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SPD verleiht Regine-Hildebrandt-Preis an zwei Initiativen

Berlin. Zwei gesellschaftliche Projekte aus Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen sind jüngste Träger des Regine-Hildebrandt-Preises der SPD. Sie bekamen die mit 20 000 Euro dotierte Auszeichnung gleichberechtigt für ihre Bemühungen um innere Einheit und Integration zugesprochen.

Der Verein „Natur- und Lernwerkstatt Schochwitz“ aus Sachsen-Anhalt überzeugte die Jury mit seinem Engagement, junge Familien für das Leben auf dem Land zu begeistern. „Neben technischer Ausstattung und funktionierender Infrastruktur sind es doch vor allem die Menschen, die das Leben vor Ort attraktiv machen“, erklärte die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Manuela Schwesig vor der für Sonntagabend geplanten Preisverleihung in Berlin. Die Auszeichnung sei ein Signal, um Bleibeperspektiven im ländlichen Raum zu schaffen.

Gleichberechtigter Preisträger ist der Verein „Sport- und Bildungsschule Kahramanlar - Die Brühler Helden e.V.“ aus Nordrhein-Westfalen. In zehn Abteilungen von Kickboxen über Nachhilfe bis hin zu Musik und Tanz setzen sich Ehrenamtliche für Toleranz und Verständigung zwischen Deutschen und Migranten ein. Schwesig sagte, mit seinen breitgefächerten Angeboten trage der Verein viel zum gesellschaftlichen Miteinander bei.

Der jährlich vergebene Preis erinnert an die frühere SPD-Politikerin Regine Hildebrandt, die für ihr soziales Engagement den Spitznamen „Mutter Courage des Ostens“ trug. Rund 40 Initiativen bundesweit hatten sich nach SPD-Angaben beworben.

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