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SPD in NRW berät noch einmal über personelle Neuaufstellung

Düsseldorf. Die NRW-SPD braucht neue Gesichter an der Spitze. Dabei spielt auch der Einfluss der vier Bezirke im Land eine große Rolle. Doch das sorgt im Moment für Probleme.

SPD in NRW berät noch einmal über personelle Neuaufstellung

Der designierte Parteivorsitzende der SPD in NRW, Sebastian Hartmann. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Die Spitze der nordrhein-westfälischen SPD berät heute noch einmal über ihre personelle Neuaufstellung. Eine Findungskommission hatte den Bundestagsabgeordneten Sebastian Hartmann als neuen Parteichef vorgeschlagen. Doch in den vergangenen Tagen war das Personaltableau noch einmal in Bewegung geraten - unter anderem durch die überraschende Wahl von Thomas Kutschaty zum neuen SPD-Fraktionschef und weil die Jusos mehr Einfluss fordern.

Mit Kutschaty als Fraktionschef und Hartmann als Parteichef wären zwei Politiker aus dem Rheinland auf den Spitzenposten - Westfalen ginge leer aus. Die Jusos wollen außerdem Veith Lemmen als einen der vier stellvertretenden Parteichefs platzieren. Bisher werden die Stellvertreterposten entsprechend den vier Parteiregionen vergeben.

Gewählt werden soll die neue Parteispitze beim Landesparteitag am 23. Juni.

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