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Tourismusforscher: Reisekatalog kein Auslaufmodell

Frankfurt/Main. Welche Zukunft hat der Reisekatalog angesichts der Konkurrenz durch das Internet? Tourismusforscher Martin Lohmann rechnet damit, dass das gedruckte Exemplar auch künftig eine Existenzberechtigung hat.

Tourismusforscher: Reisekatalog kein Auslaufmodell

Bei der Planung von Reisen nutzen Menschen noch immer Kataloge und Prospekte. Foto: Roland Weihrauch

„Denn die Informationsfülle im Internet ist überwältigend“, sagte Lohmann der Deutschen Presse-Agentur. Nach wie vor nutzen Sonnenhungrige nach Angaben der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) Kataloge und Prospekte bei der Suche nach dem Wunschziel für die schönsten Wochen des Jahres.

„Es wird aber sicher eine größere Vielfalt geben. Der Trend geht zu schlankeren und kostengünstigeren Katalogen“, erläuterte Lohmann. Neben dem Klassiker mit allen Infos werde es noch mehr ausgewählte Informationen für bestimmte Zielgruppen geben - bis hin zu einem persönlichen Exemplar.

Dabei erhält der Urlauber nach einem ersten Gespräch im Reisebüro innerhalb weniger Tage eine für ihn gedruckte Variante mit seinen Wunschreisezielen. „Die Wahrscheinlichkeit einer Buchung ist relativ hoch, weil der Kunde genau auf ihn zugeschnittene Informationen bekommt“, sagte Geschäftsführer des Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT).

Nach Angaben der FUR nutzen Sonnenhungrige zur Inspiration und Information verschiedene Quellen - online und offline. Reisekataloge und Prospekte zählten mit 31 Prozent zu den Top Ten, gefolgt von der Beratung im Reisebüro (26 Prozent), sowie von Websites für Unterkünfte und Ziele (jeweils 23 Prozent). Tendenziell lassen sich jüngere Urlauber den Angaben zufolge bei der Wahl ihres Reiseziels allerdings stärker im Internet inspirieren als ältere.

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