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Struff und Marterer mit Auftaktsiegen - Witthöft raus

Paris. Zwei deutsche Tennis-Herren sind Alexander Zverev in die zweite Runde der French Open gefolgt. Auch Rafael Nadal schaffte es, allerdings nur mit einiger Mühe. Maria Scharapowa machte es noch spannender.

Struff und Marterer mit Auftaktsiegen - Witthöft raus

Steht in Paris in der zweiten Runde: Jan-Lennard Struff. Foto: Angelika Warmuth

Unter grauen Regenwolken haben Jan-Lennard Struff und Maximilian Marterer die bisher mäßige French-Open-Startbilanz der deutschen Tennis-Herren erheblich aufgehübscht.

Der Davis-Cup-Spieler und der allmählich immer stärker werdende Nürnberger überzeugten mit Auftaktsiegen und folgten Alexander Zverev in die zweite Runde. Zverev will an diesem Mittwoch gegen den Serben Dusan Lajovic schon unter die letzten 32 in Paris einziehen.

Das würde auch Struff erstmals gern bei einem Grand-Slam-Turnier schaffen. „Ich werde alles dafür geben, das ist natürlich ein Ziel“, sagte der 28-Jährige aus Warstein nach dem unerwartet klaren 6:1, 6:3, 6:0 über Jewgeni Donskoi. Der Russe war vor fünf Jahren an gleicher Stelle in Paris erster Gegner von Struff bei einem Grand-Slam-Turnier und gewann damals. Diesmal siegte der Sauerländer nach nur 80 Minuten sowie einer gut einstündigen Regenpause nach dem zweiten Satz. „Es war schon überraschend, dass es so klar war“, befand Struff angesichts von schon drei Niederlagen gegen Donskoi.

Zur gleichen Zeit schaltete Marterer den Amerikaner Ryan Harrison mit 6:1, 6:3, 7:5 aus und erreichte erstmals die zweite Runde im Stade Roland Garros. Am Jahresanfang bei den Australian Open schaffte es der 22-Jährige aus Nürnberg sogar in Runde drei. Die Erfolge sind für ihn aber weiterhin etwas Besonderes. „Von Selbstverständlichkeit kann nicht die Rede sein“, stellte der Linkshänder fest.

Marterer trifft am Donnerstag in einem interessanten Duell auf den kanadischen Jungstar Denis Shapovalov, der mit erst 19 Jahren schon die Nummer 25 der Welt ist und als einer der kommenden Stars des Herrentennis gehandelt wird. Für Marterer ging es langsamer, aber doch kontinuierlich vorwärts. „Ich habe mich so hochgemausert“, erklärte er und verwies auf Starts bei zweitklassigen Turnieren.

Carina Witthöft erlebte dagegen nicht zum ersten Mal in diesem Jahr eine Enttäuschung. Die Hamburgerin verlor 4:6, 2:6 gegen die Französin Fiona Ferro, die nur dank einer Wildcard im Hauptfeld steht und lediglich die Nummer 257 der Weltrangliste ist. Mit aggressivem Spiel und weniger Fehlern verdiente sie sich aber im vierten Anlauf ihren ersten Zweitrunden-Einzug.

Am Montag waren bereits Laura Siegemund und Tatjana Maria gescheitert, Andrea Petkovic erreichte die zweite Runde. Insgesamt sind bisher sechs von 15 deutschen Startern ausgeschieden, vier kamen weiter.

Der zehnmalige French-Open-Champion Rafael Nadal musste sich gegen den Italiener Simone Bolelli quälen. Der 6:4, 6:3, 7:6 (11:9)-Sieg im am Montagabend beim Stand von 0:3 im dritten Satz abgebrochenen Match stand erst nach knapp drei Stunden fest. Der Weltranglisten-Erste aus Spanien wehrte dabei im dritten Durchgang vier Satzbälle ab. „Es war ein harter Test, ich habe gelitten. Ich bin sehr zufrieden, dass ich die nächste Runde erreicht habe“, sagte Nadal.

Das durfte bei mittlerweile wieder strahlendem Sonnenschein auch die zweimalige Paris-Siegerin Maria Scharapowa aus Russland sein. Die frühere Weltranglisten-Erste gewann nach einem 0:3-Rückstand im dritten Satz noch 6:1, 4:6, 6:3 gegen die niederländische Qualifikantin Richel Hogenkamp.

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