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Sting scherzt über Jamaika: „Mich erkennt da keiner“

London. Der britische Musiker bleibt völlig unbehelligt, wenn er durch Jamaikas Hauptstadt Kingston zieht - zumindest wenn er von Shaggy begleitet wird.

Sting scherzt über Jamaika: „Mich erkennt da keiner“

Der britische Sänger Sting ist in Jamaika offenbar längst nicht so bekannt wie Shaggy. Foto: Evan Agostini

Der britische Sänger Sting („All This Time“) ist bei einem kürzlichen Besuch in Jamaikas Hauptstadt Kingston neben seinem Musikerkumpel Shaggy („Mr. Boombastic“) angeblich kaum aufgefallen.

„Mich erkennt da keiner, weil ich mit dem Papst dort bin“, scherzte Sting (66) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. „Die Leute kommen an und wollen, dass er ihr Baby segnet. Er ist eine sehr wichtige Person dort.“ Shaggy, der mit dem früheren Police-Frontmann das gemeinsame Reggae-Album „44/876“ aufgenommen hat, reagierte amüsiert: „Er hat sich einfach unters Volk gemischt.“

In Kingston, der Geburtsstadt von Shaggy (49), nahmen die beiden Musiker das Video zu ihrer Single „Don't Make Me Wait“ auf und gaben ein Benefizkonzert. Für Sting war es die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. „Ich hab dort in den 80ern viel Zeit verbracht“, sagte der Sänger. „Es ist toll zu sehen, wie es sich entwickelt hat. Ich hab Kingston zwar kaum noch erkannt, aber die Leute sind immer noch wundervoll warmherzig und freundlich.“

Das Album „44/876“ erscheint am Freitag (20. April). Der Titel setzt sich aus den Vorwahlen der Heimatländer beider Musiker zusammen - 44 für Großbritannien und 876 für Jamaika. Sowohl Sting als auch Shaggy leben mittlerweile aber überwiegend in den USA.

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