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Alle Artikel zum Thema: Terrorismus

Terrorismus

Berlin. Trotz Klagen der Terror-Experten der Berliner Kriminalpolizei über massive Arbeitsüberlastung vor dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt konnte der Leiter des Islamismus-Dezernats im Landeskriminalamt privaten Nebenjobs nachgehen.mehr...

Berlin. Terrorexperten in Nordrhein-Westfalen und Berlin haben die Gefährlichkeit des späteren islamistischen Attentäters Anis Amri in den Monaten vor dem Anschlag sehr unterschiedlich eingestuft. So stellte es ein hochrangiger Zeuge vom Landeskriminalamt NRW am Freitag im Berliner Untersuchungsausschuss zum Terroranschlag dar. In NRW sei Amri lange vor dem Anschlag als sehr gefährlich eingeschätzt worden. Die Berliner Kripo habe Amri hingegen Anfang 2016 für weniger gefährlich und einen Anschlag in Deutschland für nicht wahrscheinlich gehalten.mehr...

Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Landesregierung bringt ihr erstes sogenanntes Sicherheitspaket gegen Terror und Alltagskriminalität auf den Weg. Die geplanten Änderungen des Polizeigesetzes sollen Fahndern die Arbeit erleichtern. Wie NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Freitag in Düsseldorf erklärte, sollen terroristische Gefährder künftig auch in NRW mit elektronischen Fußfesseln überwacht werden können. Bislang seien für eine lückenlose Observation mehr als 30 Beamte nötig. Der Entwurf des neuen Polizeigesetzes soll am kommenden Dienstag ins Kabinett eingebracht werden.mehr...

Berlin. Welche Gefahr ging vom späteren Terroristen Anis Amri aus? Das schätzten Experten bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen und Berlin laut Zeugenaussagen aus den beiden Landeskriminalämtern höchst unterschiedlich ein.mehr...

Eschwege. Ein 17-jähriger Iraker ist im nordhessischen Eschwege wegen Terrorverdachts festgenommen worden. Er sitze seit Dienstag in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt mit. Das Verfahren habe die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe übernommen. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung, der sich auf Sicherheitsbehörden beruft, ermittelt die Staatsanwaltschaft „wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat“. Er soll demnach Kontakt mit hochrangigen Entscheidungsträgern der Terrormiliz IS gehabt haben.mehr...

Schlaglichter

15.02.2018

Nato bereitet neuen Irak-Einsatz vor

Brüssel. Die Nato wird ihren Einsatz zur Unterstützung irakischer Sicherheitskräfte ausbauen, um ein Wiedererstarken der Terrormiliz IS zu verhindern. Die Verteidigungsminister der 29 Bündnisstaaten beschlossen in Brüssel, mit konkreten militärischen Planungen für eine neue Ausbildungsmission zu beginnen. Sowohl die irakische Regierung, als auch die US-geführte Anti-IS-Koalition hätten um ein stärkeres Engagement der Nato gebeten, erklärte Generalsekretär Jens Stoltenberg.mehr...

Paris. Der erste Prozess um die Pariser Anschläge endet mit einem Freispruch. Der Hauptangeklagte soll noch am Abend freigelassen werden. Zwei Komplizen müssen dagegen in Haft.mehr...

Paris. Ein Mann, der zwei Paris-Attentätern eine Wohnung zur Verfügung gestellt hatte, ist freigesprochen worden. Es sei nicht bewiesen, dass er den beiden Terroristen eine Unterkunft verschafft habe, um sie vor den Ermittlern zu verbergen, hieß es am Pariser Strafgericht. Er soll das Gefängnis verlassen dürfen. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre Haft gefordert. In der Wohnung kamen die beiden Attentäter nach den Anschlägen im November 2015 an und wurden dort getötet, als Polizisten die Wohnung stürmten.mehr...

München. Für den NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und ihre Mitangeklagten hat das Münchner Oberlandesgericht vorsorglich Termine bis Januar 2019 angesetzt. Wie lange das Verfahren wirklich dauern wird, lässt sich aus der Übersicht nicht ableiten. Der Prozess war im Mai 2013 gestartet. Die Plädoyers der Nebenkläger gingen in der vergangenen Woche zu Ende. Als nächstes erhalten die Verteidiger und die Angeklagten das Wort - wobei noch nicht geklärt ist, wann sie beginnen werden. Die Hauptangeklagte Zschäpe soll nach dem Willen der Bundesanwaltschaft zu lebenslanger Haft verurteilt werden.mehr...

New York. Rund anderthalb Jahre nach Bombenanschlägen in New York und New Jersey mit mehr als 30 Verletzten ist ein 30-Jähriger für die Taten zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das entschied ein Gericht in New York. Der mutmaßliche Islamist Ahmad Khan Rahami hatte demnach im September 2016 selbstgebastelte Bomben im US-Bundesstaat New Jersey und im New Yorker Stadtteil Chelsea deponiert. Rahami, der aus Afghanistan stammt, in New Jersey aufgewachsen ist und einen US-Pass hat, war von den Terrornetzwerken IS und Al-Kaida inspiriert, wie der Staatsanwalt sagte.mehr...

Berlin. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat dem Irak die weitere Unterstützung Deutschlands bei der Flüchtlingshilfe und der Stabilisierung des kriegszerstörten Landes zugesichert. Mit dem Sieg über die Terrormiliz Islamischer Staat und dem Ende ihres „Kalifats“ im Irak sei ein „wichtiges Etappenziel geschafft“, sagte Gabriel in Berlin mit Blick auf ein Außenministertreffen der Anti-IS-Koalition und eine parallel dazu laufende Konferenz zum Wiederaufbau des Landes in Kuwait. Das Auswärtige Amt habe im vergangenen Jahr die Menschen im Irak mit insgesamt 290 Millionen Euro unterstützt.mehr...

Kuwait-Stadt. Militärisch ist die IS-Terrormiliz in Syrien und im Irak weitgehend besiegt. Doch ihr Ende ist nicht besiegelt. Sie kann nur dann zerschlagen werden, wenn zerstörte Gebiete wieder aufgebaut werden.mehr...

