagte Trump, solange es kein „unwiderstehliches Angebot“ gebe, wolle er eine solche Rückkehr nicht.

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