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Tag der Wanderfische auch in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf. Tausende Kilometer legen Wanderfische auf ihrem Weg durch die Flüsse zurück. In NRW kommen sie wieder häufiger ohne große Barrieren ans Ziel. Der Welt-Wanderfisch-Tag soll über die große Reise der Fische informieren.

Tag der Wanderfische auch in Nordrhein-Westfalen

Junge Lachse schwimmen in einem Aquarium. Foto: Oliver Berg/Archiv

Zum Welt-Wanderfisch-Tag will Nordrhein-Westfalen am heutigen Samstag über die Wege der Fische in den NRW-Flüssen informieren. Der Rhein und seine Zuflüsse sind nach Angaben des Landesamts für Natur, Umwelt (LANUV) besonders für Lachse, Maifische und Aale ein bedeutender Lebensraum auf ihrem Weg in die Meere und zurück. Auf der Reise zu ihren Laichgründen legen die Fische dabei oft mehrere tausend Kilometer zurück. Allerdings könnten bereits kleine Barrieren in Bächen den Weg der Fische stören und so den neuen Lebenszyklus der Tiere verhindern.

In Nordrhein-Westfalen wurden Millionen von jungen Wanderfischen wieder angesiedelt. Ehemals verlorene Bestände konnten so wieder etabliert werden, teilte das LANUV mit.

Am „World Fish Migration Day“ sind auch viele ehrenamtliche Fisch- und Wasserschützer beteiligt. So erwartet etwa auf dem Flürener Altrhein bei Wesel Besucher eine Bootsfahrt mit Experten-Vorträgen zu den Wanderfischarten. Auch an der Eifel-Rur in Obermaubach wird der Welt-Wanderfischtag gefeiert: Zum Informationstag zur Wiederansiedlung von Meerforellen und Lachsen hat sich auch NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking (CDU) angekündigt.

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