Stockholm. Ein Lastwagen rast durch Stockholms Innenstadt und tötet dabei fünf Menschen. Der mutmaßliche Attentäter steht nun in Schwedens Hauptstadt vor Gericht. Trotz seines Geständnisses bleiben Fragen.mehr...

Stockholm. Fast ein Jahr nach dem Terrorangriff in der Stockholmer Innenstadt hat der mutmaßliche Attentäter vor Gericht gestanden. Er habe einen gestohlenen Lkw in der Haupt-Einkaufstraße in eine Menschenmenge gelenkt, sagte sein Anwalt in Stockholm. Bei der Tat im April 2017 starben fünf Menschen, 15 wurden verletzt. Der damals 39 Jahre alte Usbeke habe Schweden zwingen wollen, den internationalen Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) aufzugeben, sagte sein Anwalt. Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft.mehr...

Stuttgart. Die Sicherheitsbehörden in Baden-Württemberg identifizieren nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur immer mehr islamistische Gefährder im Südwesten.mehr...

Stuttgart. Die Sicherheitsbehörden in Baden-Württemberg identifizieren nach Informationen der dpa immer mehr islamistische Gefährder im Südwesten. Inzwischen hat sich die Zahl jener Menschen, denen die Polizei grundsätzlich einen islamistischen Terrorakt zutraut, in dem Bundesland von rund 60 vor wenigen Monaten auf 93 erhöht. Als einer der Gründe gilt die rapide steigende Zahl der Verfahren bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart - dadurch ergeben sich auch immer mehr Hinweise auf potenzielle Gefährder.mehr...

Hannover. Vor drei Monaten startete die Polizei einen großen Fahndungsaufruf nach drei Ex-RAF-Terroristen - eine heiße Spur ergab sich aber bislang nicht. Wo sind Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette?mehr...

Schlaglichter

11.02.2018

Fahndung nach RAF-Trio weiter erfolglos

Hannover. Drei Monate nach dem Ausdehnen der Fahndung nach drei untergetauchten Ex-RAF-Terroristen sind die Ermittler weiter ohne heiße Spur. Zuletzt war auch in Spanien, Frankreich und Italien nach dem Trio gesucht worden. Zwar seien weit über 100 Hinweise aus dem Ausland oder mit Bezug auf das Ausland eingegangen, teilte das Landeskriminalamt Niedersachsen in Hannover mit. Zu einem Ermittlungserfolg hätten diese aber nicht geführt. Eine erneute Öffentlichkeitsfahndung sei zunächst nicht geplant.mehr...

Maiduguri. Die radikalislamische Terrororganisation Boko Haram hat im Nordosten Nigerias 13 Geiseln freigelassen. Bei den Freigelassenen handelt es sich um drei Mitarbeiter der Universität Maiduguri sowie zehn Ehefrauen von Polizeibeamten aus der Region. Das hat Präsidentensprecher Garba Shehu mitgeteilt. Sie waren im vergangenen Jahr von den Terroristen entführt worden. Der Freilassung waren Verhandlungen mit der Regierung und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz vorausgegangen. Ob ein Lösegeld gezahlt wurde, sagte der Sprecher nicht.mehr...

Berlin. Insgesamt sitzen im Norden Syriens 800 Frauen, die sich dem IS angeschlossen haben, in Lagern. Viele von ihnen mit Kindern. 15 sollen aus Deutschland stammen.mehr...

Berlin. In den Kurdengebieten im Norden Syriens sind zurzeit mindestens 15 deutsche Frauen in Haft, die sich der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen haben. Das berichtet die Tageszeitung „Die Welt“ unter Berufung auf einen Terrorismus-Experten der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Der Jurist habe die inhaftierten IS-Anhängerinnen im Januar besucht und mit ihnen gesprochen. Seinen Schilderungen zufolge seien in Nordsyrien insgesamt 800 IS-Frauen aus 40 Ländern mit Kindern in vier verschiedenen Lagern inhaftiert, schreibt die Zeitung.mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) warnt vor potenziell gefährlichen Kindern zurückkehrender Dschihadisten und fordert deren Registrierung.mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) warnt vor potenziell gefährlichen Kindern zurückkehrender Dschihadisten und fordert deren Registrierung. Er verwies in der „Rheinischen Post“ (Freitag) auf Videos von Tötungen durch Minderjährige und sagte, die Grundannahme des Strafrechtes sei widerlegt, dass Kinder unter 14 Jahren nicht gefährlich sein könnten. „Wir müssen einen Weg finden, auch die Personen unter 14 Jahren zu erfassen - da darf es keine Denkverbote geben.“mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul warnt vor potenziell gefährlichen Kindern zurückkehrender Dschihadisten und fordert deren Registrierung. Er verwies in der „Rheinischen Post“ auf Videos von Tötungen durch Minderjährige und sagte: Die Grundannahme des Strafrechtes sei widerlegt, dass Kinder unter 14 Jahren nicht gefährlich sein könnten. Man müsse einen Weg finden, auch die Personen unter 14 Jahren zu erfassen. Bislang liegt das Mindestalter für eine Überwachung bei 14 Jahre.mehr...

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat einen 38 Jahre alten Mann festnehmen lassen, der eine ausländische terroristische Vereinigung unterstützt haben soll. Der Verdächtige wurde in Duisburg festgenommen. Ein Ermittlungsrichter hat Haftbefehl erlassen und den Mann in Untersuchungshaft genommen. Der Syrer soll im Jahr 2013 die islamistische Al-Nusra-Front, einen Ableger des Terrornetzwerks Al Kaida, unterstützt haben. Er habe auf der Seite einer Miliz, die mit der Al-Nusra-Front kooperiert, an Kämpfen um Stellungen der syrischen Armee teilgenommen.mehr...

Paris. Der Streit um die unerwünschte Skulptur von Jeff Koons zieht Kreise. Das Geschenk des US-Künstlers an Paris sollte eigentlich eine Hommage an die Opfer der Pariser Attentate sein. Nun wird es zum Politikum.mehr...

