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Rund 3000 Comic-Neuerscheinungen pro Jahr

Erlangen. Alle zwei Jahre wird Erlangen für vier Tage zur Comic-Metropole Deutschlands. Schwerpunkt in diesem Jahr: Comic-Journalismus.

Rund 3000 Comic-Neuerscheinungen pro Jahr

Arbeiten von Jiro Taniguchi (1947-2017), der einer der großen Manga-Künstler war. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Einen Überblick über neue Comic-Trends und Neuerscheinungen bietet vom 31. Mai an der 18. Internationale Comic-Salon Erlangen.

Rund 3000 neue Comic-Bücher kommen nach Angaben der Veranstalter jedes Jahr auf den Markt, mehr als die Hälfte davon sind Mangas. Die Zahl sei seit Jahren trotz Digitalisierung relativ konstant, sagte Festivalleiter Bodo Birk.

Die Veranstalter rechnen bis zum Sonntag mit rund 25.000 Besuchern. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr Comic-Journalismus. Unter dem Titel „Zeich(n)en der Zeit – Comic-Reporter unterwegs“ soll eine umfassende Ausstellung zum Thema gezeigt werden - unter anderem mit Arbeiten von Künstlern wie Joe Sacco, Guy De-lisle und Sarah Glidden.

Mehrere Ausstellungen und Podiumsgespräche beleuchten unter anderem das Thema satirische Zeichnungen. Außerdem steht das vielfältige Werk des deutschen Comic-Stars Flix auf dem Programm. Er gilt als einer der erfolgreichsten und populärsten Künstler, den die deutsche Comic-Szene bislang hervorgebracht hat.

Mit rund 20 Ausstellungen, verteilt auf die gesamte Erlanger Innenstadt, und fast 500 Künstlern gilt der Comic-Salon als das größte Festival für grafische Literatur im deutschsprachigen Raum.

Einer der Höhepunkte des Salons ist die Max und Moritz-Preisverleihung, bei der Comic-Zeichner in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet werden. Moderiert wird sie in diesem Jahr von Komikerin Hella von Sinnen und Schriftsteller Christian Gasser.

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