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Alle Artikel zum Thema: Terrorismus

Terrorismus

Brüssel. Im Zusammenhang mit den schweren Terroranschlägen in Paris im November 2015 sind in Belgien zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Beide stünden in Verdacht, „an den Aktivitäten einer Terrorgruppe“ teilgenommen zu haben, teilte die belgische Staatsanwaltschaft mit. Einer der beiden Verdächtigen sitze seit Mittwoch in Untersuchungshaft. Er wurde nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga schon einmal in dem Fall festgenommen, dann aber wieder freigelassen. Der zweite Verdächtige sei unter Auflagen freigelassen worden, hieß es.mehr...

Brüssel. Zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung wird es in der EU künftig schärfere Kontrollen großer Bargeldtransfers geben. Nach Angaben der EU-Kommission einigten sich Vertreter der EU-Mitgliedstaaten mit Vertretern des EU-Parlaments auf neue Regeln, die es Kriminellen erschweren sollen, ihre Aktivitäten zu finanzieren. Die Regeln sehen unter anderem vor, dass Behörden bei entsprechenden Verdachtsmomenten schon bei Beträgen unterhalb der Anmeldeschwelle von 10 000 Euro tätig werden können.mehr...

Schlaglichter

22.05.2018

Gedenken an Terroropfer von Manchester

Manchester. Ein Jahr nach dem Terroranschlag in Manchester haben die Briten landesweit mit einer Schweigeminute der über 20 Todesopfer gedacht. Bei dem Angriff auf die Besucher eines Popkonzerts hatte der islamistische Attentäter Salman Abedi eine selbstgebaute Bombe gezündet. Er riss 22 Menschen mit in den Tod. Etwa 800 Menschen hatten bei dem Anschlag am 22. Mai 2017 Verletzungen erlitten oder wurden traumatisiert. Viele Opfer waren Jugendliche und Kinder, das jüngste wurde nur acht Jahre alt. Die Terrororganisation Islamischer Staat reklamierte die Tat für sich.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung hat inzwischen Kenntnis von mehr als 1000 Islamisten, die zur Unterstützung einer Terrororganisation in Richtung Syrien und Irak ausgereist sind. Über die Hälfte von ihnen hat nach Angaben der Sicherheitsbehörden die deutsche Staatsangehörigkeit. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion hervor, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt. Die Zahl der Ausreisen in die umkämpften Gebiete ist damit weiter gestiegen, jedoch deutlich langsamer als noch vor zwei Jahren.mehr...

Paris. Frankreichs Justiz ermittelt wegen Terrorverdachts gegen einen Ägypter, bei dem Anleitungen zur Herstellung von Sprengstoff und Gift gefunden wurden. Gegen ihn sei ein Verfahren wegen terroristischer Vereinigung eingeleitet worden, hieß es aus Justizkreisen. Innenminister Gérard Collomb hatte zuvor verkündet, dass ein Anschlag vereitelt worden sei. Ein zweiter Festgenommener wurde nach Angaben aus Justizangaben inzwischen entlastet und wird nicht mehr verdächtigt. Anders als von Collomb dargestellt, handele es sich nicht um den Bruder des Verdächtigen.mehr...

Los Angeles. Jeden Tag denkt Ariana Grande an den Terroranschlag von Manchester, bei dem 22 Konzertbesucher starben. Ihren Frieden hat die Sängerin seitdem nicht gefunden.mehr...

Paris. Mit der Festnahme zweier Brüder ist in Frankreich nach Angaben von Innenminister Gérard Collomb ein Anschlag verhindert worden. Die jungen Männer ägyptischer Herkunft hätten einen Anschlag entweder mit Sprengstoff oder mit dem Gift Rizin vorbereitet, sagte Collomb im französischen Sender BFMTV. „Sie hatten Anleitungen, die darlegten, wie man in der Tat Gifte auf Basis von Rizin herstellt.“ Diese Ankündigung kommt wenige Tage nach einer islamistischen Messerattacke in Paris. Der Angreifer hatte am vergangenen Samstag einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt.mehr...

Los Angeles. Der Terroranschlag auf ihr Konzert im britischen Manchester vor knapp einem Jahr beschäftigt die US-Popsängerin Ariana Grande noch immer. „Musik sollte eigentlich die sicherste Sache der Welt sein“, sagte Grande dem „Time“-Magazin. „Ich denke, das ist der Grund, weshalb mir noch immer jeden einzelnen Tag schwer ums Herz ist.“ Die Verarbeitung werde niemals abgeschlossen sein, erklärte die Sängerin: „Man glaubt, dass es mit der Zeit einfacher wird, darüber zu sprechen. Oder dass man damit seinen Frieden macht. Aber ich warte jeden Tag auf diesen Frieden und es ist noch immer sehr schmerzvoll.“mehr...

Paris. Fünf Tage nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag in Paris hat die Polizei zwei verdächtige Frauen festgenommen. Sie sollen dem Tatverdächtigen und einem - bereits festgenommenen - Freund des Angreifers nahestehen. Der 20 Jahre alte, aus Tschetschenien stammende Khamzat Azimov war am Samstag in einem belebten Innenstadtviertel mit einem Messer auf Passanten losgegangen und hatte einen von ihnen getötet. Die Terrormiliz IS hatte die Tat für sich beansprucht. Ein Polizist hatte den Angreifer erschossen.mehr...

Berlin. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte laut einem Medienbericht einen V-Mann im Umfeld des Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri. Der Inlandsgeheimdienst habe mindestens eine Quelle in der von Amri besuchten islamistischen Moschee „Fussilet 33“ in Berlin-Moabit gehabt, berichtet die „Welt“. Die Bundesbehörde äußerte sich der Zeitung zufolge nicht dazu. Der V-Mann soll laut „Welt“ erst nach Amris Anschlag befragt worden sein und berichtet haben, dieser sei öfter in der Moschee gewesen und habe dort gar als Imam agiert.mehr...

München. Ralf Wohlleben hat die Waffe organisiert, mit der die NSU-Terroristen neun Menschen ermordeten - sagt die Bundesanwaltschaft. Hat er nicht, sagt die Verteidigung – und listet auf, wo sie Lücken in der Indizienkette sieht. Teils akribisch, teils scharf polemisch.mehr...

