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Spanisches Cervantes-Institut eröffnet Haus in Frankfurt

Frankfurt/Madrid (dpa) - Das spanische Kulturinstitut Cervantes wird im Dezember ein Haus in Frankfurt eröffnen. Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) unterzeichnete am Donnerstag in Madrid einen entsprechenden Vertrag mit dem Präsidenten des Instituto Cervantes, Cèsar Antonio Molina.

Das Institut vermittelt die spanische Kultur im Ausland und ist damit das Pendant zum deutschen Goethe-Institut. Seinen Sitz wird das nach dem spanischen Nationaldichter Miguel de Cervantes (1547-1616) benannte Institut im früheren Amerika-Haus in Frankfurt haben. Dafür renoviert die Stadt das Gebäude für drei Millionen Euro. Die Kosten sollen durch die Vermietung langfristig refinanziert werden. Mit einer Nutzfläche von rund 3000 Quadratmetern und einem großen Garten sowie rund 50 Mitarbeitern wird das Institut nach Angaben der Stadtverwaltung das größte seiner Art in Deutschland sein. Bisher ist Spanien mit Cervantes-Instituten in Berlin, München und Bremen vertreten.

Das Institut will bei seiner Arbeit auch die Kultur der spanischsprachigen Länder Lateinamerikas miteinbeziehen. Das «stark anglophil geprägte Frankfurt» bekomme damit neue Impulse aus dem Süden des amerikanischen Kontinents, sagte Roth. Zur Eröffnung im Dezember hat sich der spanische Kronprinz Felipe angesagt.

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