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Polnische Herzlichkeit berührte

06.10.2008

Stadtlohn "Pada" - "es regnet" hieß es leider ziemlich oft, als erneut eine Gruppe vom Geschwister-Scholl-Gymnasium zum Schüleraustausch in Polen zu Besuch war. Doch vom trüben Wetter ließen sich die 25 Schülerinnen und Schüler der zehnten und elften Klasse die gute Laune nicht verderben. Unter Leitung von Gisela Foerster und Jan-Bernd Lepping war die Gruppe in Schlesien unterwegs und besuchte dort mit finanzieller Unterstützung des Kreises Borken ihre Gastfamilien in den Städten Sobótka (Zobten) und Kobierzyce (Koberwitz), die beide im Partnerkreis des Kreises Borken in der Umgebung von Wroclaw (Breslau) liegen. Bei höchst unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen klappte die Verständigung in den Gastfamilien generell gut. Die Atmosphäre war durchweg von herzlicher Gastlichkeit geprägt.

Hoch hinaus

Zu Beginn des Besuchs gab es gleich den ersten Härtetest: die traditionelle Besteigung des "Hausberges" von Sobótka, des Sleza (Zobten), der mit immerhin 718 Metern Höhe manchen Flachlandtiroler aus dem Westmünsterland an seine Grenzen führte. Darüber hinaus stand eine Bus-Rundfahrt auf dem Programm, die zunächst zu interessanten Plätzen in Niederschlesien führte. So gab es in Brzeg (Brieg) das Schloss der schlesischen Piasten sowie eines der vielen Denkmäler von Johannes Paul II. zu bewundern. Bei der nächsten Station konnten sich die Schüler im Oppelner Freilichtmuseum ein Bild vom Dorfleben im 19. Jahrhundert machen. In der Dorfschule bekamen sie einen Eindruck vom Schulunterricht zu Kaisers Zeiten - das Kaiser-Wilhelm-Portrait hing noch an der Wand. Höhepunkt der Fahrt war der Besuch in Auschwitz sowie die Besichtigungen von Krakau und der Salzmine von Wieliczka. Ein ganz besonderes Erlebnis dort war der Besuch eines Gottesdienstes, der zufällig in der unterirdisch im Bergwerk angelegten Kirche abgehalten wurde.

"Do widzenia"

Zurück in Niederschlesien wurde auch der Hauptstadt Breslau ein Besuch abgestattet, bei der sich alle das Prädikat "Hochleistungstouristen" verdienten. Auch bei dem trüben Herbstwetter beeindruckte die Stadt mit der Farbenpracht ihrer restaurierten Altstadt. Schließlich hieß es dann Abschied nehmen: "Do widzenia!" - "Auf Wiedersehen" im Juni 2009, wenn der Gegenbesuch der Polen in Deutschland erfolgt.

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