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Schwaches Russland-Geschäft belastet Metro

Düsseldorf. Die Schwäche des Russland-Geschäfts hat dem Handelskonzern Metro das Quartal verhagelt. Unter dem Strich fiel zwischen Januar und März ein Verlust von 52 Millionen Euro an, wie Metro am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Vor einem Jahr hatte dort noch ein Gewinn von 41 Millionen Euro gestanden. In diesem Jahr hat der Konzern allerdings auch weniger Geld mit Immobilientransaktionen verdient.

Schwaches Russland-Geschäft belastet Metro

Eine Frau schiebt ihren Einkaufswagen in einem METRO Cash & Carry Markt. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Der Umsatz ging gebremst vom starken Euro um 0,8 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro zurück. Flächenbereinigt, also bereinigt um etwa die Neueröffnung oder Schließung von Filialen, ergab sich ein Plus von 2 Prozent. Dynamisch entwickelten sich Vorstandschef Olaf Koch zufolge das Belieferungs- und Onlinegeschäft. Da Russland einer der wichtigsten Märkte für den Metro-Großhandel ist, trafen die Probleme in dem Land den Konzern besonders hart. Metro hatte deswegen bereits Mitte April die Prognose für das Geschäftsjahr 2017/2018 (Ende September) zusammengestrichen.

Früher eine Goldgrube für ausländische Händler, ist Russland seit einigen Jahren aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Situation ein schwieriger Markt: Die Verbraucher geben weniger aus, der Wettbewerb mit den lokalen Anbietern hat sich verschärft. Der Umsatz der russischen Großmärkte sank im zweiten Geschäftsquartal (Ende März) um rund ein Fünftel auf 624 Millionen Euro.

Mit einer neuen Preispolitik, verstärkten Verkaufsinitiativen und einer größeren Unterstützung für die unabhängigen Händler will Koch das Russland-Geschäft wieder zum Laufen bringen.

Zusätzlich zu Russland wird auch die Tarifsituation bei der Supermarkt-Tochter Real im zweiten Halbjahr die Metro stark belasten. Metro hatte den Tarifvertrag mit Verdi gekündigt und will nun auch mit anderen Gewerkschaften verhandeln. Zunächst fallen höhere Personalkosten an.

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