München. Ralf Wohllebens Verteidiger halten im NSU-Prozess nicht einfach nur ein Plädoyer. Es ist auch ein Frontalangriff auf das Gericht. Die Anwälte warnen den Senat sogar vor dem „Richterstuhl des Ewigen“.mehr...

Jakarta. Indonesien kommt nach den Anschlägen auf drei Kirchen nicht zur Ruhe. Bei einem Angriff auf die Polizeizentrale der zweitgrößten Stadt des Landes sterben vier Menschen. Die Täter kommen - wie am Sonntag schon - vermutlich aus einer einzigen Familie.mehr...

Jakarta. Einen Tag nach den tödlichen Selbstmordattentaten auf christliche Kirchen im indonesischen Surabaya ist das Polizei-Hauptquartier der Großstadt zum Anschlagsziel geworden. Bei der Explosion einer Autobombe habe es Opfer gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Es blieb zunächst unklar, ob es sich bei den Opfern um Tote oder Verletzte handelt und wieviele Menschen zu Schaden kamen. Bei den Terroranschlägen am Sonntag waren nach Polizeiangaben mindestens 13 Menschen getötet worden. Die Bomben explodierten kurz vor Beginn der morgendlichen Gottesdienste in drei Kirchen.mehr...

Paris. Wieder Terror in Paris: Ein mutmaßlicher Islamist hat im Stadtzentrum mit einem Messer einen Passanten getötet und vier weitere verletzt. Der aus Tschetschenien stammende Mann wurde von der Polizei erschossen. Die Terrormiliz IS reklamierte den Angriff vom Samstag für sich. Später tauchte ein Video auf, das ebenfalls vom IS-Sprachrohr Amak ins Netz gestellt worden sein soll. Es soll den Angreifer zeigen, die Echtheit ist unbestätigt. Darin begründet ein Mann mit halbverhülltem Gesicht seine Tat mit französischen Luftangriffen auf Muslime und ruft zu weiteren Angriffen auf.mehr...

Paris. Angst und Schrecken in Frankreichs Hauptstadt: Ein mutmaßlicher Islamist hat in Paris einen Passanten getötet und vier weitere Menschen verletzt. Der aus Tschetschenien stammende und mit einem Messer bewaffnete Angreifer wurde dann von der Polizei erschossen. Die Terrormiliz Islamischer Staat reklamierte den Angriff vom Samstagabend für sich. Fahnder nahmen die Eltern des mutmaßlichen Islamisten in Gewahrsam. Auch wurde einer seiner Freund in Straßburg zu einer Befragung festgenommen. Laut Medien hatte der mutmaßliche Attentäter dort vor einiger Zeit Abitur gemacht.mehr...

Paris. Der Terror kehrt nach Paris zurück: Ein mutmaßlicher Islamist hat im Zentrum der französischen Hauptstadt einen Passanten getötet und vier weitere Menschen verletzt. Der aus Tschetschenien stammende und mit einem Messer bewaffnete Angreifer wurde dann von der Polizei erschossen. Staatspräsident Emmanuel Macron erklärte, Frankreich habe erneut „den Preis des Blutes“ bezahlt, werde aber vor den „Feinden der Freiheit“ keinen Zoll zurückweichen. Die Terrormiliz Islamischer Staat reklamierte den Angriff vom Samstagabend für sich. Der Mann schlug in einem beliebten Theater- und Ausgehviertel zu.mehr...

Paris. Paris hielt das Terrortrauma von 2015 für überwunden. Viele Touristen kommen wieder. Doch nun greift ein mutmaßlicher Islamist wahllos Passanten an. Wie sicher ist die Hauptstadt?mehr...

Jakarta. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich zu den Anschlägen auf Kirchen in Indonesien bekannt. Der IS reklamierte die Tat über sein Sprachrohr Amak für sich. Drei Selbstmordattentäter der Gruppe hätten den Angriff ausgeführt. Die Serie von Anschlägen auf christliche Kirchen hatte heute mindestens zehn Menschen das Leben gekostet. Nach Polizeiangaben gab es in der Großstadt Surabaya zudem mehr als 40 Verletzte. Darunter sind viele Gläubige, die Sonntagsgottesdienste besuchen wollten.mehr...

Paris. Der bei dem mutmaßlichen Terroranschlag in Paris getötete Angreifer ist identifiziert. Der Mann wurde 1997 in der Teilrepublik Tschetschenien im russischen Nordkaukasus geboren und war französischer Staatsbürger, so Ermittlerkreise. Fahnder hätten seine Eltern am Morgen in Gewahrsam genommen. Der Terrorverdächtige war demnach den Sicherheitsbehörden bekannt und stand auf einer Liste von radikalisierten Personen. Der Mann hatte am Abend in der Pariser Innenstadt Menschen mit einem Messer angegriffen und dabei einen Passanten getötet. Die Terrormiliz IS reklamierte die Tat für sich.mehr...

Jakarta. Bei einer Serie von mutmaßlich islamistischen Anschlägen auf christliche Kirchen in Indonesien sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Nach Polizeiangaben gab es in der Großstadt Surabaya zudem mehr als 40 Verletzte. Darunter sind viele Gläubige, die Sonntags-Gottesdienste besuchen wollten. Indonesiens Geheimdienst vermutet, dass islamistische Terroristen hinter den Anschlägen stecken. Der Inselstaat in Südostasien mit mehr als 260 Millionen Einwohnern ist das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt. Mehrfach gab es dort schon Anschläge von Islamisten.mehr...

Jakarta. Indonesien wird von drei Selbstmordanschlägen gegen christliche Kirchen erschüttert. Mindestens 13 Menschen sterben. Die Täter sollen alle aus einer einzigen Familie kommen.mehr...

Paris. Der bei dem mutmaßlichen Terroranschlag in Paris getötete Angreifer ist identifiziert. Der junge Mann sei 1997 in der Teilrepublik Tschetschenien im russischen Nordkaukasus geboren worden, bestätigten Justizkreise der Deutschen Presse-Agentur. Ermittler hätten seine Eltern in Gewahrsam genommen. Der Terrorverdächtige hatte gestern Abend in der Pariser Innenstadt Menschen mit einem Messer angegriffen und dabei einen 29 Jahre alten Passanten getötet. Die Terrormiliz Islamischer Staat hatte die Bluttat für sich reklamiert.mehr...