Düsseldorf. Vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht müssen sich vom 22. Februar an zwei mutmaßliche islamistische Terrorhelfer verantworten. Dem 22 Jahre alten Kevin T. und der 17-jährigen Amal E. würden Unterstützung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgeworfen, teilte das Gericht am Dienstag in Düsseldorf mit. Dem 22-Jährigen werde zudem Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat vorgeworfen.mehr...

Brüssel. Der mutmaßliche islamistische Terrorist Salah Abdeslam wird am Donnerstag nicht in seinem Prozess in Brüssel erscheinen. Das teilte der Brüsseler Gerichtspräsident mit. Der Angeklagte habe das Gericht informiert, dass er nicht zur Verhandlung kommen wolle. Der Prozess gegen Abdeslam und einen mutmaßlichen Komplizen wegen eines Feuergefechts mit der Polizei in Brüssel 2016 hatte am Montag begonnen. Abdeslam hatte die Aussage verweigert. Die Brüsseler Staatsanwaltschaft wirft ihm und Komplizen versuchten Polizistenmord vor und fordert für Abdeslam 20 Jahre Haft.mehr...

Bexbach. Für zigtausend Narren in Deutschland ist der Straßenkarneval der Höhepunkt. Umso trauriger, wenn wegen verschärfter Auflagen manche Vereine einen Umzug kaum mehr finanzieren können.mehr...

Brüssel. Im ersten Prozess gegen den mutmaßlichen Topterroristen Salah Abdeslam hat die Brüsseler Staatsanwaltschaft 20 Jahre Haft gefordert. Sie wirft ihm und Komplizen versuchten Polizistenmord bei einer Schießerei 2016 vor und verlangt die Höchststrafe. Abdeslam soll zu der islamistischen Terrorzelle gehören, die die blutigen Anschläge in Paris 2015 und in Brüssel 2016 verübte. Zu Prozessauftakt schwieg er zu allen Vorwürfen - und machte damit die Hoffnung zunichte, dass er zur Aufklärung der Terrorwelle beitragen will.mehr...

Brüssel. Der mutmaßliche islamistische Topterrorist Salah Abdeslam hat zum Auftakt seines Prozesses in Brüssel die Aussage verweigert. Er wolle sich durch Schweigen verteidigen, sagte der 28-jährige Franzose. Damit zerschlug sich die Hoffnung, dass Abdeslam seine monatelange Aussageverweigerung brechen und vielleicht erste Hinweise auf die Terroranschläge von Paris und Brüssel geben könnte. Er soll zu der Zelle gehören, die die schweren Anschläge im November 2015 und im März 2016 verübte. Angeklagt ist er jetzt aber zunächst wegen eines Feuergefechts mit der Polizei.mehr...

Brüssel. Zum Auftakt seines Prozesses in Brüssel hat der mutmaßliche islamistische Topterrorist Salah Abdeslam die Aussage verweigert. „Ich möchte nicht auf Fragen antworten“, sagte der 28-jährige Franzose auf Fragen des Gerichts. Sein Schweigen bedeute nicht, dass er kriminell sei. „Das ist meine Verteidigung“, sagte er. Die Richter sollten ihn nach eigenem Ermessen beurteilen, er vertraue auf Allah: „Ich habe keine Angst vor Ihnen“. Abdeslam soll zur Terrorzelle gehören, die die schweren Anschläge in Paris im November 2015 und in Brüssel im März 2016 verübte.mehr...

Brüssel. Der Prozess gegen den mutmaßlichen islamistischen Terroristen Salah Abdeslam hat am Morgen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in Brüssel begonnen. Der 28-jährige Franzose soll zur Terrorzelle gehören, die die schweren Anschläge in Paris im November 2015 und in Brüssel im März 2016 verübte. Angeklagt ist er jetzt aber zunächst wegen eines Feuergefechts mit der Polizei in Brüssel vor seiner Festnahme 2016. Der Angeklagte sitzt in Frankreich in Untersuchungshaft und wurde in der Nacht von dort nach Brüssel gebracht.mehr...

Brüssel. Der mutmaßliche Islamist Salah Abdeslam soll eine zentrale Figur im IS-Terrornetzwerk von Paris und Brüssel gewesen sein. Jetzt steht er erstmals in Brüssel vor Gericht - zunächst wegen einer Schießerei.mehr...

Brüssel. Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen beginnt heute in Brüssel der Prozess gegen den mutmaßlichen islamistischen Terroristen Salah Abdeslam. Der 28-jährige Franzose soll Mitglied der Terrorzelle gewesen sein, die die schweren Anschläge in Paris im November 2015 und in Brüssel im März 2016 verübte. Angeklagt ist er jetzt aber zunächst wegen eines Feuergefechts mit der Polizei in Brüssel.mehr...

Berlin. Es ist eine geheime Einheit, geführt von den USA, zur Bekämpfung der Terrorgefahr durch IS-Rückkehrer. Unter den 22 beteiligten Nationen soll auch Deutschland sein.mehr...

Berlin. Erstmals ist ein Kind einer deutschen Anhängerin der Terrormiliz IS aus irakischer Haft entlassen und in die Bundesrepublik gebracht worden. Das berichteten NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“. Aus dem Auswärtigen Amt wurde nur bestätigt, dass ein Kind einer im Irak inhaftierten deutschen Staatsangehörigen in die Bundesrepublik gebracht wurde. Ob die Frau tatsächlich eine IS-Anhängerin ist oder war, ist nicht klar. Nach dem Bericht handelt es sich um einen 14 Monate alten Jungen, der im IS-Gebiet geboren ist.mehr...

Washington. Nach Angaben des US-Außenministeriums soll Hanija, ein langjähriger Anführer der Hamas, der im Mai zum Chef gewählt wurde, an Terroranschlägen gegen israelische Bürger beteiligt gewesen sein.mehr...

