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Topspiel zur Unzeit

Fußball

Der Schwierigkeitsgrad ist hoch. „Für mich neben der Spvgg. Erkenschwick das schwerste Los im Topf“, glaubt Michael Pannenbecker vor dem Zweitrunden-Heimspiel im Kreispokal gegen den TSV Marl-Hüls (Anstoß: 18:30 Uhr).

RECKLINGHAUSEN

von Kevin Korte

, 13.08.2014
Topspiel zur Unzeit

Ist am Samstag wieder für Stuckenbusch am Ball: Michael Lackmann. Foto: Wiethaup

Zwar spielen die Gäste in der kommenden Saison in der Westfalenliga. „Der TSV hat aber Oberliga-Format“, erklärt der Trainer der Sportfreunde Stuckenbusch. Und für die ginge es nach „durchwachsener Vorbereitung“, so Pannenbecker, nur darum, das Spiel möglichst lange offen zu halten. „Das wäre schon ein Erfolgserlebnis.“ Denn es hakt beim Landesligisten. Vor dem Ligastart am Sonntag bei der Hammer SpVg. II sieht Pannenbecker seine Spieler „noch nicht da, wo ich sie gerne hätte.“ Gern hätte der Stuckenbuscher Coach noch etwas mehr Zeit: „Die Partie gegen den TSV kommt zu früh.“ Exemplarisch hob er seine Offensivabteilung hervor. Mit Spielern wie Sven Jesih, Kevin Körnig und Michael Lackmann verstärkt, um die Abhängigkeit von Torjäger Mirko Eisen zu minimieren. Aktuell kämpfen alle drei mit Verletzungen (Jesih), fehlender Wettkampfpraxis (Körnig) oder Trainingsrückstand (Lackmann). „Obwohl Lacki wirklich alles tut, um fit zu werden“, hebt Pannenbecker den Einsatz des Stürmers hervor. Aber: „In der gesamten Offensive passen die Abläufe nicht. Da müssen wir sehen, wie wir das kompensieren.“ Zusätzlich fällt Abwehrmann Stefan Matecki (Bänderriss im Sprunggelenk) aus. Und so sind seine Bedenken nachvollziehbar von einer Überraschung, sprich dem Weiterkommen, zu sprechen. „Bei uns muss wirklich alles passen und beim TSV wenig.“ Zumal den Stuckenbuschern beim eigens ausgerichteten Turnier trotz des torlosen Remis ein Vorgeschmack geboten wurde. „Der TSV hatte weit mehr Spielanteile“, erinnert Pannenbecker, der auch mit den restlichen Partien haderte: „Wir machen zu viele individuelle Fehler und vergeben noch zu viele Chancen.“