Jakarta. Bei einer Serie von mutmaßlich islamistisch motivierten Bombenanschlägen auf christliche Kirchen sind in Indonesien mindestens sechs Menschen getötet worden. Nach Polizeiangaben gab es mindestens 35 Verletzte. Die Großstadt Surabaya auf der Insel Java wurde am Morgen innerhalb von wenigen Minuten von mehreren Explosionen erschüttert. Insgesamt sind drei Kirchen betroffen. Die Behörden vermuten, dass islamistische Terroristen dahinter stecken.mehr...

Paris. Nach einer tödlichen Messer-Attacke in Paris gehen die Ermittler einem Terrorverdacht nach. Ein Angreifer tötete am Abend im Stadtzentrum einen Passanten und verletzte vier weitere Menschen, bevor die Polizei ihn erschoss. Die Terrormiliz IS reklamierte den Angriff für sich. Die auf Auswertung dschihadistischer Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group meldete, dass das IS-Sprachrohr Amak den Angreifer als „Soldaten des Islamischen Staates“ bezeichnet habe. Wegen der Vorgehensweise übernahmen Anti-Terror-Ermittler den Fall.mehr...

Paris. Nach einer tödlichen Messer-Attacke in Paris haben Anti-Terror-Experten die Ermittlungen übernommen. Ein Angreifer tötete am Abend einen Passanten und verletzte vier weitere Menschen, zwei davon schwer. Die Polizei erschoss den Angreifer. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen Terror-Verdachts, Mordes und versuchten Mordes an Amtsträgern ein. Die Terrorgruppe IS reklamierte den Angriff für sich. Das meldete die auf Auswertung dschihadistischer Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group unter Berufung auf das IS-Sprachrohr Amak.mehr...

Paris. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat den mutmaßlichen Anschlag in Paris für sich in Anspruch genommen. Das meldete die auf Auswertung dschihadistischer Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group in der Nacht unter Berufung auf das IS-Sprachrohr Amak. Bei der Attacke eines Mannes in der Pariser Innenstadt war am Abend ein unschuldiger Mensch aus dem Leben gerissen worden. Vier Menschen wurden verletzt. Die Polizei tötete daraufhin den Angreifer. Anti-Terror-Spezialisten haben die Ermittlungen übernommen.mehr...

Paris. Nach dem Messerangriff in der Pariser Innenstadt mit zwei Toten haben Anti-Terror-Spezialisten die Ermittlungen übernommen. Das sagte der verantwortliche Staatsanwalt François Molins am späten Abend in Paris.mehr...

Paris. Nach dem Messerangriff in der Pariser Innenstadt mit zwei Toten haben Anti-Terror-Spezialisten die Ermittlungen übernommen. Das sagte der verantwortliche Staatsanwalt François Molins am späten Samstagabend in Paris.mehr...

Tunis. Der aus Deutschland abgeschobene Terrorverdächtige Haikel S. soll in seinem Heimatland Tunesien vor Gericht gestellt werden. „Eine faire Verhandlung für S. ist garantiert und die tunesische Rechtssprechung garantiert, dass es keine Folter oder Menschenrechtsverletzungen geben wird“, sagte Justizsprecher Sofiane Selliti der dpa in Tunis, nachdem der als islamistischer Gefährder eingestufte Mann in dem nordafrikanischen Land angekommen war. Haikel S. war am Morgen von den hessischen Behörden nach langem juristischen Tauziehen nach Tunesien abgeschoben worden.mehr...

Wiesbaden. Hessen hat den Terrorverdächtigen Haikel S. nach Tunesien abgeschoben. Die Bundespolizei habe den islamistischen Gefährder den tunesischen Behörden übergeben, sagte der hessische Innenminister Peter Beuth in Wiesbaden. Haikel S. wurde als Gefährder eingestuft und hatte sich über Monate juristisch gegen die Abschiebung gewehrt, bis hin zum Bundesverfassungsgericht und zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, aber letztlich vergeblich. Die Ermittlungsbehörden werfen ihm vor, für die Terrormiliz IS einen Anschlag in Deutschland vorbereitet zu haben.mehr...

Wiesbaden/Tunis. Er soll in einen Anschlag in Tunesien verwickelt gewesen sein und einen in Deutschland vorbereitet haben. Monatelang hat die Abschiebung von Haikel S. die Gerichte beschäftigt. Nun ist er zurück in der Heimat - wo die Staatsanwaltschaft schon auf ihn wartet.mehr...

Paris. Frankreich hat Äußerungen von US-Präsident Donald Trump scharf zurückgewiesen, wonach die Paris-Attentäter vom November 2015 bei lockereren Waffengesetzen früher hätten gestoppt werden können. „Frankreich ist stolz darauf, ein sicheres Land zu sein, in dem der Kauf und der Besitz von Feuerwaffen streng geregelt sind“, teilte das französische Außenministerium mit und forderte mehr Respekt für die Opfer. Trump hatte vor Anhängern der US-amerikanischen Waffenlobby angedeutet, dass es bei der Anschlagserie weniger Opfer gegeben hätte, wenn bewaffnete Menschen in der Nähe gewesen wären.mehr...

Wien. In Österreich sind drei Iraker unter Terrorverdacht festgenommen worden. Die Männer Anfang 20 lebten in einem Asylheim in Judenburg 190 Kilometer südöstlich von Salzburg. Sie wurden vorgestern festgenommen. Gegen sie wird wegen Verdachts auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ermittelt. Nähere Angaben machte die Staatsanwaltschaft nicht. Nach Angaben der „Kronen Zeitung“ sollen sich die Männer dem IS angeschlossen haben.mehr...

Guantánamo Bay. Donald Trump ist ein lautstarker Befürworter des Gefangenenlagers Guantánamo. Nun darf einer der Insassen das umstrittene Camp nach 16 Jahren verlassen. Aber die Sache hat einen Haken.mehr...

Guantánamo Bay. Erstmals in der Regierungszeit von Präsident Donald Trump hat ein Insasse des berüchtigten US-Gefangenlagers Guantánamo das Lager verlassen können. Ahmed Mohammed Ahmed Haza al-Darbi sei nach Saudi-Arabien verlegt worden, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Er soll den Rest seiner Strafe nun in dem Wüstenstaat absitzen. Al-Darbi hatte sich am 20. April 2014 schuldig bekannt, für das Terrornetzwerk Al-Kaida Anschläge vorbereitet zu haben. Damit befinden sich noch 40 Insassen in dem Lager in einem US-Marinestützpunkt auf Kuba.mehr...

