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Stahlfusion: Tata tritt Befürchtungen der IG Metall entgegen

Essen. Der indische Konzern Tata hat auf Befürchtungen der IG Metall reagiert, die Stahlfusion mit Thyssenkrupp könnte zu Lasten der deutschen Seite gehen. Die Gewerkschaft befürchtet, Tata wolle Gewinne seines niederländischen Werks in Ijmuiden nicht in das Gemeinschaftsunternehmen einbringen. Dazu erklärte ein Tata-Sprecher am Donnerstag, beide Unternehmen hätten sich verpflichtet, einen einheitlichen Rahmen für alle Geschäftsbereiche zu entwickeln.

Stahlfusion: Tata tritt Befürchtungen der IG Metall entgegen

Die Logos der Konzerne Tata und Thyssenkrupp. Foto: Marijan Murat/Roland Weihrauch/Archiv

Die IG Metall hatte zuvor ihr Ja zur Stahlfusion in Frage gestellt. Sie befürchtet, dass die deutschen Standorte alleine für mögliche Verluste etwa im britischen Tata-Stahlwerk Port Talbot aufkommen müssten. „Das machen wir nicht mit“, sagte der IG-Metall-Gewerkschaftssekretär und Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der ThyssenKrupp AG, Markus Grolms.

Wie schon zuvor Thyssenkrupp teilte der Tata-Sprecher mit, dass die Prüfung der Bücher - die sogenannte Due Diligence - kurz vor dem Abschluss stehe. Zudem schreite auch „der Konsultationsprozess mit unseren Betriebsräten in ganz Europa, einschließlich der Gespräche mit unseren Gewerkschaften“ voran.

Thyssenkrupp will mit Tata den zweitgrößten Stahlkonzern in Europa mit Werken in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden schmieden. Mit der IG Metall hatte Thyssenkrupp unter anderem eine Beschäftigungsgarantie für die 21 000 Mitarbeiter der Stahlsparte bis zum 30. September 2026 sowie eine langfristige Standortsicherung vereinbart. Der Vertrag zwischen Tyssenkrupp und Tata soll nach den bisherigen Planungen voraussichtlich im Mai besiegelt werden.

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