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Schülerinnen erfinden Spiel

Schülerinnen erfinden Spiel

Louisa Esser, Tisa Tüshaus und Luisa Kroos kennen sich mit dem Land Tschechien (im Bild die Landesflagge) ziemlich gut aus. Sie haben ein Spiel dazu gebastelt, das so ähnlich funktioniert wie Monopoly.foto dpa

Dorsten. Drei Schülerinnen vom St.-Ursula-Gymnasium haben sich gefreut: Sie haben bei einem Wettbewerb, bei dem Schüler aus ganz NRW mitgemacht haben, den ersten Preis gewonnen. Nicht, weil sie Glück hatten. Sondern, weil ihre Idee, wie man das Land Tschechien gut kennenlernen kann, die Jury am meisten überzeugt hat. Und zwar haben die drei Schülerinnen ein Brettspiel entwickelt, das so ähnlich funktioniert wie Monopoly. Sie haben es „Tschechopoly“ genannt. Statt Straßen sind auf dem Spiel Städte aus Tschechien aufgemalt. „Die Schülerinnen haben ganz viel recherchiert“, erklärt Lehrerin Maike Preckel, die als Lehrerin an der Seite der Schülerinnen stand. Was recherchieren ist? Das ist ein Fremdwort. Das bedeutet, dass man Informationen sucht und zusammenträgt. Das mussten Louisa Esser, Tisa Tüshaus und Luisa Kroos – so heißen die Schülerinnen, die gewonnen haben, – natürlich tun. Denn ohne Infos kannten sie sich auch nicht so gut mit Tschechien aus. Das hat sich jetzt geändert. Dank der Arbeit am Spiel, bei dem es natürlich auch Ereigniskarten und Spielgeld gibt.

Für die viele Arbeit, die sie in das Projekt gesteckt haben, werden sie nicht nur mit dem Preis, sondern auch mit 300 Euro belohnt.

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