München. Vergangene Woche drehte sich im NSU-Prozess alles um Beate Zschäpe. Jetzt plädieren die Verteidiger der vier Mitangeklagten. Einer von ihnen soll nach dem Willen seiner Anwälte ungeschoren davonkommen.mehr...

Abuja. Bei einem Anschlag auf eine Moschee in Nigeria sind mindestens 24 Menschen getötet worden. Zudem kamen die beiden Selbstmordattentäter ums Leben. Erst habe sich ein Angreifer in der Moschee im Ort Mubi im Nordosten des Landes in die Luft gesprengt, sagte ein Polizeisprecher. Während die Moscheebesucher flohen, sprengte sich demnach ein zweiter Mann vor dem Gebäude in die Luft. Zunächst bekannte sich keiner zu der Tat. Allerdings verübt die Terrorgruppe Boko Haram immer wieder im Nordosten Nigerias und den angrenzenden Gebieten Anschläge.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung will die Kinder deutscher IS-Frauen nach Deutschland zurückholen und hier „deradikalisieren“ lassen. Das schreibt die „Bild am Sonntag“. Das Blatt beruft sich auf einen internen Bericht des Bundesinnenministeriums. Demnach sollen die Kinder nach ihrer Rückkehr von Angehörigen und sozialen Einrichtungen betreut werden. Mindestens 270 Frauen mit deutschem Pass und ihre Kinder hielten sich in den Kampfgebieten in Syrien oder im Irak auf. Rund die Hälfte der Kinder sei Geheimdiensterkenntnissen zufolge im Bürgerkriegsgebiet geboren, heißt es im Bericht weiter.mehr...

Bamako. Bei einem Angriff mutmaßlicher Islamisten im westafrikanischen Mali sind mehr als 40 Menschen getötet worden. Das bestätigte der Gouverneur der Region Meneka, Daouda Maiga.Demnach gehörten die Opfer zum Nomadenvolk der Tuareg. Die Angreifer seien als Mitglieder des nomadischen Hirtenvolks der Fulani beschrieben worden, „die mit der Terrorgruppe Islamischer Staat in Verbindung stehen“, sagte Maiga. Womöglich habe es sich um einen Vergeltungsschlag gehandelt, da Tuareg-Gruppen jüngst französische Kräfte bei einem Einsatz gegen Terroristen unterstützt hätten.mehr...

München. Manchmal ging es im NSU-Prozess nur quälend langsam voran. Doch jetzt könnte es schnell gehen. Bis Mitte Mai sollen die Plädoyers der vier mit Beate Zschäpe mitangeklagten mutmaßlichen Terrorhelfer beendet sein. Dann gäbe es nur noch zwei Schritte bis zum Urteil.mehr...

Berlin. Zwei deutsche IS-Frauen sind mit drei kleinen Kindern aus dem Nordirak nach Deutschland zurückgekehrt - und auf freiem Fuß. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Es handle sich um eine Deutsch-Türkin aus Hessen und eine Konvertitin aus Baden-Württemberg, die radikale Salafistinnen sein und sich der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen haben sollen. Gegen die Frauen liegen keine Haftbefehle vor. Sie seien daher bei der Ankunft nicht festgenommen worden. Zuletzt waren sie den Angaben zufolge in einem kurdischen Frauengefängnis in Erbil festgehalten worden.mehr...

Den Haag. Internationale Ermittler haben der Terrormiliz IS einen schweren Schlag zugefügt. Die Ausstrahlungen verschiedener Online-Kanäle des IS seien massiv gestört und teilweise komplett sabotiert worden, teilte Europol in Den Haag mit. Besonders getroffen wurden demnach die sogenannte Nachrichtenagentur Amak, die dem IS als Sprachrohr dient, sowie Internetradio-Sender. „Mit dieser bahnbrechenden Operation haben wir der Fähigkeit des IS, junge Leute in Europa zu radikalisieren, einen heftigen Schlag versetzt“, sagte Europol-Direktor Rob Wainwright.mehr...

Berlin. Zwei deutsche IS-Frauen sind mit drei kleinen Kindern aus dem Nordirak nach Deutschland zurückgekehrt - und auf freiem Fuß. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Gegen die Frauen lagen dem Bericht zufolge keine Haftbefehle vor. Sie seien daher bei der Ankunft in Frankfurt am Main nicht festgenommen worden. Es handle sich um eine Deutsch-Türkin aus Hessen und eine Konvertitin aus Baden-Württemberg. Die beiden seien zuletzt in einem kurdischen Frauengefängnis in Erbil festgehalten worden.mehr...

München. Die Verteidiger der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe haben im NSU-Prozess eine maximal zehnjährige Haftstrafe für ihre Mandantin gefordert. Zschäpe sollte nur wegen besonders schwerer Brandstiftung und Beihilfe zu mehreren Raubüberfällen verurteilt werden, nicht aber wegen Mittäterschaft oder Beihilfe an den Morden und Bombenanschlägen des NSU. Das sagten ihre Anwälte Hermann Borchert und Mathias Grasel vor dem Münchner Oberlandesgericht. Die Bundesanwaltschaft hatte lebenslange Haft und anschließende Sicherungsverwahrung gefordert.mehr...

Düsseldorf/Karlsruhe. Ein mutmaßlicher deutscher Taliban ist am Düsseldorfer Flughafen angekommen und dort von Beamten des Bundeskriminalamts festgenommen worden. Das teilte die Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe mit. Er sei am Mittwoch nach Deutschland überstellt worden.mehr...

München. Die Verteidiger der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe haben im NSU-Prozess eine maximal zehnjährige Haftstrafe für ihre Mandantin gefordert. Zschäpe sollte demnach nur wegen besonders schwerer Brandstiftung und Beihilfe zu mehreren Raubüberfällen verurteilt werden, nicht aber wegen Mittäterschaft an den Morden und Anschlägen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“, wie ihre Anwälte Hermann Borchert und Mathias Grasel am Donnerstag vor dem Münchner Oberlandesgericht sagten.mehr...