Kabul. Die radikalislamischen Taliban bedrohen laut BBC rund 70 Prozent Afghanistans - bedeutend mehr als zuvor geschätzt. Im Herbst 2017 waren über mehrere Monate Daten gesammelt worden. Das Ergebnis: Die Islamisten haben die volle Kontrolle über 14 Bezirke und eine aktive Präsenz in weiteren 263 Bezirken. Damit leben rund 15 Millionen Afghanen - die Hälfte der Bevölkerung - in Gegenden, die entweder von den Taliban kontrolliert werden oder in denen die Taliban präsent sind und Angriffe verüben, berichtet die BBC.mehr...

Washington. Seit seinem Amtsantritt hat Donald Trump wenig über das Gefangenenlager Guantánamo gesprochen. Nun macht er offiziell klar, dass er daran festhalten will. Das kommt wenig überraschend - eine Passage seines Erlasses lässt aber aufhorchen.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump hat offiziell erklärt, dass er das umstrittene Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba offen lassen will. Er habe einen entsprechenden Erlass unterzeichnet, sagte Trump in seiner Rede zur Lage der Nation.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump hat offiziell erklärt, dass er das umstrittene Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba offen lassen will. Er habe einen entsprechenden Erlass unterzeichnet, sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) in seiner Rede zur Lage der Nation.mehr...

Düsseldorf. Im Prozess um einen angeblich geplanten schweren islamistischen Terroranschlag in Düsseldorf ist der zweite Angeklagte freigesprochen worden. Der Tatverdacht gegen den 29-jährigen Algerier habe sich nicht bestätigt, befand das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Mittwoch.mehr...

Kabul. Bei einem Angriff auf eine Einrichtung der afghanischen Streitkräfte in Kabul sind mindestens 15 Menschen getötet worden, darunter vier der Angreifer. Zwei Angreifer der Terrormiliz Islamischer Staat hätten sich in die Luft gesprengt, zwei weitere seien erschossen und einer verhaftet worden, heißt es aus dem Verteidigungsministerium. Ziel soll einem Stützpunkt in der Nähe der Marschall-Fahim-Militärakademie gewesen sein. So widersprach das Ministerium Meldungen, dass die Militärhochschule angegriffen wurde.mehr...

Kabul. Kabul ist in höchster Alarmbereitschaft nach drei schweren Angriffen allein im Januar - trotzdem gelingt es am Morgen Kämpfern des IS, in ein Militärcamp einzudringen. Die Terrormiliz wird trotz starken Gegenwinds in Afghanistan offenbar stärker.mehr...

Kabul. Bei einem Angriff von fünf bewaffneten Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen, darunter vier der Angreifer. Ziel war eine Militäreinheit an einer Militärakademie. Der Angriff dauerte fast fünf Stunden. Das Verteidigungsministerium widersprach Meldungen, dass die große Marschall-Fahim-Militärakademie selbst angegriffen worden sei. Vorgestern hatte es ein Attentäter der radikalislamischen Taliban in eine der am schwersten bewachten Straßen von Kabul hineingeschafft und mehr als 100 Menschen getötet.mehr...

Schlaglichter

29.01.2018

Angriff auf Militärakademie in Kabul

Kabul. In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist ein Angriff auf eine große Militärakademie im Gang. Das meldete am frühen Morgen der Sender Tolo TV. Explosionen und Schüsse seien vom Gelände der Marschall-Fahim-Akademie im Westen der Stadt zu hören. Ein afghanischer Offizier, der in der Gegend lebt und namentlich ungenannt bleiben wollte, sagte der dpa, er habe, bis er am Morgen das Haus verlassen musste, elf Explosionen gezählt. Der gut vernetzte Journalist Bilal Sarwary schrieb auf Twitter, eine Gruppe von Angreifern mit Nachtsichtgeräten sei auf das Gelände eingedrungen.mehr...

Kabul. Nach dem schweren Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 103 gestiegen. 235 weitere Menschen seien verletzt worden, heißt es aus dem afghanischen Innenministerium. Unter den Verletzten seien mehr als 30 Polizisten. Ein Attentäter hatte gestern einen mit Sprengstoff beladenen Krankenwagen in eine der am besten gesicherten Straßen der Stadt gefahren. Dort löste er die Explosion dann aus. Die radikalislamischen Taliban haben den Anschlag für sich reklamiert.mehr...

Kabul. Die Zahl der Opfer des schweren Bombenanschlags in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist weiter gestiegen. 95 Menschen seien getötet und 191 weitere verletzt worden, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Als Reaktion auf den Anschlag der Taliban wurde in Afghanistan heute Staatstrauer ausgerufen. Gestern war in der Nähe eines Krankenhauses ein mit Sprengstoff beladener Krankenwagen explodiert. In der stark beschädigten Notaufnahme des Krankenhauses versorgten Ärzte und Krankenschwestern, die selbst durch Glassplitter verletzt wurden, die Opfer.mehr...

Kabul. Die Zahl der Opfer des schweren Bombenanschlags in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist weiter gestiegen. 95 Menschen seien getötet und 191 weitere verletzt worden, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Als Reaktion auf den Anschlag der IS-Terrormiliz wurde in Afghanistan heute Staatstrauer ausgerufen. Gestern war in der Nähe eines Krankenhauses ein mit Sprengstoff beladener Krankenwagen explodiert. In der stark beschädigten Notaufnahme des Krankenhauses versorgten Ärzte und Krankenschwestern, die selbst durch Glassplitter verletzt wurden, die Opfer.mehr...

Kabul. Dort, wo Kabul immer voller Menschen ist, hat am Samstag ein Attentäter der radikalislamischen Taliban eine gewaltige Bombe gezündet. Um in die schwer bewachte Straße zu gelangen, benutzte der Täter eine besonders perfide Methode.mehr...

Bamako. Bei einem Angriff mutmaßlicher Terroristen auf einen Armeestützpunkt in Mali sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Wie das Militär mitteilte, kamen bei dem Gefecht in der Stadt Soumpi südwestlich von Timbuktu 14 Soldaten und 17 Angreifer ums Leben. In dem westafrikanischen Land sind auch Bundeswehreinheiten an einer UN-Friedensmission beteiligt. Erst am Donnerstag waren bei der Explosion eines Sprengsatzes und bei Kämpfen mit mutmaßlichen islamistischen Terroristen insgesamt 22 Menschen getötet worden.mehr...

