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Schwerter Tafel zieht ins Fachwerk

SCHWERTE Tafel und mehr: Eine Filiale des Kaufhauses „Kleiner Euro“, eine Kinderspielecke und sogar Ausstellungsmöglichkeiten - für all das hat das Sozialkaufhaus bald Platz. Im November steht der Umzug zur Ostenstraße 17 an.

von Reinhard Schmitz

, 07.10.2008
Schwerter Tafel zieht ins Fachwerk

In das Fachwerkhaus an der Ostenstraße 17 will die Schwerter Tafel voraussichtlich im November umziehen.

Noch haben die Handwerker das Sagen in dem denkmalgeschützten Fachwerk. Viele verzichten auf ihren Stundenlohn, um die Arbeitslosen-Initiative Signal beim Herrichten ihres neuen Domizils zu unterstützen. Die Anschlüsse für Herde und Spüle markieren bereits den Küchenbereich. „Hier kommt unser Edelstahl-Tresen hin", sagt Signal-Chef Olaf Heppe.

Servicemitarbeiter werden die Gerichte zu den Tischen vor den großzügigen Fenstern bringen, die den Blick ins Altstadtleben freigeben. Umgestaltet wird auch der Eingangsbereich samt zweier Toilettenkabinen, eine davon behindertengerecht eingerichtet. Mit einer großen Entrümpelungsaktion waren die Arbeiten vor vier Wochen gestartet. „Wir haben fünf Container mit Holz, Sperrmüll und Sand gefüllt“, berichtet Heppe.

Geschichte aus 150 Jahren atmen viele Details des Gebäudes. Die kunstvoll verzierten Pfeiler aus Gusseisen oder das offene Fachwerk-Ständerwerk im ersten Obergeschoss, in dem das Sozialkaufhaus „Kleiner Euro“ Hausrat wie Tassen und Teller sowie Kleidung anbieten wird. Im angrenzenden Erkerzimmer können sich Kinder mit Spielen und Basteln die Zeit vertreiben, während sich ihre Eltern an der Lebensmittelausgabe anstellen.

Über 300 Familien versorgt die Tafel mit Nahrungsmitteln für Zuhause. Bis zu 70 Menschen sitzen täglich am Mittagstisch des Sozialrestaurants. Sogar Ausstellungen mit Schwerter Künstlern kann sich Heppe in den neuen Essräumen vorstellen. Das Motto: Soziales trifft Kunst.

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