München. Die Verteidiger der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe haben im NSU-Prozess eine maximal zehnjährige Haftstrafe für ihre Mandantin gefordert. Zschäpe sollte demnach nur wegen besonders schwerer Brandstiftung und Beihilfe zu mehreren Raubüberfällen verurteilt werden, nicht aber wegen Mittäterschaft an den Morden und Anschlägen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“, wie ihre Anwälte Hermann Borchert und Mathias Grasel vor dem Münchner Oberlandesgericht sagten.mehr...

Neapel. Ein Migrant aus Gambia ist wegen Terrorverdachts in Neapel festgenommen worden. Der 21-Jährige habe bei der Polizei ausgesagt, beauftragt worden zu sein, mit einem Auto in eine Menschenmenge zu fahren, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Der Mann soll auf einem Video dem selbst ernannten „Kalifen“ und Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat, Abu Bakr al-Bagdadi, die Treue geschworen haben. Das Video sei über den Messaging-Dienst Telegram verschickt worden; auf diesem Wege habe er auch die Aufforderung zum Attentat bekommen, berichtete Ansa weiter.mehr...

München. Im Münchner NSU-Prozess haben die Verteidiger der Hauptangeklagten Beate Zschäpe ihr Plädoyer fortgesetzt - und in teilweise scharfer Form weitere Anklagevorwürfe zurückgewiesen. Die Bundesanwaltschaft ignoriere Fakten oder lasse solche unerwähnt, die Zweifel an den Behauptungen der Anklage aufkommen lassen könnten, sagte Zschäpes Vertrauensanwalt vor dem Oberlandesgericht München. Er warf den Anklägern insbesondere vor, sie hätten in ihrem Plädoyer Erklärungen Zschäpes völlig außer acht gelassen; oder den Einlassungen seiner Mandantin werde widersprochen.mehr...

München. Tag zwei der Verteidiger-Plädoyers im NSU-Prozess. Scharf ist vor allem der Ton, in dem einer von Beate Zschäpes Vertrauensanwälten die massiven Anklagevorwürfe der Bundesanwaltschaft zu kontern versucht.mehr...

München. Die im NSU-Prozess Hauptangeklagte Beate Zschäpe ist aus Sicht ihrer Wunschverteidiger keine Mittäterin an den Morden und Anschlägen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ gewesen. Was die Bundesanwaltschaft in ihren Plädoyers aufgezählt habe, reiche weder im Einzelnen noch in der Gesamtschau aus, um eine Mittäterschaft seiner Mandantin zu begründen, hieß es. Die Bundesanwaltschaft und die Nebenkläger hatten ihre Plädoyers bereits Anfang Februar beendet. Die Anklagebehörde fordert für Zschäpe lebenslange Haft und anschließende Sicherungsverwahrung.mehr...

München. Im NSU-Prozess haben die Wunschverteidiger der Hauptangeklagten Beate Zschäpe den Anklagevorwurf zurückgewiesen, die heute 43-Jährige sei Mittäterin an den Morden und Anschlägen des NSU gewesen. Was die Bundesanwaltschaft aufgezählt habe, reiche weder im Einzelnen noch in der Gesamtschau aus, um eine Mittäterschaft seiner Mandantin zu begründen, sagte Zschäpes Vertrauensanwalt Hermann Borchert vor dem Münchner Oberlandesgericht.mehr...

München. Wochenlang hatte es immer neue Verzögerungen gegeben. Auch an diesem Dienstag halten juristische Verwicklungen den NSU-Prozess auf - doch am Nachmittag beginnen Beate Zschäpes Anwälte mit ihrem Plädoyer.mehr...

München. Im NSU-Prozess haben die Wunschverteidiger der Hauptangeklagten Beate Zschäpe den Anklagevorwurf zurückgewiesen, die heute 43-Jährige sei Mittäterin an den Morden und Anschlägen des NSU gewesen. Was die Bundesanwaltschaft aufgezählt habe, reiche weder im Einzelnen noch in der Gesamtschau aus, um eine Mittäterschaft seiner Mandantin zu begründen, sagte Zschäpes Vertrauensanwalt Hermann Borchert am Dienstag vor dem Münchner Oberlandesgericht.mehr...

München. Nach monatelangen Verzögerungen steht der NSU-Prozess möglicherweise vor einem Scheidepunkt: Sowohl die Bundesanwaltschaft als auch die Anwälte des mutmaßlichen Terrorhelfers Ralf Wohlleben beantragten, das Verfahren gegen den Mitangeklagten André E. abzutrennen. Bundesanwalt Herbert Diemer warf dessen neuem Anwalt Daniel Sprafke vor, das Verfahren „bis zum Sankt-Nimmerleinstag“ verzögern zu wollen. „Das kann so nicht weitergehen“, kritisierte Diemer.mehr...

Menlo Park. Facebook räumt auf. Das soziale Netzwerk löschte im ersten Quartal doppelt so viele extremistische Inhalte, wie im Vorjahreszeitraum. Besonders im Fokus: Terrorpropaganda von IS und Al Kaida.mehr...

Menlo Park. Facebook geht nach eigenen Angaben härter denn je gegen extremistische Inhalte auf seiner Plattform vor: Im ersten Quartal 2018 löschte das weltgrößte Online-Netzwerk hunderttausende Beiträge mit Bezug zu den Terrororganisationen Islamischer Staat und Al-Kaida. Insgesamt seien 1,9 Millionen Beiträge entfernt oder mit Warnhinweisen versehen worden - doppelt so viele wie im vorangehenden Quartal. 99 Prozent davon wurden demnach von automatisierter Software und eigenen Prüfern entdeckt. Im Durchschnitt seien solche Beiträge für weniger als eine Minute auf der Plattform verfügbar, hieß es.mehr...

Brüssel. Nach den verheerenden Anschlägen von Paris galt er als meistgesuchter IS-Terrorist Europas: Salah Abdeslam ist wegen versuchten Polizistenmordes in Belgien zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das zuständige Gericht sah es als erwiesen an, dass der Franzose marokkanischer Abstammung im März 2016 vorsätzlich und im „terroristischen Kontext“ auf drei Polizisten feuerte. Sein mitangeklagter Komplize Sofien Ayari erhielt ebenfalls 20 Jahre Haft. Beide können gegen das Urteil noch Berufung einlegen.mehr...

Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen gibt es nach Worten des Terrorismus-Experten Peter Neumann überproportionale viele islamistische Gefährder. NRW habe mehr Gefährder als jedes andere Bundesland, sagte Neumann am Montag in Düsseldorf. Das liege auch daran, dass es in NRW radikale Moscheen gegeben habe, „die Leute aus ganz Deutschland angezogen haben“. Bei den Behörden habe aber inzwischen ein Umdenken eingesetzt. Radikale Moscheen würden nicht mehr toleriert, sondern geschlossen. Deutschland stehe zudem nicht im Fokus des islamistischen Terrors, sagte Neumann.mehr...

Brüssel. Der mutmaßliche Paris-Attentäter und IS-Terrorist Salah Abdeslam ist wegen versuchten Polizistenmordes in Belgien zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Das teilte das zuständige Gericht in Brüssel mit. Schuldig gesprochen wurde der Franzose marokkanischer Abstammung wegen einer Schießerei kurz vor seiner Festnahme in Brüssel im März 2016, bei der drei Polizisten verletzt wurden. Abdeslam soll zu einer Terrorzelle der Organisation Islamischer Staat gehören, die die blutigen Anschläge in Paris im November 2015 und in Brüssel im März 2016 verübte.mehr...

Brüssel. Der mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam ist wegen versuchten Polizistenmordes in Belgien schuldig gesprochen worden. Das Strafmaß blieb bei der Urteilsverkündung vor dem zuständigen Gericht in Brüssel zunächst offen. Der Franzose Abdeslam soll zu der Terrorzelle der Organisation Islamischer Staat gehören, die die blutigen Anschläge in Paris im November 2015 und in Brüssel im März 2016 verübte. Verurteilt wurde er jetzt zusammen mit einem zweiten Angeklagten aber zunächst wegen einer Schießerei in der Brüsseler Gemeinde Forest kurz vor seiner Festnahme 2016.mehr...

Brüssel. Salah Abdeslam soll an den islamistischen Anschlägen sowohl in Paris als auch in Brüssel beteiligt gewesen sein. Nun ist das erste Urteil gegen ihn gefällt worden. Ein weitreichenderes dürfte noch folgen.mehr...

Brüssel. Gegen den mutmaßlichen Paris-Attentäter und IS-Terroristen Salah Abdeslam soll heute in Brüssel das erste Urteil verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft fordert die Höchststrafe von 20 Jahren Haft, der Verteidiger plädiert wegen Verfahrensfehlern auf Straffreiheit. Abdeslam soll zu einer Terrorzelle des Islamischen Staates gehören, die die Anschläge in Paris im November 2015 und in Brüssel im März 2016 verübte. Abdeslam wird heute nicht zur Urteilsverkündung erwartet. In Brüssel steht Abdeslam zunächst wegen eines Schusswechsels mit der belgischen Polizei vor Gericht.mehr...

Moskau. Russische Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben bei zwei Einsätzen neun mutmaßliche islamistische Terroristen getötet. Im Nordkaukasus in der Stadt Derbent töteten Polizisten neun Bewaffnete, die sich mit Schusswaffen gegen eine Festnahme wehrten, wie die Agentur Interfax meldete. Die Männer hätten zu den kommenden Mai-Feiertagen einen Anschlag in der Stadt am Kaspischen Meer geplant, teilte das nationale Anti-Terror-Komitee mit. Ein Bewaffneter wurde festgenommen.mehr...

Karlsruhe. Gut zwei Jahre nach der Messer-Attacke auf einen Polizisten in Hannover ist das Urteil gegen die jugendliche IS-Sympathisantin Safia S. rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof wies die Revision des Mädchens zurück. Die damalige Gymnasiastin hatte im Februar 2016 in Hannover einen Polizisten bei einer Kontrolle im Hauptbahnhof niedergestochen und schwer verletzt. Das Oberlandesgericht Celle hatte die heute 17-Jährige zu einer sechsjährigen Jugendstrafe verurteilt. Dagegen hatte sie Revision eingelegt.mehr...

Beirut. Er soll die Terrorzelle vom 11. September unterstützt und sich zuletzt der IS-Terrororganisation angeschlossen haben. In Syrien ist der deutsch-syrische Islamist Mohammed Haidar Sammar festgesetzt worden.mehr...

Beirut. Der deutsch-syrische Islamist Mohammed Haidar Sammar ist nach kurdischen Angaben im Norden Syriens festgesetzt worden. Sammar soll der Hamburger Zelle um Mohammed Atta, einem der Attentäter vom 11. September 2001, eng verbunden gewesen sein. Zuletzt soll er sich der Terrororganisation Islamischer Staat angeschlossen haben. Er werde von kurdischen Sicherheitsdiensten in deren Hauptquartier in Rakka verhört, sagte ein Militärsprecher. Ein Vertreter der Kurdenmiliz YPG berichtete, Sammar sei vor einigen Tagen nach längerer Observation im Norden Syriens festgesetzt worden.mehr...

Karlsruhe/Hannover. Ein Mädchen sympathisiert mit der Terrormiliz IS und sticht einen Polizisten nieder. War die Schülerin Safia S. damit der lange Arm des IS? Der BGH sieht das so - und bestätigt ihre sechsjährige Haft.mehr...

Karlsruhe. Wegen des Verdachts auf Gründung einer rechtsterroristischen Vereinigung hat die Bundesanwaltschaft in mehreren Bundesländern Wohnungen von Verdächtigen durchsuchen lassen. Festnahmen gab es zunächst keine. Im Fokus stehen Personen im Harz, Emsland, im Großraum Bremen und in Schleswig-Holstein. Der Vorwurf der Bundesanwaltschaft: die Verdächtigen sollen sich spätestens Anfang 2017 unter dem Namen „Nordadler“ zusammengeschlossen zu haben. Ihr Ziel sei ein Wiedererstarken des Nationalsozialismus in Deutschland. Dazu habe die Gruppe auch Anschläge auf politische Gegner in Erwägung gezogen, aber noch nicht näher geplant.mehr...

