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"Unter Bauern" - Jungschauspieler schafft ersten Schritt zum Ruhm

BORK Von Bork nach Hollywood: Das ist das Ziel von Jungschauspieler Benedikt Hülsbusch. Durch eine Rolle im Film „Unter Bauern“ kam er diesem Traum nun ein Stück näher. An der Seite von Schauspiel-Veteran Armin Rohde spielte er einen SS-Offizier. Auf seinen Lorbeeren ausruhen will er sich jedoch nicht. Neue Rollen hat er bereits im Kopf.

von Von Sarah Hinderer

, 08.10.2008

Er ist Borks neues Sternchen am Filmhimmel. Benedikt Hülsbusch ist nach seiner ersten größeren Filmrolle immer noch im Glücksrausch: „Es war ein unvergessliches Erlebnis. Bislang kannte ich nur das „Making of“ von Filmen als Bonusmaterial auf DVDs, jetzt war ich selbst dabei.“, schwärmt der 16-Jährige.

In der deutsch-französischen Produktion „Unter Bauern“ (basierend auf der Romanvorlage „Retter in der Nacht“ von Marga Spiegel) konnte Benedikt eine Sprechrolle ergattern. Als SS-Offizier drehte er mit Armin Rohde, was ihn besonders begeistert. „Er war richtig locker, hat Witze gemacht und rumgealbert.“

Mit Hund, Pferd, Kätzchen und 450 Schweinen

Die Original-Schauplätze für Ludi Boekens Film liegen in Capelle und der nahen Umgebung. Benedikt drehte seine Szenen auf einem Landhausgrundstück in Lippstadt. Dabei ist die Kulisse nicht fremd für Benedikt. Er wohnt selbst auf einem 175-Jahre-alten Bauernhof in Bork, zusammen mit seiner Familie, Hund, Pferd, Kätzchen und 250 Schweinen, davon 200 Ferkel.

Seine Eltern betreiben im Selmer Ortsteil eine Schweinezucht. Darauf ist Benedikt stolz: „Bork ist mein Zuhause und ich fühle mich auch hier auf dem Hof sehr verbunden.“ Trotz der Idylle des Landhauses kann er sich das Schweinezüchten später nicht vorstellen. „Schauspieler war eigentlich immer mein Traumberuf“, erinnert er sich und schmunzelt:. „Außer als Kind, da wollte ich Baggerfahrer werden.

Übers Casting zum SS-Offizier

Zu der Rolle als SS-Offizier kam er über Castings, bei denen er unter anderem den Regisseur selbst überzeugen musste. „Ich bin sehr ehrgeizig und kämpfe für meine Ziele. Außerdem stehe ich gern im Mittelpunkt. Beides ist als Schauspieler wichtig.“ Auf seinen Lorbeeren will sich der Schüler jedoch nicht ausruhen. „Jetzt heißt es weitermachen, Vorsprechen und weiter bewerben. Es ist schließlich wie in jedem anderen Job auch, wenn ein Schauspieler nicht dreht ist er arbeitslos.“

Alles außer Liebesszenen

Deshalb ist er auch offen für neue Projekte. Nur Liebesszenen möchte er lieber nicht drehen. „Das möchte ich meiner Freundin Luisa nicht zumuten.“Seine Lieblingsrolle wäre eine Actionfigur wie Terminator. „Arnold Schwarzenegger ist mein Vorbild. Ich mache auch Bodybuilding und mag Actionfilme.“

Borks Schwarzenegger

Doch bis zur Hollywoodkarriere ist es noch ein weiter weg. „Erstmal möchte ich mein Abitur machen.“, erklärt er und fügt grinsend hinzu: „Aber dann, klar, dann will ich Borks Arnold Schwarzenegger werden.“

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