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Stress mit der Promotion ist Frage der Motivation

Berlin. Der Bachelor ist schon im Rückspiegel, der Master endlich geschafft - und jetzt noch den Doktor? Wer sich auf eine Promotion einlässt, braucht viel Kondition, Motivation und Unterstützung. Ansonsten geht auch den besten Doktoranden irgendwann die Luft aus.

Stress mit der Promotion ist Frage der Motivation

Eine erfolgreiche Promotion ist eine Frage der Motivation. Es ist hilfreich die Beweggründe für das Vorhaben schriftlich festzuhalten. Foto: Peter Kneffel

Die Promotion ist ein Langstreckenlauf, kein Sprint. Doktoranden müssen deshalb über einen langen Zeitraum motiviert und diszipliniert bleiben.

Wie gut das klappt, hängt vor allem von den Gründen für die Promotion ab, erklärt Psychoanalytiker Hans-Werner Rückert in der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ (Ausgabe 4/2018): Wer nur den Doktor macht, weil ihn andere dazu gedrängt haben oder weil er den Schritt auf den Arbeitsmarkt scheut, bekommt vermutlich größere Probleme als jemand, der aus Interesse am Fach oder an der Fragestellung promoviert.

Schwierigkeiten gibt es im Laufe der oft Jahre dauernden Promotion aber fast immer, so der Experte. Darauf sollten sich angehende Doktoren also einrichten. Besser ans Ziel kommt zum Beispiel meist, wer die lange Arbeit in Etappen unterteilt - und das Erreichen der Zwischenziele dann auch feiert. Sinnvoll ist auch, die Motivation für die Promotion zu Beginn schriftlich festzuhalten: So kann man sich das Ziel des Projekts auf Durststrecken immer wieder vor Augen führen.

Welche Hürden sich auftun, hängt vor allem vom Umfeld und der eigenen Situation ab: Druck von den Eltern und mangelnde Unterstützung aus Familie oder Freundeskreis sind zwei mögliche Problemquellen. Viele Doktoranden machen sich den Druck auch selbst, weil sie unbedingt eine revolutionäre Arbeit abliefern wollen. Zum Ausgleich sollten Promovierende deshalb regelmäßig das Gespräch mit Menschen suchen, denen sie vertrauen und deren Feedback ihnen weiterhilft.

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