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Titelverteidiger Rast vor DTM-Saison zurückhaltend

Hockenheim. DTM-Champion René Rast sieht sich vor der neuen Saison nicht als Favorit. „Die DTM ist extrem eng. Es gibt viele Fahrer, die das Potenzial haben, den Titel zu gewinnen“, sagte Rast in Hockenheim der Deutschen Presse-Agentur.

Titelverteidiger Rast vor DTM-Saison zurückhaltend

Sieht sich vor der neuen DTM-Saison als Favorit: Titelverteidiger René Rast. Foto: Uwe Anspach

Die erneute Meisterschaft könne er vor den ersten Rennen der Motorsport-Serie nicht als Ziel ausrufen. „So läuft der Hase nicht. Man muss es langsam angehen“, betonte der Audi-Pilot. Zunächst müsse er konstant punkten und dürfe nur wenige Fehler machen. „Und wenn wir Glück haben, springt am Ende des Jahres wieder eine Topplatzierung dabei raus“, sagte der 31-Jährige.

Die DTM-Saison beginnt am ersten Mai-Wochenende in Hockenheim. Das Finale findet nach acht weiteren Renn-Wochenenden Mitte Oktober erneut auf der nordbadischen Strecke statt. Für die drei Hersteller Mercedes, Audi und BMW fahren insgesamt 18 Piloten.

Die Zukunft der DTM ist vor dem bevorstehenden Rückzug von Mercedes weiter offen. „Wir brauchen den dritten Hersteller und der wird sich irgendwann dieses Jahr committen müssen“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass der Deutschen Presse-Agentur. Eine Frist dafür forderte er nicht. Der Einstieg eines weiteren Autobauers zur Saison 2019 sei zudem nicht zwingend und könne auch erst ein Jahr später erfolgen. „Eine Übergangslösung für ein Jahr kann man sich sicherlich vorstellen“, versicherte Gass.

In diesem Jahr fahren wie 2017 Teams von Mercedes, Audi und BMW. Ende Juli vergangenen Jahres hatte Mercedes angekündigt, 2019 nicht mehr an der Serie teilzunehmen. „Nur alleine mit den zwei Teams von BMW und Audi ist es auf Dauer nicht wirklich möglich, die DTM zu betreiben“, sagte Gass.

Die DTM-Dachorganisation ITR äußerte sich zuversichtlich, dass ein neuer Teilnehmer gefunden werden könne. Details wurden aber nicht mitgeteilt. „Wir sind guter Dinge“, sagte ITR-Geschäftsführer Achim Kostron. Die Aufgabe sei nicht einfach. „Wir arbeiten mit Hochdruck, allen voran Gerhard Berger“, versicherte Kostron. DTM-Chef Berger sei dafür auch im Ausland unterwegs gewesen.

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