Karlsruhe. Unter dem Namen „Nordadler“ sollen sich Rechtsextremisten in Norddeutschland zu einer Gruppe zusammengeschlossen haben. Nun hat die Polizei Wohnungen in mehreren Bundesländern durchsucht. Festnahmen gab es keine.mehr...

Düsseldorf. Der vom Terrorverdacht freigesprochene Algerier Hamza C. ist abgeschoben worden. Das bestätigte das nordrhein-westfälische Integrationsministerium. Der Mann sei am vergangenen Freitag in seine Heimat zurückgeführt worden. „Spiegel Online“ hatte zuerst berichtet. Der Asylbewerber war von den Behörden lange für einen Syrer gehalten worden. Er stand im Verdacht, im Auftrag der Terrorgruppe Islamischer Staat einen Anschlag in Düsseldorf geplant zu haben. Ende Januar war der damals 29-Jährige von diesem Verdacht aber freigesprochen worden.mehr...

Berlin. Interne Ermittler haben zahlreiche weitere Versäumnisse der Berliner Polizei im Fall des Attentäters Anis Amri entdeckt. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf einen 188-seitigen Bericht einer vom Berliner Polizeipräsidenten im Mai 2017 eingesetzten Taskforce.mehr...

Wien. Das Alter der Verdächtigen schockiert: Ein damals Zwölfjähriger, eine 15 Jahre alte Frau und ein zur Tatzeit 17-Jähriger sollen Anschläge in Deutschland geplant haben. Gegen einen ist jetzt das Urteil gefallen.mehr...

Wien. Im Wiener Terrorprozess um zwei geplante Anschläge in Deutschland ist ein 19 Jahre alter Angeklagter zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil erging wegen versuchter Anstiftung zum Mord und Mitgliedschaft in der Terrormiliz Islamischer Staat. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der 19-Jährige beim Anschlagsversuch eines damals Zwölfjährigen auf den Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen eine aktive Rolle gespielt hat. Auch habe er versucht, eine damals 15-Jährige zu einem gemeinsamen Anschlag auf die US-Militärbasis im rheinland-pfälzischen Ramstein zu überreden.mehr...

Saarbrücken. Im Saarland sind drei Terrorverdächtige festgenommen worden. Spezialeinheiten hätten die Syrer im Alter von 21, 23 und 27 Jahren gestern im Raum Saarlouis gefasst, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und das Landespolizeipräsidium Saarland mit. Gegen die drei Männer, die alle in Saarlouis wohnen, wird demnach seit Oktober 2017 umfangreich ermittelt. Die Sicherheitsbehörden hätten derzeit aber keine Erkenntnisse, dass sie konkrete Anschläge in Deutschland oder Europa geplant hätten.mehr...

Saarbrücken. Bei einem Anti-Terror-Einsatz im Saarland nehmen Spezialeinheiten drei Syrer fest. Zwei sollen Anhänger der Terrormiliz IS sein, der dritte soll versucht haben, Kämpfer für eine andere Terrorgruppe zu rekrutieren.mehr...

Berlin. Die Bundesländer haben seit Anfang 2017 zehn ausländische Gefährder abgeschoben. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten und Innenpolitikers Konstantin Kuhle hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag) darüber berichtet.mehr...

Berlin. Das Ermittlungsverfahren gegen zwei Berliner Kriminalpolizisten wegen der Manipulation von Akten im Fall des islamistischen Attentäters Anis Amri ist eingestellt worden. Es gebe nicht den erforderlichen hinreichenden Tatverdacht gegen die beiden LKA-Beamten, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Einstellung erfolgte offensichtlich auch aus Mangel an Beweisen einer Datenfälschung durch die Kriminalpolizisten. Unstrittig ist, dass die Akten verändert wurden. Es ließ sich aber nicht zweifelsfrei nachweisen, dass die Polizisten mit Vorsatz handelten.mehr...

Celle. Im Prozess gegen den mutmaßlichen Deutschlandchef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Walaa, gibt es einen neuen Belastungszeugen. Dabei handelt es sich um einen der verurteilten jugendlichen Täter des Anschlag auf den Essener Sikh-Tempel im Jahr 2016 mit drei Verletzten. Der Verfahrenstag am Mittwoch sei abgesagt worden, damit die Verteidiger von Abu Walaa und der vier Mitangeklagten die umfangreichen Aussagen des Zeugen lesen können, teilte der Sprecher des Oberlandesgerichts Celle mit.mehr...

Düsseldorf. Die Landesregierung drückt aufs Tempo, um die Anti-Terror-Vorschriften in Nordrhein-Westfalen zu erweitern. Das Kabinett habe grünes Licht gegeben, dass das sogenannte Sicherheitspaket schon Ende dieses Monats erstmals im Landtag beraten werden könne, teilte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch mit. „In Zeiten des Terrors“ sei es ein wichtiges Ziel, das Gesetz möglichst noch vor der Sommerpause zu verabschieden.mehr...

München. Im NSU-Prozess will das Münchner Oberlandesgericht einen neuen Anlauf unternehmen, in die Plädoyers der Verteidigung einzusteigen. Beginnen sollen die Wunschverteidiger der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe, Hermann Borchert und Mathias Grasel. Ob es dazu kommt, ist allerdings offen. Zum einen hat der Mitangeklagte André E. einen neuen Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl gestellt. Zum anderen hat E.'s neuer Anwalt Daniel Sprafke, der gestern zum ersten Mal im Prozess anwesend war, angekündigt, mehrere weitere Anträge stellen zu wollen.mehr...

München. Zwei Monate stockte der NSU-Prozess wegen Verfahrensstreits und Befangenheitsanträgen. Jetzt soll endlich die letzte Etappe beginnen. Heute will das Gericht die ersten Verteidiger von Beate Zschäpe für ihre Plädoyers aufrufen - doch das zieht sich hin.mehr...

Berlin. Die Berliner Polizei wird für ihr Agieren während des Halbmarathons am Sonntag gelobt. Sie hatte mutmaßliche Islamisten aus dem Verkehr gezogen - aber nur vorübergehend.mehr...

