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Tragödie beim St. Martinsumzug: Ein Bild des Schreckens

SÜDKIRCHEN Es war ein Szenario wie in einem Katastrophenfilm. Mit einem „Wahnsinns-Tempo“, so Zeugen, raste ein PKW am Sonntagabend in den Südkirchener Martinszug und verletzte einen siebenjährigen Jungen lebensgefährlich.

von Von Kevin Kohues und Theo Wolters

, 12.11.2007

Augenzeugen berichten von einem Bild des Schreckens. „Wir standen an unserem Küchenfenster und wollten uns den Zug anschauen, da hörten wir auf einmal einen lauten Knall“, erzählt eine Zeugin. „Im ersten Moment dachte ich: Wer ist denn so bescheuert und wirft einen Feuerwerkskörper in den Zug. Doch dann sahen wir ein Auto in hohem Bogen durch die Luft fliegen – mitten in den Zug. Das war einfach unvorstellbar.“

Kinder schrien

Ein anderer Zeuge erinnerte sich ebenfalls an einen lauten Knall. „Wir hatten gerade den Kreisverkehr passiert, da hörte ich den Knall. Als ich mich umschaute, hörte ich viele Kinder schreien.“      Von einer großen Panik wolle er nicht sprechen, doch viele Eltern seien mit ihren Kindern in Richtung Kirche gelaufen. „Kaum vorzustellen, was passiert wäre, wenn der PKW in die Menge geknallt wäre“, war ein Südkirchener noch eine Stunde nach dem Unfall schockiert. Andere Zugteilnehmer berichteten auch von Funkenflug, als der PKW frontal gegen die Betoneinfassung prallte.

„Dann sah ich den Wagen durch die Luft fliegen und auf der anderen Seite des Kreisverkehrs landen“, sagte ein 40-Jähriger, der sich den Martinszug am Kreisverkehr angeschaut hatte. „Nicht auszudenken, was noch alles hätte passieren können, wenn der Wagen auf die wartenden PKW auf der anderen Seite geknallt wäre“, war sich der Augenzeuge bewusst, dass es sogar noch viel schlimmer hätte kommen können.

In der Pfarrkirche St. Pankratius wird am Dienstag (13.) um 11.30 Uhr ein Gottesdienst für alle veranstaltet, die Trost oder Beistand benötigen.

    

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