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Tod eines Taxifahrers: Angeklagter wegen Mordes verurteilt

Köln. Wegen Mordes an einem Taxifahrer muss ein 25-jähriger Mann für 13 Jahre ins Gefängnis. Der Angeklagte hatte im August 2015 den damals 63-Jährigen im bergischen Wipperfürth mit rund 20 Messerstichen getötet. „Das war eine Tat von ganz erheblicher Brutalität und Sinnlosigkeit“, sagte der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung. Zugleich ging das Gericht strafmildernd von einer „zweifelsfrei nicht ausschließbaren Persönlichkeitsstörung“ des Angeklagten zum Tatzeitpunkt aus.

Tod eines Taxifahrers: Angeklagter wegen Mordes verurteilt

Auf einer Richterbank liegt ein hölzerner Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv

Weil der Täter in Hals und Oberkörper des Opfers stach, unterstellte die Kammer Tötungsabsicht, auch das Mordmerkmal der Heimtücke sei erfüllt. „Es war ein Angriff aus dem Nichts“, betonte der Richter. Der Angeklagte habe die Tatwaffe „ganz schnell, überraschend, zielgerichtet“ gegen den Fahrer eingesetzt. Das Tatmotiv blieb dagegen am Ende offen: Die Vermutung, dass der Angeklagte schlicht seine Taxifahrt nicht bezahlen konnte und deshalb zustach, ließ sich nach Ansicht des Gerichts nicht beweisen.

Bereits 2016 war der 25-Jährige zu elf Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt worden - wegen Totschlags. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil aber aufgehoben, weil er Hinweise sah, die für eine Verurteilung wegen Mordes sprächen.

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