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Solarworld schränkt Produktion in Thüringen ein

Arnstadt/Freiberg. Der insolvente Solarzellenhersteller Solarworld hat Einschränkungen für seine Produktion in Arnstadt in Thüringen angekündigt. Die dortige Zellfertigung soll vorübergehend gestoppt werden, bis neue Investoren gefunden sind, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Modulproduktion im sächsischen Freiberg solle aber weiterlaufen. Die weltweite Investorensuche läuft nach Einschätzung des Insolvenzverwalters gut. Die Resonanz sei groß. Für Nachfragen war das Unternehmen am Donnerstagabend nicht zu erreichen.

Solarworld schränkt Produktion in Thüringen ein

Der Thüringer Standort der Solarworld AG in Arnstadt. Foto: arifoto UG/Archiv

Das Unternehmen mit Sitz in Bonn hatte erst im April die Produktion in Arnstadt und Freiberg wieder aufgenommen, nachdem es Ende März erneut einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Bonn gestellt hatte. Im Mai vergangenen Jahres war es schon einmal pleite gewesen. Der Solarzellenhersteller leidet schon lange unter der Billigkonkurrenz aus China. Solarworld hat an seinen drei Standorten nach Angaben des Unternehmens insgesamt noch 570 Mitarbeiter.

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