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Ströer wächst kräftig und ordnet sich neu

Köln. Das Medien- und Werbeunternehmen Ströer hat vor allem dank digitaler Aktivitäten und der Direktvermarktung seinen Umsatz deutlich gesteigert. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung hat sich der Konzern eine veränderte Segmentstruktur verpasst, in der alle Bereiche im ersten Jahresviertel - mehr oder minder stark - zu einem unerwartet kräftigen Wachstum beigetragen haben.

Ströer wächst kräftig und ordnet sich neu

Werbeunternehmen Ströer wächst kräftig und ordnet sich neu. Foto: Oliver Berg/Archiv

Von Januar bis März legten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf rund 337 Millionen Euro zu. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg zudem - nach der Umstellung auf einen neuen Rechnungslegungsstandard - um 16 Prozent auf 110 Millionen Euro, wovon ein bereinigter Überschuss von 29 Millionen Euro hängen blieb.

Dabei war es vor allem das Geschäft mit der Direktvermarktung, das den Kölnern einen starken Schub verliehen hat. Hierin betreibt Ströer etwa über seine im Sommer 2017 übernommenen Töchter Avedo und Ranger einen Telefon- sowie einen Direktvertrieb. Das Umsatzplus aus eigener Kraft belief sich in diesem Segment auf mehr als 12 Prozent. Noch mehr Umsatz machte Ströer in der neuen „Content Media“-Sparte, in der der Konzern sämtliche digitalen Aktivitäten bündelt. Hierzu gehören unter anderem das Geschäft mit den Display- und Bewegtbildangeboten und die Abo-Modelle, etwa beim Statistikportal Statista.

Die Sparte des klassischen Außenwerbegeschäfts (OOH) generiert noch immer den Löwenanteil an den Erlösen - zuletzt ergab sich hier aber wieder nur ein vergleichsweise kleines organisches Plus von 2,4 Prozent.

Konzernchef Udo Müller bestätigte die Mitte Februar herausgegebene Prognose eines konzernweiten Umsatzanstiegs auf 1,6 Milliarden Euro an, nach 1,3 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2017.

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