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Drei Überfälle in der Innenstadt

STADTLOHn Beraubt und mit der Waffe bedroht wurde ein Stadtlohner in der Innenstadt, ein Taxifahrer wurde - wie berichtet - Opfer eines versuchten Raubüberfalls und ein weiterer Stadtlohner wurde geschlagen und seiner Geldbörse beraubt - innerhalb von wenigen Stunden am Samstagabend.

06.10.2008

Wie die Polizei berichtet, seien bei der sofort nach Meldung der Taten eingeleiteten Nahbereichsfahndung drei Verdächtige festgenommen worden. Der Tatverdacht habe sich bislang aber nicht erhärtet, so dass die drei festgenommenen jungen Stadtlohner nach der Vernehmung wieder entlassen wurden.

Sofort abgedrückt

Gegen 23 Uhr wurde ein 52-jähriger Stadtlohner in der Gasse zwischen der Volksbank und der Apotheke an der "Alten Poststraße" von zwei Personen angerempelt, mit einer Pistole bedroht und aufgefordert, Geld herauszugeben. Als der Geschädigte angab, kein Geld dabei zu haben, hielt ihm einer der Täter die Pistole an den Kopf und drückte sofort ab. Es handelte sich, so die Polizei, vermutlich um eine Gaspistole, da der Stadtlohner einen Schlag an der Stirn verspürte. Er fiel zu Boden. Als das Opfer einen der Täter an der Jacke ergriff, gab dieser einen zweiten Schuss mit der Pistole in Richtung des Geschädigten ab. Dabei verspürte der Geschädigte erneut einen Schlag im Stirnbereich. Als er anschließend laut um Hilfe rief, flüchteten die beiden Täter in Richtung Volksbank. Der 52-Jährige war bei dem Überfall leicht verletzt worden. Eine ärztliche Behandlung lehnte er ab.

Alkoholisiertes Opfer

In etwa zur gleichen Zeit war ein 45-jähriger Stadtlohner zu Fuß auf der Klosterstraße unterwegs. In Höhe der Eisdiele lief er an einer Gruppe von rund zwölf jungen Männern vorbei, als er einen Schlag auf den Rücken erhielt, mehrere Personen ihn zu Boden rissen, ihm die Geldbörse entwendeten und wegrannten. Das alkoholisierte Opfer blieb unverletzt, ging zunächst nach Hause und informierte von dort die Polizei.

"Da, wo wir können, sind wir aktiv", betonte gestern Stadtlohns Erster Beigeordneter Karlheinz Pettirsch im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Die Polizeipräsenz sei erhöht worden, ein Wachdienst im Einsatz, die Stadt sei mit der Polizei im Gespräch - alles, was der " Runde Tisch gegen Gewalt" vorgeschlagen habe, werde seitens der Stadt getan. Zuletzt war bei der Ratssitzung im Juni noch ein Rückgang der gewalttätigen Übergriffe festgestellt worden. Mit Blick auf die jüngsten Straftaten stellte er fest: "Uns sind die Hände gebunden." ewa

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