Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Gebiet gewinnt Konturen

Stadtlohn Rege Bautätigkeit herrscht zurzeit im Industriegebiet Borsigstraße/Thyssenstraße.

09.10.2007

Bereits Ende Juni war die 30-kV-Leitung, die mitten durch das Gebiet verlief, unter die Erde verlegt worden - und so ein Hindernis beseitigt, das die optimale Ausnutzung der Fläche einschränkte. Nun nehmen die Arbeiten an Grundstücken und Gebäuden nach und nach Gestalt an. So auch die auf dem Gelände der Firma Schunk Mobilraum.

Der Hersteller von mobilen Raumelementen - seit mehr als 20 Jahren in Stadtlohn vertreten - verlagert seinen Firmensitz von der Hölderlinstraße in das neue Industriegebiet. In der 2600 Quadratmeter großen Halle, die zurzeit gefertigt wird, werden 21 Mitarbeiter unter anderem mobile Büroräume, Tankstellenshops und PKW-Waschhallen fertigen. "Durch den Neubau biete sich die Möglichkeit, die Produktionsstätte zu modernisieren", sagt Geschäftsführer Martin Erning. Die Höhe der Investitionen: 1,3 Mio. Euro - ohne das Grundstück. Denn die Stadt nutzt das 41 000 Quadratmeter umfassende Gebiet im Wege des Erbbaurechts - und hat dieses wiederum an die Unternehmen vergeben. 2016 will sie die Flächen kaufen und an die Unternehmen veräußern.

Logistische Vorteile

Auch logistische Vorteile hat der Umzug für das ebenfalls im brandenburgischen Wiesenburg ansässige Unternehmen. Dann gehören auch Platzprobleme, mit denen das Unternehmen bei Sondertransporten zu kämpfen hatte, der Vergangenheit an - dank der Nähe zur Umgehungsstraße. Von ihr profitieren auch die drei Betriebe, die direkt an der Straße ihre Gebäude errichten und dort Bodenbeläge, Fliesen und Küchen veräußern. Denn "die gute Anbindung an die Umgehungsstraße und die Nähe zur Autobahn 31 seien deutliche Pluspunkte des Industriegebiets, meint Bürgermeister Helmut Könning. Erstmals habe die Stadt deshalb Quadratmeterpreise "von der Werbeträchtigkeit" eines Grundstücks abhängig gemacht. "Wir freuen uns, dass es möglich war, hier Firmen anzusiedeln und hoffen auch auf neue Arbeitsplätze", meint Könning. Bis auf zwei seien alle der elf Grundstücke vergeben, erklärt Wirtschaftsreferent Bernd Mesken. So siedelten sich ein Heizungsbauer, ein Elektroinstallateur, eine KFZ-Werkstatt und ein Untern ehmen, das Fertighäuser fertigt, an.

Gute Vermarktung

Die Zahl der vergebenen Flächen ist für den Wirtschaftsreferenten ein Zeichen für die anziehende wirtschaftliche Entwicklung in Stadtlohn. Könning: "Die gute Vermarktung ist auch der Wirtschaftsförderung in der Stadt zu verdanken."

Neue Gewerbeflächen in einer Größenordnung von 30 000 Quadratmetern möchte die Stadt im Bereich des Gewerbegebiets von-Ardenne Straße erschließen. Beschlüsse, die das Verfahren einleiten, seien gefasst. kh

Lesen Sie jetzt