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Trotz Air-Berlin-Integration: Lufthansa sieht sich auf Kurs

Frankfurt/Main. Die Lufthansa ist trotz der teuren Integration übernommener Air-Berlin-Teile mit einem leicht verbesserten Ergebnis ins neue Jahr gestartet. Gute Geschäfte der Marken Lufthansa, Swiss, Austrian sowie Lufthansa Cargo fingen Belastungen bei der Billigtochter Eurowings auf, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Für das laufende Jahr sieht Vorstandschef Carsten Spohr Europas größte Fluggesellschaft auf Kurs, einen operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) leicht unter dem Rekordergebnis von fast drei Milliarden Euro aus dem Vorjahr einzufliegen.

Trotz Air-Berlin-Integration: Lufthansa sieht sich auf Kurs

Die Lufthansa konnte für das erste Quartal gute Zahlen vorlegen. Foto: Arne Dedert/Archiv

Beim geplanten Kapazitätsausbau muss der Konzern wegen der Triebwerksprobleme beim Mittelstreckenjet A320neo kürzer treten. Einige neue Flugzeuge würden mehrere Monate später ausgeliefert als geplant, hieß es. Statt um 9,5 Prozent soll das Flugangebot 2018 daher nur um 8,5 Prozent wachsen. Anfang des Jahres war der Vorstand sogar von 12 Prozent ausgegangen. Die Stückerlöse sollen bis zum Sommer allerdings weiter steigen und im Gesamtjahr stabil bleiben.

Im ersten Quartal erzielte die Lufthansa einen operativen Gewinn von 26 Millionen Euro und damit eine Million mehr als ein Jahr zuvor. Analysten hatten allerdings mehr erwartet. Der Umsatz stagnierte wegen einer veränderten Rechnungslegung bei 7,64 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein von 68 Millionen auf 57 Millionen Euro verringerter Verlust. Fluggesellschaften fliegen im Winter meist rote Zahlen ein. Ihre Gewinne schreiben sie in der Hauptreisezeit im Sommer.

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