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Thyssenkrupp plant neue Strategie: Stahlfusion auf gutem Weg

Essen. Der Industriekonzern Thyssenkrupp will erst nach Abschluss der Verhandlungen für den geplanten Zusammenschluss der Stahlsparte mit Tata seine neue Strategie vorlegen. Bei den laufenden Gesprächen zur Stahlfusion mit dem indischen Konzern seien bislang gute Fortschritte erzielt worden, hieß es in einem am Dienstag in Essen veröffentlichten Zwischenbericht von Thyssenkrupp für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2017/2018 (30. September). Mit der Unterzeichnung der Verträge werde bis zur Jahresmitte gerechnet, kündigte Finanzvorstand Guido Kerkhoff an. Einzelheiten zu der geplanten Neuausrichtung wollte Kerkhoff zunächst jedoch nicht nennen.

Thyssenkrupp plant neue Strategie: Stahlfusion auf gutem Weg

Der Vorstandsvorsitzende von Thyssenkrupp, Heinrich Hiesinger, spricht bei der Pressekonferenz. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Vor allem dank der guten Entwicklung im Stahlgeschäft hat der Konzern sein Ergebnis deutlich verbessert. In den Monaten Januar bis März stieg das Nettoergebnis auf 253 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Thyssenkrupp wegen hoher Abschreibungen auf ein brasilianisches Stahlwerk, das als gigantische Fehlinvestition galt, mit einem Minus von 870 Millionen Euro tiefrote Zahlen geschrieben.

Ursprünglich hatte Thyssenkrupp die Vorlage der neuen Strategie schon im Mai in Aussicht gestellt. Wegen der noch laufenden Verhandlungen über die Stahlfusion war es jedoch zu Verzögerungen gekommen. Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger hatte erst vor wenigen Wochen seinen Kurs gegen die anhaltende Kritik des Großaktionärs Cevian verteidigt, der ein schnelleres Tempo beim laufenden Konzernumbau gefordert hatte. Ob die geplante Stahlfusion noch in diesem Jahr vollzogen werden könne, hänge dann von den Kartell- und Wettbewerbsbehörden ab, sagte Kerkhoff.

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