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Altenpflegerin Sandra liebt ihren Beruf

dzHäusliche Pflege: In Schwerte fehlen Fachkräfte

In Deutschland werden rund 2,3 Millionen Menschen ambulant gepflegt - Tendenz steigend. Pflegekräfte werden händeringend gesucht, auch in Schwerte. Wie ist es, in diesem Beruf zu arbeiten? Wir haben Schwester Sandra Bergemann von der Caritas gefragt. Und sie bei der Arbeit begleitet.

Schwerte

, 18.05.2018

Magdalene Merkel ist fast 80 und am Rücken operiert. Und sie hat nur noch zehn Prozent Sehkraft. Ihr Mann Manfred ist schwer herzkrank. Dass die beiden noch immer in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung in Westhofen leben können und dort passabel zurechtkommen, verdanken sie auch der häuslichen Pflege durch Schwester Sandra. Die ist seit 16 Jahren für die Caritas-Sozialstation unterwegs, mit ihr versorgen allein bei der Caritas rund 30 Kollegen und Kolleginnen 220 Patienten. Ihr Arbeitgeber würde gern mehr Pflegekräfte einstellen, um noch mehr bedürftige Patienten zu versorgen, aber es herrscht großer Personalmangel in der Altenpflege.

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