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Schwacher Start in die Saison und ein umso besseres Ende für den TC Rot-Weiß

Tennis-Westfalenliga

Die Herren 30 des TC Rot-Weiß Schwerte blicken nach dem kaum noch für möglich gehaltenen Westfalenliga-Klassenerhalt auf ihre Höhepunkte des Sommers und die Momente zum Vergessen zurück.

von Linus Jäger

Schwerte

, 06.07.2018
Schwacher Start in die Saison und ein umso besseres Ende für den TC Rot-Weiß

Nach dem kaum noch für möglich gehaltenen Klassenerhalt feierten die Herren 30 des TC Rot-Weiß Schwerte mit einer Bierdusche. © Bernd Paulitschke

Eine Woche ist es her, dass die Herren-30-Mannschaft des TC Rot-Weiß Schwerte mit einer bravourösen Aufholjagd den nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt in der Tennis-Westfalenliga geschafft hat.

Wir haben die sechs Stammspieler des Teams gebeten, mit etwas Abstand auf die Saison zurückzublicken. Wir haben sie nach ihrem Saisonhöhepunkt und ihrem Moment zum Vergessen gefragt und sie um ein persönliches Saisonfazit gebeten.

Der Saisonhöhepunkt

Oliver Manz: „Der Einzelsieg von Benjamin Thiel im Einzel gegen Hövelhof.“

Sebastian Vollmers: „Mein Highlight war, dass wir als Team zusammen den Höhepunkt erreicht haben, indem wir hart gearbeitet und in den Spielen ein ordentliches Niveau gezeigt haben. Persönliche Ups and Downs stehen hinten an.“

Benjamin Thiel: „Zum einen hat die ganze Saison super viel Spaß gemacht, zum anderen war der ganze Ablauf am letzten Spieltag der absolute Höhepunkt. Als die Nachricht vom gesicherten Klassenerhalt kam, kannte die Freude keine Grenzen mehr.“

Dennis Krüsmann: „Ein Highlight vor der Saison war die Zusage von Sebastian Vollmers. Während der Saison war der ganze Tag am letzten Spieltag einfach nur geil.“

Hendrik Neebe: „Mein persönlicher Höhepunkt war der verwandelte Matchball mit Oliver Manz im Doppel gegen Erwitte, der uns den entscheidenden Sieg zum Klassenerhalt beschert hat.“

Moritz Pinner: „Die Feier nach dem verwandelten Matchball von Eintracht Dortmund gegen unseren Konkurrenten aus Hamm, mit dem der Klassenerhalt endgültig sicher war – da hatten wir alle beste Laune.“

Das war zum Vergessen

Manz: „Sofort vergessen möchte ich die ganzen bitteren Niederlagen. Besonders die 4:5-Pleite in Dülmen, weil wir am Ende sogar zwei Sätze mehr gewonnen haben.“

Vollmers: „Ich habe an Position zwei eine 0:5-Einzelbilanz – da macht das Gratulieren am Netz natürlich keinen Spaß. Aber so ist es nun mal: Sometimes you win, sometimes you learn.“

Thiel: „Sofort vergessen möchte ich mein letztes Einzel, da passte einfach nichts zusammen.“

Krüsmann: „Persönlich habe ich ein Match, welches ich schnell verdrängen möchte: Moritz und ich führen im Entscheidungsdoppel in Dülmen mit 8:4 im Match-Tiebreak und verlieren mit 8:10, weil ich zwei leichte Fehler gemacht habe.“

Neebe: „Der Moment zum Vergessen war in Dülmen, als wir im entscheidenden Doppel eine sichere Führung zum Sieg noch verspielt haben und der Klassenerhalt fast unmöglich war.“

Pinner: „Negativ war, dass ich am ersten Spieltag mit Rückenproblemen und Schmerztabletten gespielt habe. Es hat keine Punkte gebracht, aber es hatte negative Auswirkungen auf die kommenden Spiele für mich.“

Das persönliche Fazit

Manz: „Insgesamt war es eine super Saison. Mir persönlich hat sehr gut gefallen, in jedem Match an die Leistungsgrenze gehen zu müssen.“

Vollmers: „Persönlich nehme ich viel mit aus der Saison. Das 30er-Tennis beinhaltet viele komplexe Faktoren, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Wir haben mit einem super-geilen Team eine exzellente Saison gespielt.“

Thiel: „Die Moral und der Zusammenhalt waren richtig gut – das macht viel Spaß, auch schon im Hinblick auf die neue Saison.“

Krüsmann: „Dass wir ohne Ausländer in dieser starken Liga mithalten konnten, hat vor der Saison niemand so richtig gedacht. Ich bin einfach stolz auf das Team.“

Neebe: „Wir mussten viel Lehrgeld zahlen, der Start war enttäuschend. Dafür war das Ende umso besser, weil keiner mehr einen Pfifferling auf uns gesetzt hatte und wir das Unmögliche noch möglich gemacht haben.“

Pinner: „Die Saison wird mit diesem Verlauf wohl unvergessen bleiben. Wäre der Saisonanfang nicht schief gelaufen, hätten wir am Ende nicht so ausgiebig gefeiert.“