Kabul. Nach dem schweren Selbstmordanschlag der Taliban im Zentrum der afghanischen Hauptstadt ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 95 gestiegen. Das teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums mit. 158 Menschen seien verletzt worden. Der Attentäter war mit einem mit Sprengstoff vollgepackten Krankenwagen in eine schwer bewachte Straße hineingefahren, an der afghanische Sicherheitsinstitutionen sowie mehrere ausländische Botschaften liegen. Er jagte seine Bombe in die Luft, als Polizisten an einem Sicherheitsposten ihn als Gefahr erkannten.mehr...

Kabul. Nach einem schweren Selbstmordanschlag der Taliban im Zentrum der afghanischen Hauptstadt ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 63 gestiegen. Außerdem stieg die Zahl der Verletzten auf mindestens 151. Vier Menschen seien bisher festgenommen worden. Der Attentäter war mit einem mit Sprengstoff beladenen Krankenwagen in eine Straße hineingefahren, an der afghanische Institutionen wie Teile des Innenministeriums sowie mehrere ausländische Botschaften liegen. Er habe seinen Wagen in die Luft gejagt, als Polizisten an einem Sicherheitsposten ihn als Gefahr erkannten.mehr...

Kabul. Bei einem schweren Anschlag der radikalislamischen Taliban sind im Zentrum der afghanischen Hauptstadt mindestens 40 Menschen getötet und 140 verletzt worden. Das sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Der Attentäter war mit einem mit Sprengstoff vollgepackten Krankenwagen in eine schwer bewachte Straße hineingefahren, an der auch viele ausländische Botschaften liegen. Dort zündete er seine Ladung an einen Sicherheitsposten. Wer die Opfer sind, und ob auch Mitarbeiter der ausländischen Institutionen betroffen waren, blieb zunächst unklar.mehr...

Kabul. Bei einem schweren Anschlag der radikalislamischen Taliban sind im Zentrum der afghanischen Hauptstadt mindestens 40 Menschen getötet worden. 140 wurden verletzt, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.mehr...

Kabul. Bei einem schweren Anschlag der radikalislamischen Taliban sind im Zentrum der afghanischen Hauptstadt mindestens 40 Menschen getötet worden. 140 wurden verletzt, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums, Wahidullah Madschroh, am Samstag.mehr...

Kabul. Bei einer schweren Explosion in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 79 Menschen verletzt worden. Das bestätigte ein Sprecher des Gesusndheitsministeriums. Der Leiter der italienischen Hilfsorganisation Emergency, die eine Klinik für Kriegsverletzungen betreibt, schrieb auf Twitter: „Es ist ein Massaker.“ Emergency hat demnach mehr als 50 Verletzte bei sich. Mehrere lokale Medien berichteten von einem Bombenanschlag im Stadtzentrum. Die Explosion sei in der ganzen Stadt zu spüren gewesen, hieß es bei Tolo News.mehr...

Kabul. Eine Ambulanz voller Sprengstoff, ein Knall, der stadtweit zu hören ist, dann Pandämonium - es ist der zweite schwere Anschlag in Kabul in einer Woche und der dritte im Januar. Taliban und Islamischer Staat haben Kabul zu ihrem Lieblingsziel gemacht.mehr...

Berlin. Der islamistische Attentäter Anis Amri ist zehn Monate vor dem Terroranschlag in Berlin von den deutschen Sicherheitsexperten nicht als hochgefährlich eingestuft worden. Das sagte der damalige Leiter des politischen Staatsschutzes im nordrhein-westfälischen Landeskriminalamt, Klaus-Stephan Becker, am Freitag im Berliner Untersuchungsausschuss. Amri habe in einer Besprechung des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums am 17. Februar 2016 und auch später noch die Gefährdungsstufe 5 von 8 erhalten. Das habe bedeutet, ein Anschlag werde für „eher unwahrscheinlich“ gehalten, sagte Becker. Diese damalige Bewertung der Polizeiexperten aus den Ländern und vom Bund sei einhellig gewesen.mehr...

Sydney. Mit der geplanten Verschärfung von Sicherheitsgesetzen hat Australiens rechtsliberale Regierung Protest bei den großen Medienhäusern des Landes ausgelöst. Die Konzerne warnten davor, dass die Neuregelung Journalisten und deren Informanten ins Gefängnis bringen könnte. Journalismus werde „kriminalisiert“. Die Regierung will nach eigenen Angaben verhindern, dass Informationen, die Australiens Sicherheit gefährden könnten, an die Öffentlichkeit gelangen. Die Höchststrafe für solche Vergehen soll von zwei auf 20 Jahre angehoben werden.mehr...

Köln. Zum Schutz vor Terroranschlägen wie in Nizza und Berlin gelten an Karneval in Köln wieder Fahrverbote für Lastwagen. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, darf an Weiberfastnacht (8. Februar), am Karnevalssonntag (11. Februar) und an Rosenmontag (12. Februar) kein Lastwagen mit mehr als 7,5 Tonnen Gesamtgewicht in die Innenstadt. Unter Umständen könnten Ausnahmegenehmigungen beantragt werden. Ein entsprechendes Verbot hatte es bereits im vergangenen Jahr gegeben.mehr...

Paris. US-Starkünstler Jeff Koons will Paris eine Riesenskulptur schenken. Sie soll ein Zeichen der Solidarität mit dem französischen Volk im Gedenken an die Terroranschläge sein. Doch das Geschenk wollen viele nicht haben.mehr...

Tripolis. Bei einem Doppelanschlag in der ostlibyschen Stadt Bengasi sind mindestens 27 Menschen getötet und rund 42 verletzt worden. Einige Verletzte befänden sich in einem kritischen Zustand, hieß es am Abend aus Krankenhauskreisen. Kurz nacheinander seien zwei Autobomben in der Nähe einer Moschee explodiert. Augenzeugen berichteten, dass die erste Bombe explodierte, als Gläubige die Moschee verließen. Unter den Opfern soll auch ein Anführer einer lokalen Miliz sein. Wer für den Anschlag verantwortlich ist, war zunächst unklar.mehr...

