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Betondecke für das Marienkrankenhaus-Parkhaus: Kolonne arbeitete 24 Stunden

SCHWERTE Über zwei große Pumpen kam der Beton am Mittwoch auf das neue Parkdeck des Marienkrankenhauses. Quer über das Gebäude reichten die riesigen Rohre, aus denen die zähe graue Masse spritzte.

von Von: Anne Petersohn

, 01.10.2008
Betondecke für das Marienkrankenhaus-Parkhaus: Kolonne arbeitete 24 Stunden

Aus zwei 56-Meter-Pumpen kam der Beton am Mittwoch auf das Parkdeck.

Langsam nahm die Decke Gestalt an, in mehreren breiten Streifen, Schritt für Schritt – mit 1200 Kubikmetern Beton auf 4000 Quadratmetern Fläche. „Dazu arbeiten wir zeitgleich mit zwei Kolonnen“, erklärte Thomas Brockmeier, Geschäftsführer des ausführenden Unternehmens B & S Hochbau aus Paderborn.

Zusammen mit seinen Kollegen war Brockmeier zu einer 24-Stunden-Schicht in die Ruhrstadt gereist: Gegen sechs Uhr morgens begann gestern die Arbeit, und gegen sechs Uhr früh reiste die Beton-Kolonne heute auch wieder ab. Dabei störte am Vormittag heftiger Regen die Arbeit. Knallgelbe Regenjacken und dicke Kapuzen gehörten zur Grundausstattung der Beton-Karawane. Doch dem Parkdeck selbst schade die Nässe nicht, versicherte Thomas Brockmeier. „Wir verwenden hier einen Spezial-Beton, der auch bei Regen gut trocknet.“

Viele, viele Lastwagen brachten das Material über die Béthunestraße zur Baustelle. Dort wurde der Verkehr einspurig vorbeigeführt, bis die Arbeiten endgültig abgeschlossen waren. „Nach der Betonage haben wir die Oberfläche noch geglättet“, sagt Thomas Brockmeier. Nun muss die Betondecke rund vier Wochen trocknen, ehe sie endgültig befahrbar ist.

„Dann werden die Schalungen abgemacht, und der untere Teil des Parkdecks wird gepflastert“, erklärte Henrik Schulze-Hesselmann vom Investor Medical Estate Schwerte GmbH. Bis dahin werden die Arbeiten weitgehend stillstehen – genau so, wie es der Zeitplan vorsieht. „Wir werden wie geplant Ende des Jahres fertig sein.“

Bis dahin sollen alle Geländer rund um die Parkflächen angebracht, Automaten und Schranken aufgestellt und eine Spezial-Beschichtung auf den Beton aufgetragen sein: „Damit die Decke keine Risse bekommt und gegen Streusalz geschützt ist.“

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