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Ausbildungsmarkt in der Region

Sich optimal entfalten

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in der IHK-Region mit den Städten Dortmund und Hamm sowie dem Kreis Unna ist gegenwärtig sehr erfreulich. Ende April konnten 1558 neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse verzeichnet werden.

Sich optimal entfalten

Michael Ifland,, Geschäftsführer Berufliche Bildung der IHK zu Dortmund Foto: silvia kriens

Verglichen mit dem Vorjahreswert ist das ein deutliches Plus von 16,3 Prozent. Das ist zweifellos nur eine Momentaufnahme. Aber wir sind vorsichtig optimistisch, auch im Jahr 2018 zum dann achten Mal in Folge insgesamt mehr als 5000 neue Ausbildungsverträge registrieren zu können.

Jugendliche und ihre Eltern sollten wissen, dass das Interesse der Unternehmen an Azubis sehr groß ist und sich den jungen Menschen hervorragende berufliche Perspektiven eröffnen. Der Fachkräftemangel von morgen wird nämlich nicht vorrangig die Akademiker betreffen. Nein, die Wirtschaft benötigt vor allem beruflich qualifizierten Nachwuchs. Im Bereich der dualen Berufsausbildung wird die Nachfrage immer stärker werden. Hier stehen engagierten jungen Leuten, die sich vielleicht auch noch für eine Weiterbildung entscheiden, quasi alle Türen offen.

In der IHK-Stellenbörse gibt es aktuell noch über 800 freie Ausbildungsplätze. Und am 8. Juni findet zum Beispiel wieder die Dortmunder Nacht der Ausbildung statt – für Jugendliche ist das eine tolle Gelegenheit, die Betriebe zu besuchen und sich zu informieren. Ebenso wie die Azubi-Speed-Dating-Termine, die regelmäßig im Herbst angeboten werden. Informationen sind sehr wichtig, ebenso wie praxisnahe Einblicke in die Unternehmen. Umso größer ist für die Jugendlichen die Chance, den individuell passenden Ausbildungsplatz zu finden.

Leider konzentriert sich der Fokus der Schülerinnen und Schüler zumeist auf nur wenige Ausbildungsberufe. In den Top 10 der beliebtesten Berufe rangieren die Kaufleute für Büromanagement, die Kaufleute im Einzelhandel und die Verkäufer regelmäßig ganz weit oben.

Natürlich verstehen wir, dass das Interesse für diese Berufe groß ist. Allerdings machen sich die Jugendlichen hier Konkurrenz, während andere Berufsbilder mit sehr guten Zukunftsperspektiven oft unbeachtet bleiben. In unserer Region gibt es mehr als 130 Ausbildungsberufe, die großes Potenzial bieten, und es kommen auch neue hinzu: Ab dem Sommer gibt es zum Beispiel die Ausbildung zum Kaufmann im E-Commerce.

Viele Schülerinnen und Schüler haben aber nur ungenaue Vorstellungen von den Möglichkeiten, die ihnen die Arbeitswelt heute bietet. Ich würde mir also sehr wünschen, dass die Jugendlichen über den Tellerrand hinaus schauen, denn dann bieten sich sehr gute Karrierechancen. Es bringt nichts, sich für einen Ausbildungsberuf zu entscheiden, weil er gerade bei Freunden oder in den Medien angesagt ist. Der richtige Beruf ist der, in dem ein junger Mensch seine Talente und Begabungen optimal entfalten kann. Wir unterstützen beide Seiten, Unternehmen und Auszubildende, herzlich gerne.

Michael Ifland,

Geschäftsführer Berufliche

Bildung der IHK zu Dortmund

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Michael Ifland
Michael Ifland,, Geschäftsführer Berufliche Bildung der IHK zu Dortmund

Foto: silvia kriens

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