Berlin. Die im Irak zum Tode verurteilte Deutsche stammt einem Medienbericht zufolge aus Mannheim. Lamia K. sei bereits am vergangenen Donnerstag zum Tode verurteilt worden, berichtet der Rechercheverbund aus NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ unter Berufung auf irakische Justizkreise. Die Deutsch-Marokkanerin soll gegenüber den irakischen Ermittlungsbehörden zugegeben haben, aus Deutschland über Syrien in den Irak eingereist zu sein, um Mitglied der Terrormiliz IS zu werden. Möglicherweise könnte sie laut BKA eine höhere Stellung in den Rängen der Terrormiliz eingenommen haben.mehr...

Bagdad. Eine deutsche Staatsangehörige ist im Irak wegen der Zugehörigkeit zur Terrormiliz IS zum Tode verurteilt worden. Die Frau mit marokkanischen Wurzeln war der Stellungnahme eines Gerichts in der Hauptstadt Bagdad zufolge von Deutschland aus nach Syrien und später in den Irak gereist, um sich der Terrormiliz anzuschließen. Zudem habe sie ihre beiden Töchter in die Region mitgebracht und mit IS-Kämpfern verheiratet. Die Angeklagte habe dem IS bei seinen Taten geholfen und sei an einem Angriff auf irakische Sicherheitskräfte beteiligt gewesen, hieß es in der Mitteilung des Gerichts.mehr...

Bagdad. Eine deutsche Staatsangehörige ist im Irak wegen der Zugehörigkeit zur Terrormiliz IS zum Tode verurteilt worden. Die Frau mit marokkanischen Wurzeln war der Stellungnahme eines Gerichts in der Hauptstadt Bagdad zufolge von Deutschland aus nach Syrien und später in den Irak gereist, um sich der Terrororganisation anzuschließen. Die Angeklagte habe dem IS bei der Begehung seiner Taten geholfen und sei an einem Angriff auf irakische Sicherheitskräfte beteiligt gewesen, hieß es von den Behörden.mehr...

Bagdad/Berlin. In Syrien und im Irak haben sich auch viele Ausländer der Terrormiliz IS angeschlossen - als Kämpfer oder Unterstützer. Darunter waren auch Deutsche, Männer wie Frauen. Nun ist eine von ihnen im Irak zum Tode verurteilt worden.mehr...

Bagdad. Eine deutsche Staatsangehörige ist im Irak wegen der Zugehörigkeit zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zum Tode verurteilt worden. Die Frau mit marokkanischen Wurzeln war der Stellungnahme eines Gerichts in der Hauptstadt Bagdad zufolge von Deutschland aus nach Syrien und später in den Irak gereist, um sich der Terrororganisation anzuschließen. Die Angeklagte habe dem IS bei der Begehung seiner Taten geholfen und sei an einem Angriff auf irakische Sicherheitskräfte beteiligt gewesen, hieß es am Sonntag.mehr...

Kabul. Vier Unbekannte haben in der afghanischen Hauptstadt Kabul ein großes Hotel angriffen und schießen nach Medienberichten auf Gäste. Laut Innenministeriums drangen die Männer kurz nach 21.00 Uhr Ortszeit in das Hotel ein. Sie hätten in der Küche Feuer gelegt und sich im vierten und fünften Stückwerk verschanzt. Bisher habe man nur Schusswechsel, aber nicht die Detonation von Sprengstoffwesten gehört. Der Sender Tolo TV meldete, die Angreifer hätten einige Menschen getötet, andere seien als Geiseln genommen worden.mehr...

Schlaglichter

20.01.2018

Angriff auf großes Hotel in Kabul

Kabul. Unbekannte haben in der afghanischen Hauptstadt Kabul ein großes Hotel angegriffen und nach Medienberichten auf Gäste geschossen. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, ein Terrorangriff auf das Hotel Intercontinental sei im Gang, Sicherheitskräfte hätten die Gegend abgesperrt. Bisher sei unklar, wieviele Angreifer im Hotel seien. Auch zu Opfern gebe es noch keine Hinweise. Der Sender Tolo TV meldete, die Angreifer hätten einige Menschen getötet, andere seien in Geiselhaft genommen worden.mehr...

Berlin. Der schon mehrfach totgesagte Dschihadist und Ex-Rapper Denis Cuspert aus Berlin soll bei einem Luftangriff in Syrien getötet worden sein. Das berichten das mutmaßlich der Terrormiliz IS nahestehende Medium „Wafa“ und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Von offizieller Seite gibt es bislang keine Stellungnahme. Deutsche Sicherheitskreise gehen aber davon aus, dass die Todesmeldung diesmal zutrifft. Gewisse Zweifel blieben allerdings, hieß es. Cuspert soll am Mittwoch zusammen mit 14 weiteren IS-Kämpfern in der Stadt Raranidsch getötet worden sein.mehr...

Karlsruhe/Köln. Die Bundesanwaltschaft hat einen 34 Jahre alten Mann im Raum Köln festnehmen lassen, der sich aufseiten einer Terrorvereinigung an Kämpfen in Syrien beteiligt haben soll. Der Türke sei am Donnerstag festgenommen worden, teilte die Behörde am Freitag in Karlsruhe mit. Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichthofes habe Haftbefehl erlassen und Untersuchungshaft angeordnet.mehr...

Damaskus. Der schon mehrfach totgesagte Dschihadist und Ex-Rapper Denis Cuspert aus Berlin soll bei einem Luftangriff in Syrien getötet worden sein. Das berichteten das mutmaßlich der Terrormiliz IS nahestehende Medium „Wafa“ und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Von offizieller Seite gab es zunächst keine Stellungnahme internationaler Sicherheitsbehörden. Deutsche Sicherheitskreise gehen aber davon aus, dass die Todesmeldung diesmal zutrifft. Gewisse Zweifel blieben allerdings, hieß es.mehr...

