Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Sechs Jahre nach Brandstiftung: Neue A57-Brücke öffnet

Dormagen. Im Frühjahr 2012 brannte eine Brücke an der Autobahn 57 - mit fatalen Folgen. In der dadurch ausgelösten Massenkarambolage starb ein Mann, 16 Menschen wurden teils schwer verletzt. Die Brücke musste abgerissen werden - erst nach sechs Jahren gibt es jetzt eine neue.

Sechs Jahre nach Brandstiftung: Neue A57-Brücke öffnet

Autos fahren über die neue Brücke bei Dormagen. Foto: Federico Gambarini

Sechs Jahre nach dem verheerenden Brand unter einer Brücke der Autobahn 57 können Autofahrer von Samstag an die Brücke wieder befahren. Am Samstagmorgen würden die letzten gelben Markierungen und Überreste der ehemaligen Verkehrsführung bei Dormagen entfernt, sagte ein Sprecher der Landesbehörde Straßen.NRW.

Wegen dieser Arbeiten bleibe eine Fahrspur anfangs noch gesperrt, im Laufe des Tages könne der Verkehr dann völlig ungehindert über die neue Brücke fließen.

Im Frühjahr 2012 hatte die Autobahn nachts nach einer Brandstiftung unter der Brücke in einer schwarzen Qualmwand gestanden - mit fatalen Folgen. In der dadurch ausgelösten Massenkarambolage starb ein 29-jähriger Mann aus Jüchen, 16 Menschen wurden teils schwer verletzt.

Die Brücke musste als Totalschaden abgerissen werden. Durch bis zu 1000 Grad Brandhitze hatte der Stahl im Beton seine Tragkraft verloren. Wochenlang staute sich der Verkehr wegen der anfangs voll gesperrten Autobahn auf den Umgehungsstraßen der Region. Eine Behelfsbrücke nahm später den Verkehr auf.

Rund zwölf Millionen Euro habe nun der Bau der neuen Brücke gekostet, sagte der Sprecher. Kampfmitteluntersuchungen hatten mehrmals zu Verzögerungen geführt.

Wer den Brand verursacht hat, ist weiterhin unklar. „Wir sind insgesamt über 100 Spuren nachgegangen, allerdings gab es keinen konkreten Tatverdacht“, sagte der zuständige Staatsanwalt Matthias Ridder am Mittwoch auf dpa-Anfrage.

Als besonders heiße Spur galt zwischenzeitlich ein von Jugendlichen gestohlener Kleintransporter, der wenige Stunden vor dem Brand in unmittelbarer Nähe des Brandortes gefunden wurde. Es habe sich aber nicht erhärtet, dass einer der Diebe des Transporters auch der Brandstifter gewesen sei, sagte der Staatsanwalt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Siegen. Er wollte ihm noch ins Gesicht stechen: Weil er seinen Bruder und dessen Frau erstochen haben soll, steht ein 63 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Siegen. Die Tat hat er gestanden, Reue zeigte er nicht. Nun wird das Urteil erwartet.mehr...

Bonn. Bei einem Frontalzusammenstoß sind am Mittwoch drei Menschen in Bonn schwer verletzt worden - darunter ein 14-Jähriger. Ein 49-jähriger Mann habe die Kontrolle über seinen Wagen aus zunächst ungeklärter Ursache verloren und sei dann auf die Gegenfahrbahn geraten, teilte die Polizei mit. Dort krachte er in das entgegenkommende Auto einer 29-Jährigen. Bei dem Unfall wurden die Fahrerin und der Fahrer sowie der jugendliche Beifahrer des 49-Jährigen verletzt. Die drei Menschen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.mehr...

Münster. Dank guter Geschäfte im europäischen Binnenmarkt hat die Westfleisch-Gruppe 2017 die sinkende Nachfrage in Deutschland und einen Rückgang in China wettgemacht. Ingesamt legte der Umsatz um 11,3 Prozent auf 2,75 Milliarden Euro zu. Der operative Gewinn, also das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda), verbesserte sich um 16 Prozent auf 71,3 Millionen Euro, teilte das als europäische Genossenschaft (SCE) aufgestellte Unternehmen auf der Generalversammlung am Mittwoch in Münster mit.mehr...