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Sportchef Bobic: „Wurde als Ausländer wahrgenommen“

Frankfurt. Eintracht Frankfurts Sportchef Fredi Bobic und Trainer Niko Kovac „entstammen beide einer Generation, die gelernt hat, sich in Deutschland von klein auf zu behaupten“, sagte Bobic im Gespräch der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Sportchef Bobic: „Wurde als Ausländer wahrgenommen“

Fredi Bobic ist seit 2016 Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt. Foto: Marijan Murat

„Niko musste sich als Jugendlicher in Berlin alles erkämpfen. So war es bei mir in Bad Canstatt auch. Wir wurden damals als Ausländer wahrgenommen. Uns wurde wirklich nichts geschenkt“, betonte Bobic, der seit Sommer 2016 beim hessischen Fußball-Bundesligisten tätig ist. Er wuchs als Sohn jugoslawischer Einwanderer in Stuttgart auf. Der 46-Jährige sagte auch: „Ich musste immer den härteren Weg nehmen - habe mich am Ende des Tages dabei aber durchgesetzt. Auch weil wir entsprechend viel dafür getan haben. Das hat uns geprägt, so leben wir es beide in unserer heutigen Funktion auch bei der Eintracht vor.“ Frankfurt steht in der Bundesliga auf Platz vier, der am Saisonende zur Teilnahme an der Champions League berechtigen würde.

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