Damaskus/Berlin. Totgesagt wurde der Islamist, IS-Mann und Ex-Rapper Cuspert schon mehrfach. Aus Sicherheitskreisen wurden die Berichte aber nie bestätigt. Jetzt gibt es erstmals eine Art „Nachruf“.mehr...

Washington. Der schon mehrfach totgesagte deutsche IS-Terrorist Denis Cuspert soll in Syrien ums Leben gekommen sein. Das meldete die auf Auswertung dschihadistischer Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group. Demnach soll Cuspert am Mittwoch in der Stadt Raranidsch getötet worden sein. Dem IS nahe stehende Medien hätten Fotos von der blutbefleckten Leiche Cusperts verbreitet. Die Terrormiliz hat den Tod aber nicht selbst bestätigt. Cuspert war in Deutschland als Rapper Deso Dogg aufgetreten und wurde später als schillernde Figur in der Islamistenszene bekannt.mehr...

Berlin. 13 Monate nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt steht der Bundestag vor der Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Abgeordnete aller sechs Fraktionen sprachen sich für die Einrichtung eines solchen Gremiums aus, um Versäumnisse der Behörden aufzudecken und daraus Konsequenzen für deren Arbeit zu ziehen. Der tunesische Attentäter Anis Amri war am Abend des 19. Dezember 2016 mit einem gekaperten Lkw in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gerast. Bei dem Anschlag starben zwölf Menschen.mehr...

Berlin. 13 Monate nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt steht der Bundestag vor der Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Abgeordnete aller sechs Fraktionen sprachen sich am Donnerstagabend für die Einrichtung eines solchen Gremiums aus.mehr...

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat vor dem Münchner Oberlandesgericht Anklage gegen einen jungen Afghanen erhoben, der in seiner Heimat als Taliban-Mitglied einen Mord begangen haben soll. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern seiner Einheit soll er einen afghanischen Polizisten getötet haben. Er soll dem an einen Baum gefesselten Mann mehrfach mit einer Holzlatte auf den Kopf geschlagen und auf ihn geschossen haben. Als er später Selbstmordanschläge habe begehen sollen, sei er geflohen und mithilfe von Schleusern über die Türkei, Griechenland und Österreich 2013 nach Deutschland gekommen.mehr...

Dresden. Im Terrorprozess gegen die rechtsextreme „Gruppe Freital“ hat die Bundesanwaltschaft lange Haftstrafen gefordert. Die als Rädelsführer angeklagten Patrick F. und Timo S. sollen für elf beziehungsweise zehn Jahre und neun Monate hinter Gitter - unter anderem wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung und versuchten Mordes. Für die übrigen sechs Angeklagten forderte die Bundanwaltschaft vor dem Oberlandesgericht Dresden Strafen zwischen neuneinhalb und fünf Jahren. Die Gruppe wird für fünf Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und politische Gegner verantwortlich gemacht.mehr...

Karlsruhe. Noch rund 600 Personen aus Deutschland könnten sich nach Angaben von Generalbundesanwalt Peter Frank bei der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien oder dem Irak aufhalten. Gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden beschäftige sich die Bundesanwaltschaft unter anderem mit der Frage, was mit diesen Kämpfern jetzt geschehe, sagte Frank in einem Interview der Initiative „Gesichter der Demokratie“. Insgesamt seien knapp 1000 Personen aus Deutschland nach Syrien und in den Irak ausgereist. Zwischen 100 und 150 von ihnen seien dort ums Leben gekommen. Rund 300 seien bereits wieder zurück in Deutschland.mehr...

Bagdad. Bei einem verheerenden Doppelanschlag im Zentrum von Bagdad haben zwei Selbstmordattentäter zahlreiche Menschen mit in den Tod gerissen. Neben den beiden Angreifern kamen mindestens 27 Menschen ums Leben, wie die irakische Gesundheitsbehörde meldete. Mindestens 80 Menschen seien verletzt worden, viele von ihnen schwer. Augenzeugen berichteten, die Bomben seien in der Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern gezündet worden. Zunächst übernahm niemand die Verantwortung für den Doppelanschlag. Die Terrormiliz IS hatte sich in der Vergangenheit vielfach zu Attentaten im Irak bekannt.mehr...

Bagdad. Militärisch ist die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak besiegt. Doch die Extremisten sind nicht zerschlagen, sondern untergetaucht. Das Land ist noch immer weit entfernt von Stabilität.mehr...

Bagdad. In Bagdad haben zwei Attentäter mindestens 27 Menschen getötet. Die Männer hatten nach Angaben des irakischen Innenministeriums Sprengstoffwesten gezündet. Mindestens 80 Menschen seien verletzt worden, heißt es von den Gesundheitsbehörden. Viele sind sehr schwer verletzt, die Zahl der Toten könnte also noch steigen. Wie Augenzeugen berichten, sprengten sich die Angreifer in der Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern in die Luft. Noch hat sich niemand zu der Tat bekannt.mehr...

Santiago de Chile. Kurz vor dem Besuch von Papst Franziskus in Chile ist erneut ein Brandanschlag auf eine Kirche in dem südamerikanischen Land verübt worden. Bei den Anschlag auf die Kirche San Agustín in Melipilla 70 Kilometer östlich von der Hauptstadt Santiago de Chile sei nur geringer Sachschaden entstanden, berichte das Nachrichtenportal Emol. Gestern waren bereits vier Brandanschläge auf Kirchen der chilenischen Hauptstadt verübt worden. Bei den Anschlägen gestern gab es Hinweise auf die Ureinwohner der Mapuche, die sich gegen Landvertreibungen vor allem im Süden Chiles wehren.mehr...

Kabul. Nach dem schweren Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul im Mai will das Auswärtige Amt die diplomatische Vertretung dem „Spiegel“ zufolge zunächst als Containerbau wiedereröffnen. Ein Kernteam von Diplomaten solle trotz der angespannten Sicherheitslage in Afghanistan von Sommer an in einer solchen Behelfsunterkunft arbeiten, schrieb das Nachrichtenmagazin. Das deutsche Botschaftsgebäude war am 31. Mai bei einem Anschlag mit einer Lastwagenbombe schwer beschädigt worden. Bis zu 150 Menschen starben.mehr...

