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Das Baustellenfest muss umziehen

Verzögerung bei Kreisstraßen-Baustelle

Eigentlich sollte das Baustellenfest vom 9. bis 11. März zur Unterstützung der von den Bauarbeiten gebeutelten Geschäftsleute direkt auf der Kreisstraße stattfinden. Das wird so nun aber nicht funktionieren. Die Marktschreier müssen woanders rufen.

Selm

, 23.02.2018
Das Baustellenfest muss umziehen

Gehweg und Fahrbahn der Kreisstraße sind noch nicht so weit ausgebaut, dass das Baustellenfest dort stattfinden könnte. Die Veranstalter bieten alternative Standorte für das Fest an. © Arndt Brede

Die kalten Temperaturen der letzten Zeit und der für die kommende Woche zu erwartende Dauerfrost haben die Veranstalterin – die Stadt Selm – in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft veranlasst, umzudisponieren. Hatte der ursprüngliche Plan gelautet, die Marktschreier und das Musikprogramm auf der Kreisstraße, also in direkter Nähe zu den Geschäften, zu platzieren, lautet Plan B wetterbedingt so: „Die Stadt hat unter Einbeziehung aller Partner entschieden, das Baustellenfest zum größten Teil auf den Willy-Brandt-Platz zu verlagern“, erklärt Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage der Ruhr Nachrichten. „Dort sollen nun die Marktschreier während der drei Tage stehen. Das Musikprogramm soll in der Nähe des bestehenden Kreisverkehrs an der Botzlarstraße stattfinden.“

Bauarbeiter werden nicht fertig


Zu den Gründen, die zu den Veränderungen geführt haben, sagt Woesmann: „Die Baufirma hat der Stadt Selm mitgeteilt, dass nicht alle Arbeiten aufgrund des in der kommenden Woche zu erwartenden Dauerfrostes abgeschlossen werden können. Insbesondere der Gehweg auf der westlichen Seite der Kreisstraße wird bis zum Baustellenfest noch nicht fertig gestellt sein.“


Konkret: Wegen des Frostes seien keine Pflasterung und Asphaltierung, geschweige denn vorbereitende Arbeiten für Pflasterung und Asphaltierung möglich, führt der Stadtsprecher aus.

Geschäftsleute sind nicht begeistert


Unter den jetzigen Voraussetzungen könnte die Stadt ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht nachkommen, wenn das Baustellenfest, so wie geplant, auf der Kreisstraße stattfinden würde.


Die Geschäftsleute seien zwar nicht begeistert, ziehen aber mit, teilt Manfred Breyer, Sprecher der Werbegemeinschaft, auf Anfrage mit. „Zwangsläufig, denn die Werbegemeinschaft hat schon viel Geld für Werbemaßnahmen investiert. Wir können und wollen nicht zurückrudern, sondern unseren Selmer Bürgern zeigen, was wir trotz der widrigen Umstände stemmen können.“

Marktschreier sind zufrieden


Wie beurteilt die Werbegemeinschaft den Standort Willy-Brandt-Platz für das Marktschreier-Geschehen? „Wir sind bemüht, das Geschehen der Marktschreier möglichst nah an die Kreisstraße und die Geschäfte zu bekommen, damit sich alle gegenseitig befruchten können“, meint Breyer. Das sei letztendlich mit dem Marktschreier-Standort Willy-Brandt-Platz einigermaßen gelungen. „Die Marktschreier sind zufrieden, weil Toiletten und Stromanschlüsse vorhanden sind und sie mit den großen Fahrzeugen gut den Willy-Brandt-Platz ansteuern können.“


Was ist aber mit der Erreichbarkeit der Geschäfte an der Kreisstraße? Manfred Breyer dazu: „Wir werden uns bemühen, etwas breitere Gehwege zur Verfügung zu stellen. Das waren nämlich auch Bedenken des Ordnungsamtes.“

Der aktuelle Zeitplan des Programms:
  • Freitag, 9. März: 11 bis 19 Uhr Marktschreier auf dem Willy-Brandt-Platz; ab 19 Uhr Musik mit dem Duo „Die Zwei“ („Accoustic unplugged“) auf einem Platz zwischen Kreisverkehr Botzlarstraße und Volksbank-Hauptstelle. Dort wird es auch an allen drei Tagen Kinderanimation geben.
  • Samstag, 10. März: 10 bis 19 Uhr Marktschreier; ab 19 Uhr Musik mit „Fritz“ (Live-Tanzmusik mit gängigen Schlagern und Chart-Hits); bis 20 Uhr haben die Geschäfte im Zentrum geöffnet.
  • Sonntag, 11. März: 11 bis 18 Uhr Marktschreier; 13 bis 18 Uhr verkaufsoffener Sonntag in den Geschäften im Selmer Zentrum.
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