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Ein Traum auf zwei Rädern

Oeding Träume sind Schäume? Doch nur, wenn man nichts unternimmt, sie zu verwirklichen. Jörg Terschluses großes Hobby ist das Rennrad-Fahren. Am Freitag geht der 43-jährige Familienvater beim "Münsterland Giro" an den Start, der erstmals durch den Kreis Borken führt.

01.10.2008

Ein Traum auf zwei Rädern

<p>Jörg Terschluse ist für den "Giro Münsterland" gerüstet. Ehrensache, dass er beim Rennen am Freitag das Trikot der "RadSportFreunde Südlohn" trägt. Beining</p>

Seit etwa drei Jahren spult Terschluse nun mit seinen RSF-Kumpels im Jahr schon mal 5000 Kilometer ab. Die "RadSportFreunde Südlohn" sind ein lockerer Verbund von einem Dutzend Hobby-Radrennfahrern, die mittwochs und sonntags auf die "Piste" gehen. Das bedeutet in aller Regel: um die 120 Straßenkilometer an den Wochenenden, etwas weniger in der Wochenmitte. Und das im gesamten westlichen Münsterland. Es geht auch schon mal auf die Berge. Terschluse zählt auf: "Da ist der Daruper Berg, der Schöppinger Berg."

Gänsehaut pur

Und dann dieser Traum, den er zum ersten Mal vor einiger Zeit bei einem Massenstart von fast 2000 Fahrern im Sauerland realisiert sah. "Das ist Gänsehaut pur, in so einem Haufen von Fahrern und dann noch vor Publikum zu starten", erinnert sich der Oedinger. Als nun die dritte Auflage des "Sparkassen-Giro" am kommenden Freitag anstand, war der Fall klar für ihn und seinen Schwager André Sicking: Die beiden werden dabei sein. Mehr als 3000 Hobby-Fahrer starten auf den drei "Jedermann-Strecken", die sämtlich vom Start auf Münsters Hindenburgplatz (beim Schloss) bis nach Stadtlohn führen. Der Weg der Profis - unter ihnen Erik Zabel - führt auch durch Südlohn.

Terschluse und sein Schwager, der im vergangenen Jahr schon mal mitgefahren ist, haben sich für die mittlere Strecke entschieden, die etwa 110 Kilometer lang ist und über Altenberge bis nach Ahaus und wieder nach Münster zurück führt. Und der Schöppinger Berg ist auch dabei. Weit über 1000 Fahrer werden allein diese Tour am Freitag gegen 9 Uhr morgens in Angriff nehmen. Und was rechnet sich der Hobby-Rennfahrer aus? "Ich hoffe, einen 29-er Schnitt fahren zu können. Dann komme ich bei etwas über drei Stunden raus."

Nummer 4995

Und dass das Wetter hält, hofft Terschluse: "Wenn ich im Pulk einen hohen Schnitt fahren kann, ist das machbar von der Kraft her. Nur nicht abreißen lassen und alleine im Wind fahren müssen. Das ist tödlich." Aus den Starterlisten auf der Homepage des Sparkassen-Giros hat er sogar schon seine Startnummer gefunden - es ist die Nummer 4995. geo

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