Düsseldorf. Ein 22 Jahre alter Mann aus Neuss soll ein geplantes Selbstmordattentat auf die US-Militärbasis Ramstein unterstützt haben. Dem Mann werde vorgeworfen, einem mutmaßlichen Mitglied der Terrororganisation „Islamischer Staat“ aus Wien Unterschlupf gewehrt zu haben, teilte das Oberlandesgericht Düsseldorf am Donnerstag auf Anfrage mit. Darüber hinaus soll er für seinen Komplizen Material beschafft haben. Zu einem Anschlag auf den Luftwaffen-Stützpunkt in Rheinland-Pfalz war es nicht gekommen. Zuerst hatte die „Rheinische Post“ (Donnerstag) über den Verdächtigen berichtet.mehr...

Stuttgart. Weil er mit Köpfen enthaupteter IS-Terroristen posiert hat, ist ein irakischer Flüchtling in Stuttgart wegen Kriegsverbrechen in sechs Fällen verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Stuttgart belegte den 24-Jährigen mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. Nach Ansicht des Gerichts, posierte der Mann im Juli 2015 als Angehöriger der irakischen Armee für ein Foto mit sechs am Boden liegenden Köpfen getöteter IS-Terroristen, um die Toten zu verhöhnen und seine Überlegenheit zu demonstrierenmehr...

New York. Der Mann, der im Dezember in einer New Yorker U-Bahnstation am Times Square einen Terroranschlag versucht hatte, ist angeklagt worden. Das US-Justizministerium teilte mit, eine Grand Jury werfe dem 27-Jährigen aus Brooklyn sechs unterschiedliche Straftaten vor, darunter die Unterstützung der Terrormiliz IS und das Verüben eines Terrorakts mit Hilfe explosiver Waffen. Die Bombenexplosion am 11. Dezember war vergleichsweise glimpflich verlaufen - drei Menschen sowie der mutmaßliche Täter wurden verletzt, Todesopfer gab es nicht.mehr...

Karlsruhe. Er war in Deutschland als Islamist verurteilt - doch in die Türkei hätte er nicht abgeschoben dürfen. Das Bundesverfassungsgericht hat klargestellt, wo die rechtlichen Grenzen bei Abschiebungen erreicht sind.mehr...

München. Das erste Mordopfer des NSU war der Blumenhändler Enver Simsek. Die Anwältin seiner Familie attackiert die Ermittler massiv. Der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Terrorhelfer droht derweil wieder zu stocken.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung vermutet, dass mehr als 100 Kinder von aus Deutschland ausgereisten Anhängern der Terrormiliz IS in die Heimat zurückkehren könnten. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der „Welt“ vorliegt. Danach verfügt die Regierung „derzeit über Informationen, die eine niedrige dreistellige Anzahl von Minderjährigen erwarten lassen, wobei der Großteil im Baby- beziehungsweise Kleinkindalter sein dürfte“. Grünen-Innenexpertin Irene Mihalic kritisierte diese Angaben als unzureichend.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung vermutet, dass mehr als 100 Kinder von aus Deutschland ausgereisten Anhängern der Terrormiliz IS in die Heimat zurückkehren könnten. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der „Welt“ vorliegt. Danach verfügt die Regierung über Informationen, die eine niedrige dreistellige Anzahl von Minderjährigen erwarten lassen. Grünen-Innenexpertin Irene Mihalic kritisierte diese Angaben als unzureichend. Sie forderte ein bundesweites Präventionsnetzwerk. Radikalisierung müsse bekämpft werden.mehr...

Paris. Drei Jahre nach der islamistischen Anschlagsserie in Paris haben Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo der 17 Opfer gedacht. Die beiden Spitzenpolitiker legten vor dem früheren Redaktionsgebäude des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ ein Blumengesteck nieder, eine kurze Zeremonie gab es auch vor dem koscheren Geschäft „Hyper Casher“. Zwei Täter waren vor drei Jahren in die Redaktion von „Charlie Hebdo“ eingedrungen. Zwölf Menschen wurden getötet. Ein weiterer Terrorist ermordete eine Polizistin und vier Menschen in dem Supermarkt.mehr...

Paris. Es waren dunkle Stunden in Paris: Im Januar 2015 griffen zwei Islamisten die Redaktion der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ an. Bei der Terrorserie wurden 17 Menschen in den Tod gerissen.mehr...

Paris. Eineinhalb Jahre nach dem blutigen Terroranschlag in einer nordfranzösischen Kirche untersucht die Justiz eine mögliche Fahndungspanne. Es laufen dazu Vorermittlungen, wie Justizkreise bestätigten. Zwei 19-jährige Angreifer hatten im Juli 2016 in einer katholischen Kirche in Saint-Etienne-du-Rouvray bei Rouen während der Morgenmesse Geiseln genommen und anschließend den Priester Jacques Hamel ermordet. Die Justiz reagierte mit den Vorermittlungen auf einen Bericht der Informationsplattform „Mediapart“. Es gehe dabei um den Vorwurf der Fälschung und der Veränderung von Dokumenten.mehr...

Rom. Die italienische Regierung hat vor der Rückkehr von IS-Kämpfern über die Flüchtlingsrouten auf dem Mittelmeer nach Europa gewarnt. „Der zentrale Punkt ist, dass aus Syrien und dem Irak jetzt die Kämpfer des besiegten Islamischen Staates zurückkehren, sowohl nach Nordafrika als auch nach Europa“, sagte Italiens Innenminister Marco Minniti der Zeitung „Die Welt“ (Samstag). Italien ist besonders von der Migration über das zentrale Mittelmeer betroffen. In den Häfen trafen letztes Jahr nach Angaben des Innenministeriums 119 310 Migranten ein.mehr...

Berlin. Die Abschiebung des späteren islamistischen Attentäters Anis Amri im Jahr 2016 scheiterte nach Darstellung der Behörden in Nordrhein-Westfalen an den zahlreichen Vorschriften in Deutschland und dem Widerstand Tunesiens.mehr...