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Die magische Zeit auf Schloss Cappenberg hat begonnen

Traumstart für das Musikfestival

Sommerwetter und ein ausverkauftes Haus: beste Startbedingungen für das elfte Musikfestival Schloss Cappenberg. Auch ein eingefleischter Jazz-Fan gehört zu den Dauergästen.

Cappenberg

von Sylvia vom Hofe

, 21.05.2018
Die magische Zeit auf Schloss Cappenberg hat begonnen

Felix Mendelssohn Bartholdys Oktett bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt. © Foto: Günther Goldstein

Schon die erste Hälfte des ausverkauften Eröffnungskonzerts am Sonntagabend im Schlosstheater genügt, damit Lore Boas ins Schwärmen gerät. „Das ist einfach großartig“, sagt die Cappenbergerin. Und ihr Urteil hat Gewicht.

So spannend wie Jazz

Nicht nur, weil die Übersetzerin auch schon die zehn Musikfestivals zuvor besucht hat, sondern weil Musik das Lebenselexir der 91-Jährigen ist. Eigentlich der Jazz, den ihr verstorbener Mann Günter Boas entscheidend geprägt hatte: „Aber ich liebe auch Kammermusik. Und was hier auf der Bühne passiert, ist extrem spannend. Und so musikalisch“, sagt die Tochter eines Cellisten.

Die magische Zeit auf Schloss Cappenberg hat begonnen

Lore Boas (r.) ist eine internationale Jazz-Expertin. Sie liebt aber auch die Kammermusik - insbesondere auf Cappenberg. © Foto: Günther Goldstein

Umbauarbeiten enden 2019

Schlossherr Sebastian Graf von Kanitz hatte nicht zu viel versprochen, als er eineinhalb Stunden zuvor das Festival eröffnete. Es werde wieder eine „magische Zeit“, versprach er mit einem Zitat der Festivalgründerin und -leiterin Mirijam Contzen.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Festival Eröffnung

Das elfte Musikfestival Cappenberg ist eröffnet: mit einem virtuosen Auftaktkonzert. Aber auch in der Pause gab es einiges zu sehen, wie unser Fotograf festgestellt hat.
21.05.2018
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Sebastian Graf von Kanitz bläst die zweite Konzerthälfte ein.© Foto: Günther Goldstein
Bürgermeister Wihelm Sendermann (l.) aus Olfen und sein Selmer Amtskollege Mario Löhr waren unter den Festovalgästen.© Foto: Günther Goldstein
Festivalstimmung auf dem Schlosshof.© Foto: Günther Goldstein
Zahlreiche Ehrengäste und Sponsoren waren unter dem Premierenpublikum.© Foto: Günther Goldstein
Im Gelben Saal des Schlosses wurden die Gäste während der Pause bewirtet.© Foto: Günther Goldstein
Aus ganz Deutschland strömen Festivalgäste nach Cappenberg.© Foto: Günther Goldstein
Aus ganz Deutschland strömen Festivalgäste nach Cappenberg.© Foto: Günther Goldstein
Die Plätze im Schlosstehater waren begehrt.© Foto: Günther Goldstein
Zahlreiche Ehrengäste und Sponsoren waren unter dem Premierenpublikum.© Foto: Günther Goldstein
Latica Honda-Rosenberg (l.) hatte bei Felix Mendelssohn Bartholdys Streichoktett die erste Geige gespielt. Festivalleiterin Mirkijam Contzen dankte ihr.© Foto: Günther Goldstein
Erst 16 Jahre alt war Felix Mendelssohn Bartholdy, als er das Oktett schrieb.© Foto: Günther Goldstein
Die Plätze im Schlosstehater waren begehrt.© Foto: Günther Goldstein
Schlussapplaus, der nicht abbrechen will.© Foto: Günther Goldstein
Schlussapplaus, der nicht abbrechen will.© Foto: Günther Goldstein
Jeder Künstler hat eine weiße Rose bekommen.© Foto: Günther Goldstein
Schlussapplaus, der nicht abbrechen will.© Foto: Günther Goldstein
Schlussapplaus, der nicht abbrechen will.© Foto: Günther Goldstein
Schlussapplaus, der nicht abbrechen will.© Foto: Günther Goldstein
Aus ganz Deutschland strömen Festivalgäste nach Cappenberg.© Foto: Günther Goldstein
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.© Foto: Günther Goldstein
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.© Foto: Günther Goldstein
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.© Foto: Günther Goldstein
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.© Foto: Günther Goldstein
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.© Foto: Günther Goldstein
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.© Foto: Günther Goldstein
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.© Foto: Günther Goldstein
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.© Foto: Günther Goldstein
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.© Foto: Günther Goldstein
© Foto: Günther Goldstein
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.© Foto: Günther Goldstein
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.© Foto: Günther Goldstein
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.© Foto: Günther Goldstein
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.© Foto: Günther Goldstein
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.© Foto: Günther Goldstein
Wein vom gräflichen Weingut in Lorch.© Foto: Günther Goldstein
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.© Foto: Günther Goldstein
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.© Foto: Günther Goldstein
Lore Boas (r.) ist eine internationale Jazz-Expertin. Sie liebt aber auch die Kammermusik - insbesondere auf Cappenberg.© Foto: Günther Goldstein
Und das trotz der andauernden Umbauarbeiten: der Grund, dass das Festival in den vergangenen zwei Jahren ausgefallen war. Von Kanitz rechnet damit, dass sich die Baumaßnahme noch „bis zum Frühjahr 2019“ hinziehen werde. „Ich hatte immer gesagt dass ich die Wiedereröffnung des Museums im Schloss noch während meiner Amtszeit machen werde“, sagt Landrat Michael Makiolla während der Konzertpause. Und die endet im Herbst 2020.

