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Sirenen heulen zur Warnung

03.04.2018
Sirenen heulen zur Warnung

So sieht die Sirene auf dem Dach der Feuerwache aus. rn-foto (A) Bludau © Foto: Guido Bludau

Dorsten. Auf Dorstens Dächern, zum Beispiel an der Feuerwache an der Bismarckstraße, entdecken Beobachter ein interessantes Gerät. Meist auf einem Dreibein montiert, handelt es sich um eine elektronische Sirenenanlage.

Die kann von einer Stelle per Knopfdruck ausgelöst werden. Nämlich von der Kreisleitstelle in Recklinghausen. Hier laufen die Fäden zusammen, wenn in den zehn Städten des Kreises etwas Schlimmes passiert. Ein Unwetter oder ein schrecklicher Unfall oder ein Unglück, bei dem giftige Stoffe austreten. Dann wird die Bevölkerung gewarnt.

Die Sirenen geben verschiedene Töne von sich. Jeder Ton steht für eine bestimmte Gefahrensituation. Wenn die Sirene zum Beispiel eine Minute lang heult und der Heulton zweimal unterbrochen wird, ist das das Signal für die Bürger, das Radio einzuschalten und die Nachrichten zu hören. Da erfahren sie dann mehr, auf was sie sich einstellen müssen. Es gibt aber auch einen auf- und abschwellenden Signalton. Der warnt bei Katastrophen. Und dann gibt es einen auf- und abschwellenden Heulton, der zweimal unterbrochen wird. Dann wird’s richtig brenzlig, weil giftige Gase ausgetreten sind. Ein Dauerton signalisiert Entwarnung. Zweimal im Jahr heulen die Sirenen zur Probe. Damit man weiß, dass sie auch im Ernstfall funktionieren.


Claudia Engel

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