Berlin. Sechs mutmaßliche Islamisten, die parallel zum Berliner Halbmarathon festgenommen worden waren, sind wieder frei. Die Männer im Alter von 18 bis 21 Jahren wurden aus dem Polizeigewahrsam entlassen, gegen sie ergingen keine Haftbefehle, wie die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilte. Es gebe keinen dringenden Tatverdacht. Zwei der Männer werden dem islamistischen Umfeld des Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri zugerechnet. Die Verdächtigen waren gestern festgenommen worden. Bei Durchsuchungen mehrerer Wohnungen wurde nichts Verdächtiges gefunden, weder Waffen noch Sprengstoff.mehr...

Berlin. Die während des Berliner Halbmarathons festgenommenen mutmaßlichen Islamisten kommen wahrscheinlich nicht in Untersuchungshaft. Es werde wohl kein Haftantrag gestellt, sagte ein Polizeisprecher. Bei den Durchsuchungen sei nichts Verdächtiges gefunden worden, weder Waffen noch Sprengstoff. Es habe einen Anfangsverdacht wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gegeben. Die Polizei hatte gestern sechs Verdächtige im Alter von 18 bis 21 Jahren festgenommen.mehr...

Berlin. Dschihadisten mit einem Doppelpass sollen ihre deutsche Staatsangehörigkeit verlieren. Welche Kriterien das Bundesinnenministerium dabei anlegen will, ist allerdings unklar.mehr...

Berlin. Nach der Festnahme von sechs mutmaßlichen Islamisten in Berlin prüfen die Sicherheitsbehörden Hinweise auf mögliche Anschlagspläne. Konkrete Anhaltspunkte, dass der Berliner Halbmarathon gestern Ziel eines Terroranschlags gewesen sein könnte, hatte die Polizei nach eigenen Angaben aber zunächst nicht. Die beschlagnahmten Beweismittel - darunter Handys und Computer - sollen nun weiter ausgewertet werden. Im Laufe des Tages soll über den Erlass von Haftbefehlen entschieden werden.mehr...

Düsseldorf. Gegen zwei mutmaßliche IS-Terroristen aus Bad Münstereifel bei Bonn hat am Montag der Terrorprozess vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht begonnen. Den beiden Brüdern drohen bis zu zehn Jahre Haft.mehr...

Berlin. Die Berliner Polizei hat keine konkreten Hinweise, dass der Halbmarathon in der Hauptstadt Ziel eines Anschlags gewesen sein könnte. Das sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf der dpa. „Für die Läufer und Teilnehmer und das Personal bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.“ Die Polizei sei im Vorfeld des Halbmarathons „besonders aufmerksam gewesen“. Die Durchsuchungen hätten sich auf Personen bezogen, „die wir dem islamistisch-terroristischen Bereich zurechnen“. Die beschlagnahmten Beweismittel, darunter Handys und Computer, würden weiter ausgewertet.mehr...

Berlin. Die Berliner Polizei hat nach dem Ende des Halbmarathons in der Hauptstadt die Festnahme mehrerer Verdächtiger bestätigt. Vor der Sportveranstaltung habe es „vereinzelte Hinweise darauf gegeben, dass die Festgenommenen im Alter von 18 bis 21 Jahren an der Vorbereitung eines Verbrechens im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung beteiligt gewesen sein könnten“, erklärte die Polizei. Daraufhin durchsuchten die Generalstaatsanwaltschaft Berlin und das LKA Wohnungen sowie zwei Fahrzeuge, hieß es in der Mitteilung. Von einem Terrorverdacht war zunächst nicht die Rede.mehr...

Berlin. Die Berliner Polizei hat nach dem Ende des Halbmarathons in der Hauptstadt die Festnahme mehrerer Verdächtiger bestätigt. Vor der Sportveranstaltung habe es „vereinzelte Hinweise darauf gegeben, dass die Festgenommenen im Alter von 18 bis 21 Jahren an der Vorbereitung eines Verbrechens im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung beteiligt gewesen sein könnten“. Das erklärte die Polizei am späten Nachmittag. Von einem Terrorverdacht war in der Mitteilung zunächst nicht die Rede.mehr...

Berlin. Die Berliner Polizei hat nach dem Ende des Halbmarathons in der Hauptstadt die Festnahme mehrerer Verdächtiger bestätigt. Vor der Sportveranstaltung habe es „vereinzelte Hinweise darauf gegeben, dass die Festgenommenen im Alter von 18 bis 21 Jahren an der Vorbereitung eines Verbrechens im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung beteiligt gewesen sein könnten“, erklärte die Polizei am späten Sonntagnachmittag. Von einem Terrorverdacht war in der Mitteilung zunächst nicht die Rede.mehr...

Berlin. Die Polizei hatte mögliche Gefährder im Visier. Am Tag des Berliner Halbmarathons geht sie auf Nummer sicher. Während 250 000 Zuschauer das Sportevent verfolgen, nimmt sie mehrere junge Männer fest. Nach Berichten soll es Verbindungen zum Attentäter Anis Amri geben.mehr...

Berlin. Die Berliner Polizei hat nach Informationen der Zeitung „Die Welt“ einen Anschlag während des Halbmarathons in der Hauptstadt verhindert. Spezialkräfte hätten vier Männer festgenommen, darunter einen Hauptverdächtigen. Er soll dem Blatt zufolge geplant haben, mit Messern Zuschauer und Teilnehmer der Sportveranstaltung zu töten. Nach dem Bericht gehört der Verdächtige zum privaten Umfeld des Terroristen Anis Amri, der den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt Ende 2016 verübt hatte. Ein Polizeisprecher bestätigte lediglich, dass es Festnahmen gegeben habe.mehr...

Karlsruhe. „Reichsbürger“ erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat an. Etliche Akteure sind laut Verfassungsschützern auch in der rechtsextremen Szene aktiv. Die Bundesanwaltschaft hat noch einen viel schlimmeren Verdacht. Jetzt hat sie gehandelt.mehr...

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat wegen des Verdachts der Gründung einer rechtsterroristischen Vereinigung in drei Bundesländern Razzien durchgeführt. Festgenommen worden sei bisher niemand, teilte die Behörde in Karlsruhe mit. Unter anderem seien die Wohnungen von acht Beschuldigten sowie weiterer nicht tatverdächtiger Personen in Berlin, Brandenburg und Thüringen durchsucht worden. Die Aktionen hätten nichts mit der Amokfahrt in Münster zu tun. Nach ersten Erkenntnissen gehören die Beschuldigten der sogenannten Reichsbürgerszene an.mehr...