Neben dem Landrat hatten auch Mario Löhr und Wilhelm Sendermann, die Bürgermeister von Selm und Olfen, in der Reihe der Ehrengäste Platz genommen. Sie erlebten bereits am ersten Festivaltag ein „Programm, vollgepackt mit Vertrautem und eher Unbekanntem in einer so nur in Cappeberg vorkommenden Interpretation“, wie es Intendant Dr. Berthold Warnecke für die gesamte Festivalwoche angekündigt hatte.

Dienstag zur öffentlichen Probe

Für mich ist das hier besser als Urlaub“, sagt Lore Boas. Jeden Tag entführen Contzen und ihre 18 virtuosen Kollegen das Publikum in eine andere Klang-und Gefühlswelt – an diesem Dienstag sogar kostenlos. Von 15 bis 16.30 Uhr proben die Musiker öffentlich. Ab 14 Uhr ist das Festivalcafé geöffnet.

Programm 22. Mai, 14 bis 17 Uhr: Festivalcafé, 15 bis 16 Uhr: öffentliche Probe bei freiem Eintritt 23. Mai, 19.30 Uhr, Theaterkonzert „Take five – eine Handvoll“; 18.45 Uhr Konzerteinführung (30 Euro/35 Euro) 25. Mai, 19.30 Uhr: „Konzert in die Nacht“ in der Stiftskirche mit kulinarischem Angebot in der Pause (25/35/45 Euro) 26. Mai, 19.30 Uhr: Theaterkonzert Müllerin Art; 18.45 Uhr Konzerteinführung (30/35 Euro) 26. Mai, 22.30 Uhr: „Late Night Sessions“ im Gelben Saal des Schlosses (20 Euro) 27. Mai, 11 Uhr, Familienkonzert im Theater des Schlosses (10/ 5 Euro) 27. Mai, 17 Uhr, Abschlusskonzert: „Erinnerungen ... Es war einmal“; 16.15 Uhr Konzerteinführung (35 Euro/30 Euro) Tickets: 01806 700 733
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Königliche Musik auf Schloss Cappenberg

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